Eine kleine Liste zu den Anspielungen, wobei ich mir nicht sicher bin, dass ich alles wiedergefunden habe. Ursprünglich waren mehr geplant, aber dafür fehlten Platz und Zeit …
S. 4, Kursiv-Beginn: Die Szene im Spiegel entspricht exakt dem Beginn meines ersten Heftromans 1652, ist in dem Fall aber eine Fortführung – damals fühlte Bull sich einsam, heute nicht.
S. 7: „Weit genug vom Auge des Feindes entfernt“, eine Anspielung auf Sauron, Herr der Ringe
S. 8: Brés Bemerkung über Roi Danton bezieht sich auf das HC „Quinto Center“
S. 15: „Sternenwanderer“ – hurra, auch in diesem Roman konnte ich einen Neil Gaiman unterbringen
S. 26: „Wo bist du gewesen?“ Susa war 4 Jahre weg, die Autorin ist 2003 aus dem Team raus 🙂 Eine Hommage an die Comedy „Roseanne“, wo die Familie (einschließlich des Jüngsten) eine ganze Folge lang die nach 2 Jahren wieder zurückgekehrte ursprüngliche Schauspielerin für die Rolle der Becky nicht drehbuchgemäß fragte „Wo warst du die ganze Zeit?“, woraufhin das Mädchen vor lauter Verblüffung und Lachen kaum mehr spielen konnte
ebenda: „Ich bin jetzt hier“, eine Filmhommage, dessen Titel mir momentan leider nicht einfallen will, aber Robert deNiro war dabei
ebenda: „Meine Arbeit in Aarus-Kaart ist beendet“, dies wird noch im Anhang eines Taschenbuchs eine Rolle spielen
ebenda: „Weil ich das Volk bin“ – L’état, c’est moi, nicht ganz ernst zu nehmen 😉
S. 35: „Das ist ein Streganer“ – Im PR-Forum gibt es einen sehr rührigen Moderator mit dem Nickname „strega“, der unsichtbar ist. Wenn er Fotos zeigt, dann immer nur vom Schneeschippen, ihn selbst und leibhaftig hat noch nie jemand gesehen
ebenda: „Beobachter der PP“ – Hier ist natürlich die Perrypedia gemeint, die mir ermöglicht hat, diesen Roman trotz vierjähriger Abstinenz nathlos ins PR-Universum einzubetten, ohne dass ich Lastwägen voll Papier und fünf externe Festplatten benötigte. Vielen Dank an all die rührigen Artikelschreiber und denjenigen, der die Plattform dafür zur Verfügung stellt
S. 36: Zheobitt – auch hier Bezug auf das HC Quinto-Center
S. 37: „Das Vergnügen liegt ganz auf deiner Seite“ – Das sagte Donald Duck einmal sehr höflich zu einem überehrgeizigen Angeber und entfernten Verwandten
S. 39: „Gut abgehangen und in Öl serviert“ – eine Hommage an Babylon 5; die Witze der Pak’mara (oder wie auch immer die sich schreiben mögen) enden stets so
S. 40: „Krebse und Langusten“ – Eigentlich hätte hier ein Donnacorleone-Krebs seinen Auftritt gehabt, aber das wäre denn doch zu dick aufgetragen gewesen. Dann eben von hier aus ein Gruß an Kollege Uwe Anton, der diesen Krebs anlässlich eines Manuskripts von mir kreierte. Ich habe nämlich die Angewohnheit, auf meine Manuskripte einen Zweitnamen zu schreiben, der Bezug auf den Roman nimmt. Einmal ging es um Mafia-ähnliche Zustände, und ich schrieb „von Susan ‚Donna Corleone‘ Schwartz“, und dieser Name hielt dann als langbeiniger Donnacorleone-Krebs in einem Aarus-Roman von Uwe Einzug
S. 42: Gimli und Legolas – sehr wichtig hier, nicht nur als weitere Hommage an Tolkien gedacht, sondern es geht auch um die besondere Freundschaft, die die beiden – und hier kommt der zusätzliche dritte, ironische Aspekt rein: völlig asexuellen – Helden miteinander verbindet
ebenda: „Er ist und bleibt ein Schuft!“ Wer ist damit wohl gemeint? Ich gebe ein Stichwort: Orion … Klar, Commander McLane wurde des öfteren von der holden Weiblichkeit so bezeichnet 🙂
Von Haien und Elfen
Kurz bevor ich nach Venedig zur Recherche abreise, habe ich einige Neuigkeiten.
