Zum Wahlkampf der Alternative für Deppen

28 08 2017


Oiso oans muass ma – na, i –  dazu sogn: A Fake-Dirndl, des an Busen zamdatscht, a Maß und a Brezn und die Alpen im Hintergrund ham nix, aber auch gar nix mit dieser depperten Hohlkopf-Partei zu tun! Und auch nix mit „deutscher Tradition“, um himmis wuin! Des is a schlecht nachgmachtes boarisches Fake, billiger ois es je aus China sei kanntert. A Reißverschluss von aner z’engen Korsage batzt an Busen eini, dass dem jede Form verloren geht, und dazu tragts Madl a Hosn, die koa Lederhosn is – es is oiso net amoi a Dirndl. Des is DEUTSCHE TRADITION?!

Ja sagts amoi, seids ihr blädn Pritschn auf der Brennsuppn dahergschwomma? Des bringt eich eire amerikanische Werbefirma, die den Trampel hochg’hievt hot?
Und was boarische Traditionen betrifft, mein lieber Schieber, mir ham unsern unsäglichen Seehofer, der glangt uns scho. Dazu brauchn mir eich net a no dazu! Saubläde Sachsenpreißn, bläde! Lasst’s uns bloß in Rua und bleibts draußn am Misthaffa, wo’s ihr hi g’herts!!


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1 Antwort zu “Zum Wahlkampf der Alternative für Deppen”

24 09 2017
RoM (11:03:31) :

Dia dhuit, Uschi.
Anmerkenswert, daß mit ausgeleierten Oktoberfest-Klischees in Sachsen-Anhalt geworben wird. Folgt man/frau der kleinstaaterischen Ideologie weiter hinab, dann würde bajuwarisches ja für das „grundsätzlich Fremde“ stehen.
Jetzt einmal davon abgesehen, daß es auch anderswo auf der Welt eine Tradition von regelmäßigem Essen & Trinken gibt…

Yep, ich war schon wählen!

bonté

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