S – Das Schiff des Theseus (Abrams/Dorst) 4. Kapitel

1 01 2016

Kapitel 4 – Agent X

Gleich zu Beginn haben wir nur spätere Eintragungen sowie eine der allerletzten von Jen in schwarzer Tinte. Eine verschlüsselte Postkarte aus Brasilien, die offenbar von Eric stammt, der aber laut den Kommentaren gerade erst aus Paris gekommen ist. Da die Karte einen brasilianischen Poststempel trägt, kapiere ich den zeitlichen Zusammenhang nicht, da Jen die Postkarte in Bezug auf Paris in derselben Farbe (ich nenne es mal „Stufe 3“) erwähnt. Eric hat die Karte in schwarz geschrieben, entspricht also eigentlich Stufe 2, hat aber nie erwähnt, dass er in Brasilien war. Nach den Eintragungen hat bei Stufe 2 der Frühling gerade erst angefangen nach einem grausligen Winter, das entspricht nicht dem 12. April, da ist der Frühling schon fortgeschritten.

Ach, da ich eh dabei bin, kann ich auch gleich eine Auflistung machen, wie ich die Chronologie derzeit sehe (farbenblind darf man hier als Leser nicht sein):

Stufe 1: Eric grau
Stufe 2: Jen blau, Eric schwarz
Stufe 3: Jen orange, Eric grün
Stufe 4: Jen lila, Eric rot
Stufe 5: Jen schwarz (Eric schwarz)

Stufe 1: Erics erste Betrachtungen zum Text, ab Pubertät bis über 20
Stufe 2: Jen und Eric lernen sich kennen, das (Nicht-)Privatleben der beiden, ihre Ambitionen
Stufe 3: Ilsa und Moody sind hier die Hauptthemen
Stufe 4: Erläuterungen zu 3, Vorladungen, Überfälle, Anschläge
Stufe 5: Nachbetrachtungen

Also ich kann es drehen und wenden wie ich will, ich komme nicht drauf, wieso die Postkarte an der Stelle einsortiert ist bzw. an der Stelle erwähnt wird. Der kryptische Inhalt sagt sowieso nichts Neues aus.

Zur Geschichte: (128-129) S will weiter nach Sola „und sich selbst“ suchen, die Gewerkschaftler streiten, ob sie ihn nicht besser bei sich bräuchten.

Auf dieser Doppelseite geht es vorwiegend um Jen und Eric auf Stufe 3, es geht immer noch um Paris, aber keine neuen Infos; als Stichworte benutzen sie den Text, um Parallelen zu ziehen.

Und wieder mal Arp (ja, wer auch immer das sein mag, hat der was mit Serin zu tun?). Sobreiro, den ich längst vergessen habe, in welchem Zusammenhang er stand. War das in Bezug auf den mythischen Bogenschützen? Oder „S“ selbst? Zu viele Namen, aber daran kranken solche Bücher ja häufig. Jen macht da allerdings einen erheiternden Eintrag in Bezug auf einen der ersten „S“ von 1624 (der allererste war ja wohl der Bogenschütze), aus dem Eric die Conclusio zieht und Jen nüchtern antwortet „so formuliert klingt es irgendwie unwahrscheinlich.“ Köstlich!

Die nächste Codeentschlüsselung folgt, hier nun eine ganz deutliche Warnung, aber von wem an wen? Sie finden sich ausschließlich in den Fußnoten, also von FXC, aber wen will er/sie warnen? Denn VMS ist bereits tot. Das Buch wird ja sehr viel später gedruckt, es vergeht eine Menge Zeit … also wozu das alles? Wer ist FXCs Adressat? (Und DA haben wir ihn, den bereits von mir zitierten „Koffer“! Darum geht es also wirklich! Hurra! Übrigens ein Running Gag das ganze lange Kapitel hindurch.)

Im Text erkennen die Verschwörer, dass sie als Gesuchte verschwinden müssen, einschließlich S, der als „Agent X“ betitelt wird. Seltsame Betitelung, passt weder zur Handlungszeit, noch nach Europa. Wir haben zu der Zeit „Spion“ gesagt (Spy, Espion, etc) (Der Sprachstil ist mittlerweile nicht mehr wirklich stringent gehalten und wird immer moderner. -> Nachtrag: Das könnte auch an der verstrichenen Handlungszeit liegen)

Auf das hier platzierte Foto (146/47) wird nicht eingegangen, denn das „S“ sieht S in den Fensterläden, nicht aufgemalt in einem zugemauerten Kamin. Kapier ich nicht. (-> findet sich auf der nächsten Seite, aber so was Gemauertes findet man nicht in einer alten Höhle *g*)

Es findet sich eine Stufe 4-Eintragung von Jen und Eric über den gegenseitigen Willen, eine Beziehung miteinander einzugehen.

In einer Stufe 2-Eintragung spricht Jen von „Straka-Spiel“, und jetzt denke ich an Geocaching. Dazu würden natürlich auch die Obsidianstücke usw passen. Ja, das könnte hinter all dem stecken (also seitens der Autoren Abrams/Dorst, meine ich).

Ach – S ist erst 26?! Der kam mir sehr viel älter vor. Überhaupt wird er plötzlich, und das plötzlich meine ich wörtlich, aktiver.

Auf Stufe 4 ist Jen durch einen Brandanschlag in Gefahr geraten (Parallele zum Buch).

Ah, auf S. 169 wird mir Sobreiro wieder in Erinnerung gebracht. Und die Beziehung zu S und dem mythischen Bogenschützen hergestellt, dass Sola in dem verschollenen Buch gelesen hat, hab ich auch schon wieder vergessen gehabt. Natürlich wurde das Buch wieder mal gestohlen, wie eigentlich alles …

S. 177: Doppel-Quincunx? Was ist das nu wieder?? Ok, Wikipedia weiß Bescheid. Weitere Zahlensymbolik. Die Fünf ist die Zahl der Liebe und der Mensch selbst (vier Gliedmaßen, der Rumpf; den Kopf braucht man anscheinend nicht, weil man ja Bauchgehirn hat), Pentagramm und menschliche Hand. Die Fünf ist unteilbar. Ok, es scheint einfach nur eine bildlich hübsche Geometrie zu sein. Ok, nicht hübsch, weil es ist eine Katastrophe passiert, vielleicht eine unheimliche Waffe. Aliens! Und da ist auch schwarzer Alienschleim, von der Art, der Tasha Yar umgebracht hat. Natürlich in der bestreikten Fabrik hergestellt. Diese Doppel-Dingscrux kann man natürlich auch als „xx“ sehen, wir befinden uns ja noch im Kapitel „Agent X“. (X-Files, harhar)

In der Fußnote 11 ist zum ersten Mal zu erkennen, dass FXC eine Frau ist. Also schön: sie.

Eric fliegt jetzt nach Brasilien. Das Zeitliche zu vorher kriege ich trotzdem nicht hin. *achselzuck*

Ein ewig langes Kapitel. Themen: Seelenwanderung, Vögel und Koffer. Viele Koffer. Hitchcock. (Suspense.)(Hab ich nicht so empfunden.)


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7 Antworten zu “S – Das Schiff des Theseus (Abrams/Dorst) 4. Kapitel”

16 03 2016
mirot (18:31:39) :

Na, diese Rezension hat gerade noch gefehlt! Das kommt davon, wenn man (Rezensentin/Rezensent) das „Buch“ nach herkömmlichen Kriterien beurteilen will. Einmal lesen, dann wird die gefasste Meinung fachgerecht verbreitet. Geht aber hier nicht! Dieses Werk ist sicher keine große Literatur, dafür ist die Prosa viel zu bescheiden. Will es aber sicher gar nicht sein. Mit Sicherheit ist es aber ein geniales Vexierspiel. Und davor ziehe ich meinen Hut und applaudietw

16 03 2016
Uschi Zietsch (18:42:43) :

Hmmm … Wieso steht dieser Kommentar nicht bei meinem Schlussfazit, sondern hier, nicht mal auf der Hälfte?

Und noch ein Hinweis bezüglich eines Irrtums: Das ist keine Rezension. Ich schreibe keine Rezensionen. In dieser Abteilung steht: „Uschis private Lesemeinung“. Ich schreibe meinen Eindruck über das, was ich lese, und gerade bei S habe ich nun sehr viel dazu geschrieben, sodass es ziemlich polemisch daherkommt zu behaupten, man würde sich nicht ausführlich damit befassen. Und was heißt fachgerecht verteilen? Es steht doch nur hier in meinem Non-Profit-Blog.
Abgesehen davon – ich glaube nicht, dass ein einziger professioneller Kritiker das Buch zweimal oder mehrmals gelesen hat. Warum auch? Ich hab’s ja verstanden. Bisher hat mich noch keiner widerlegen können, dass ich irgendwo falsch liege. Auch du nicht, übrigens. 😉 Du hast nur glühend verteidigt, ohne Argumente. Ein Lieblingsargument bei sowas ist ja immer, demjenigen vorschreiben zu wollen, wie er seine Meinung (und zwar die, die richtig ist) darzulegen hat. 😉

Doch ich freue mich natürlich über deinen Besuch auf meinem unbedeutenden kleinen Blog, sage Danke dafür und fürs Lesen meines Eintrags!

16 03 2016
mirot (19:09:51) :

Na, diese Rezension hat gerade noch gefehlt! Das kommt davon, wenn man (Rezensentin/Rezensent) das „Buch“ nach herkömmlichen Kriterien beurteilen will. Einmal lesen, dann wird die gefasste Meinung fachgerecht verbreitet. Geht aber hier nicht! Dieses Werk ist sicher keine große Literatur, dafür ist die Prosa viel zu bescheiden. Will es aber sicher gar nicht sein. Mit Sicherheit ist es aber ein geniales Vexierspiel. Und davor ziehe ich meinen Hut und applaudiere! Eine grandiose Idee! Allerdings nicht geeignet für Leser mit wenig Zeit und wenig Lust zu unabdingbarer Interaktion.
Auf jeden Fall passend für Rentner ohne Zeitdruck, die bereit sind, das Buch mehrfach am Stück zu lesen. Anders kann man das Buch gar nicht beurteilen; die Rezensenten, die das besser wissen, führen sich nur selbst vor und blamieren sich in diesem Fall eben so gut sie können (der Affe tanzt und kreischt vor Lachen)!
Ja, es gibt eine logische Lösung und wenn man endlich dahinterkommt, begreift man erst, wie toll diese Idee ist, die dahintersteckt! Aber der Aufwand ist immens! Es ist einfach nicht möglich, alle entscheidenden Informationen beim ersten Lesen zu erfassen. Deswegen entgehen einfach die entsprechenden, natürlich richtig zu deutenden Stellen, die für Durchblick sorgen. Zudem ist man gut beraten, eingefahrene Lesemuster abzulegen. Es ist nämlich sehr vieles nicht so, wie es scheint, sondern völlig anders! Weshalb spielt wohl der Affe in dem Buch so eine Rolle?
Beim ersten Lesedurchgang, glaubte ich, was ich las, verstand aber nichts und war frustriert. Nach der zweiten Lektüre glaubte ich, zumindest eine Teilllösung gefunden zu haben, die aber falsch war. Nach dem dritten Durchgang dämmerte es mir und nach dem vierten Lesen hatte ich die logische Lösung endlich zusammen.
Meine zahlreichen Notizen die ich mir von Anfang an gemacht hatte, erwiesen sich zum großen Teil als Makulatur. Um Bezüge, entscheidende (weil entlarvende) Widersprüche etc. wieder auffindbar zu machen und meine Lösung nachzuvollziehen, habe ich zig Papierstreifen mit Notizen und Verweisungen auf die korrespondierenden Seiten, die zum Teil weit auseinander liegen, zwischen die Seiten gelegt, was sich gelohnt hat.
Übrigens kann man sich allein stundenlang mit den „Stempeln“ im Buch und mit dem Rückenaufkleber befassen. Man kann dabei zu ganz erstaunlichen Erkenntnissen kommen! Sie decken sich übrigens mit der amerik. Originalausgabe, die ich stellenweise zu Vergleichszwecken herangezogen habe.
Nein, ich muss es ausdrücklich wiederholen, das Buch entzieht sich ganz geschickt dem Versuch, es durch Literaturkenner oder solche, die sich dafür halten, zu beurteilen, wenn man sich nur „herkömmlich“ damit befasst. Die Finesse dieses Buches ist für mich einzigartig, aber man muss sich auch wirklich darauf einlassen. Und die Lösung behalte ich natürlich für mich. Wer dahinter kommen will, der soll sich auch entsprechend damit befassen. Außerdem: Was in den diversen Foren zur Lösung beigetragen wird, ist nach meinen Erkenntnissen meistens überflüssiges Geschwurbel!

17 03 2016
mirot (19:51:12) :

Danke für die Antwort! ich habe übrigens „fachgerecht verbreitet“ und nicht „verteilen“ geschrieben. Du hast ja sowas von recht: Das meine ich ja! Keine Rezensentin/Rezensent hat die Zeit ein Buch mehrmals zu lesen -richtig! Deswegen entzieht sich dieses Buch ja gerade einer „herkömmlichen“ Bewertung/Beurteilung. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn Literaturliebhaber ein Buch nicht mehrmals lesen wollen; nur ist dann dieses für sie ungeeignet – wenn sie es verstehen wollen. Ich werde übrigens den Teufel tun und werde etwas mit Argumenten untermauern. Ich nehme dir nur einfach nicht ab, dass du das Buch tatsächlich verstanden hast. Deine – nein, nicht Rezension – ausfürliche Meinung zu diesem Buch spricht eine ganz andere Sprache! Aber sei’s drum – egal. Jeder soll von dem Buch halten was will. Ich habe aber leider noch niemanden bisher aufgespürt, der wirklich alle Mühen auf sich genommen hat, hinter die Auflösung zu kommen und d a n n seine Meinung darüber zu äußern. Schade! und ich will dir jetzt nicht meine Meinung aufzwingen, aber die Gesamtlösung über alle „Ebenen“ dieses Buches ist völlig anders als es sich zunächst liest. Man wird einfach zubächst ganz brutal hinters Licht geführt. Wie gesagt, ich unterfüttere das absichtlich nicht mit Argumenten, da würde ich ja anfangen, die Lösung zu verraten. „Doppel-Quincunx“ – ja, ja, eine harte Nuss; aber eine ganz raffinierte Anspielung. Und solche gibt’s halt „ohne Ende“ und das macht die Sache sehr anstrengend!

17 03 2016
Uschi Zietsch (20:08:10) :

Ja … mir zu anstrengend, das habe ich auch unterwegs und am Ende festgestellt. Doch, ich glaube, dass ich das Buch verstanden habe – was nicht bedeutet, dass ich alle Rätsel gelöst habe, beileibe nicht. Liegt schon daran, dass ich mit meiner sehr, sehr knappen Lesezeit einfach nicht den Aufwand betreiben will, der hier verlangt wird. Mir geht’s um Literatur, nicht um PC-Games (und im Endeffekt scheint das hier eines zu sein 😉 )
Vor allem ist es auch immer so, dass jeder Leser seine ganz eigene Interpretation eines Buches hat. Trifft sie sich mit der Intention des Autors – prima, aber das ist höchstselten der Fall. Denn schon die Gewichtung liegt anders. Für den einen Leser stellt eine ganz bestimmte Szene das Highlight des Buches dar, was für den Autor vielleicht eine reine, unwichtige Nebensache war. Denn wir leben ja unterschiedlich, haben unterschiedliche Erfahrungen/Traumata/Glücksmomente.
Deswegen: doch, durch jahrzehntelanges Lesen fast sämtlicher Literaturgattungen, durch Kenntnis von vielen Abrams-Filmen und TV-Serien, ich habe durchaus verstanden. Vieles sind ja Scharmützel und Charaden, wie es sie oft schon gab.
Und auch literarisch finde ich, dass gerade die „S“-Geschichte abgesehen von einigen Ausrutschern einiges zu bieten hat, und da waren auch grandiose Szenen dabei.
Was die Randnotizen betrifft, so ist das schlichtweg reizvoll, die sich entwickelnde Liebesgeschichte, und das auf verschiedenen Zeitebenen.
Wie gesagt, das Buch an sich hat mir ja gefallen, allein schon vom Bibliophilen her. Aber es ist mir zu anstrengend, und manches erinnert zu sehr an Abrams Film-Konstrukte (was er ja übrigens selbst zugibt). Für mich ist es vorbei, inzwischen lese ich längst anderes. Jedenfalls habe ich mich ausführlich damit beschäftigt 😉
Aber wie du selbst zugibst: So viel Aufwand, der Rätsel Lösung zu finden und dann was dazu zu sagen, hat noch keiner gemacht. Tja, wird wohl seine Gründe haben! 😉 Einer mag darin liegen, dass Abrams selbst dazu gesagt hat, dass es keine Auflösung in dem Sinne gibt, weil nicht alles aufgelöst wird.
Übrigens ist nun das „angeblich wahre Ende“ präsentiert worden – bestimmt kennst du den Link schon, aber ich setze ihn hier trotzdem mal. Und ergänze ihn auch zu meinem Fazit noch. (Gelesen habe ich das nicht, ist mir zu viel Text auf Englisch, dafür brauch ich zu lange.)
https://whoisstraka.wordpress.com/2014/07/19/strakas-original-ending-for-ship-of-theseus/

20 03 2016
mirot (17:31:03) :

Hallo, vielen Dank für deine Rückmeldung! Ich verstehe dich schon und deinen Standpunkt, klar! Den Link, u.a. mit der Version des Kap. 10 und dem angebl. „wahren“ Ende des Buches (aber keinesfalls der Lösung) kenne ich freilich. Angeboten werden dort noch etliche weitere Ende-Versionen. Ist aber völlig unerheblich, belanglos und unnötig, denn das Ganze zusätzl. Zeugs trägt nicht im Mindesten zur Lösung bei, sondern hält den Leser schön weiter auf einer falschen Fährte in eine Sackgasse! Das ganze Gerede davon auch im Buch selbst muss man nur entsprechend deuten. Übrigens auch diese „Liebesgeschichte“ von Jeneric bzw. Ericjen. „Geschichte“ stimmt zumindest. Na ja, es wird halt bei „whoisstraka“ versucht, den Hype (eigentl. hasse ich Anglizismen) weiter hoch zu halten, um das Interesse an dem Buch weiter zu schüren. Das meiste, was dort geschrieben wird, ist überhaupt nicht zielführend. Allerdings hatte ich e i n e n ganz super Hinweis entdeckt. Da hatte jemand wirklich toll seinen Verstand gebraucht. Darauf kommt es an; die Internetrecherche wirkt alenfalls etwas unterstützend, weshalb das für mich auch kein Computergame ist (wobei ich da nicht mitreden kann – habe mich noch nie mit Computerspielen befasst, abgesehen von meiner Amiga-Commodore-Zeit).
Aber was mich interessieren würde: Kennst du die Quelle, in der Abrams behauptet, dass es keine „Lösung in dem Sinn gibt“? Ich bin nämlich anders informiert, soll heißen, dass Abrams genau das Gegenteil geäußert hat, nämlich dass es eine logische Lösung des Buches gibt – und genau so eine Lösung, bei der alles zusammenpasst, habe ich auch. Allerdings muss ich hier gestehen, dass mir diese Quelle nicht mehr bekannt ist.

20 03 2016
mirot (17:49:26) :

Übrigens würde mich interessieren, ob zwischen Doug Dorst, der das Buch letztlich geschrieben hat, und dem deutschen Dramatiker und Schriftsteller Tankred Dorst eine verwanstschaftl. Bande besteht. Wäre ja immerhin denkbar, wobei ich beileibe nicht den einen mit dem anderen vergleichen oder literarisch in Beziehung bringen will. Leider lässt sich das nicht einfach so en passant im Internet recherchieren. Interessant ist ja auch in dem Zusammenhang (finde ich), dass es deutsche Schriftstellerinnen namens Dirks gibt (vgl. die Figur Ilsa Dirks im Buch mit dort genannten Eltern in München).
Nochmal zur Liebesgeschichte, diesmal einer „richtigen“: Die ergreifendste und bizarrste Liebesgeschichte ist für mich „Das Museum der Unschuld“ von Orhan Pamuk! Kennst du das Buch? das hat mich so gefesselt wie berührt.

Schöne Grüße!

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