Die Auffälligste dürfte mein Gastroman für Perry Rhodan sein, Band 2412, „Das Wasser von Aar“, der im November erscheint und in vielerlei Hinsicht Nostalgie in mir weckt. Den Gastroman zu schreiben kam sehr überraschend, mitten in der Terminenge von Elfenzeit, aber natürlich habe ich es mir nicht entgehen lassen, über mein Lieblingsvolk zu schreiben – wenngleich auch vieles in der Kürze eines Heftromans nur gestreift werden konnte.
Auch die Elfenzeit gedeiht prächtig. Ich freue mich schon darauf, den ersten Band in Händen zu halten. Weiter geht es mit vielen Fäden, Spannungsbögen, fabelhaftem Ambiente … Jeder Roman hat eine Auflösung, bietet aber Möglichkeiten, den Faden weiterzuspinnen …
Es gibt aber auch gute Neuigkeiten zu Fabylon-Autorinnen. Band 2 von SunQuest mit Stefanie Rafflenbeul und Jana Paradigi wird sehr gut angenommen, und nicht nur das: Steffi hat soeben unter ihrem Künstlernamen Michelle Stern den ersten „Maddrax-Alleingang“ mit Band 201 vorgelegt, der schon gute Reaktionen erhalten hat, außerdem wird sie für Sternenfaust an einem Doppelband mitarbeiten. Ihr Erotik-Roman „Tokyo Sins“ wird nächstes Jahr bei Ullstein in Lizenz erscheinen, und natürlich wird wegen des bisherigen großen Erfolgs auch eine Fortsetzung folgen. Auch Jana Paradigi ist fleißig, sie schreibt gerade mit mir zusammen an Maddrax Band 209.
Das wird ein heißer Winter – ich bin jetzt erst mal bis Sonntag abwesend, da nach Venedig ein Besuch in Wien ansteht, bei den lieben Freunden der Sentenza, außerdem eine Besprechung zu SunQuest, ein etwas unerfreulicher Termin bei einem Anwalt, weil jemand mir eine „Exekution“ androht, wie es so schön in Juristenösterreichisch heißt, aber auch das werden wir überstehen. Am Freitag abend dann besuchen wir den Perry Rhodan-Stammtisch von Wien, denn da gibt es ein kleines Jubiläum zu feiern. Und es gibt Kuchen, hat man mir versprochen.
Meine zweiten freien Tage in diesem Jahr, das Wetter soll schön sein, hoffen wir das Beste …
SpellForce 3 Sturm auf Shaikur
Mein Abschluss der SpellForce-Trilogie „Sturm auf Shaikur“ von Panini ist inzwischen ausgeliefert und hat sich bei amazon auf einen guten Rang von 782 gerappelt.
Auch mit SunQuest 2 können wir bei Rang 22.138 recht zufrieden sein.
Ebenfalls ausgeliefert wurde Maddrax Hardcover 16, Der Götterbote, von Zaubermond.
Da ist in diesem Monat ja ausreichend Lesestoff für den verregneten Sommer oder den Strand vorhanden …
Gezang van de kleine Moeders
„Gesang der kleinen Mütter“ – das versteht man recht gut, was? Aber was „Verwachting van de Tolkanders“ bedeuten könnte, ist nicht ganz so einfach: Nämlich „Hoffnung der Tolkander“. Ja, ich halte hier gerade die aktuellen niederländischen Perry Rhodan-Heftausgaben 1868 und 1869 in Händen. Das waren noch Zeiten, als die Abruse das Arresum verlassen wollte, und als Bré Tsinga und ihr Husslar Jafko zum ersten Mal in Erscheinung getreten sind. Es ist immer wieder ein stimmungsvolles Gefühl, eine ausländische Romanausgabe in Händen zu halten, manchmal verbunden mit ganz bestimmten Erinnerungen. Ja, das ist auch schon lange her: Juni 1997, genau 10 Jahre. Damals habe ich mein Leben ganz neu strukturiert, mich schon ein Jahr in die Selbständigkeit gewagt, mich im Mai auf unserer Amerika-Reise aus Dummheit (oder Ignoranz oder Nachlässigkeit oder Gedankenlosigkeit oder dem damals alterstypischen Glauben an Unsterblichkeit?) beinah versehentlich umgebracht und … tja, eine Menge Höhen und Tiefen durchgemacht, die mich letztendlich zu diesem Blog gebracht haben. 10 Jahre. Fast ein Leben.
Zeit, einen Gang zurückzuschalten? Nö.
LITERRA – ein neues Portal für die Welt der Literatur
Alisha Bionda, Michael Beyeler und Florian Hilleberg haben ein neues Literaturportal gegründet mit dem Schwerpunkt auf Phantastik, aber es sind auch allgemeine Infos, Rezensionen, Artikel und Kolumnen aus allen Genres geplant. Dazu gibt es den Termin-, Ausschreibungs- und Eventkalender. In dem bereits jetzt umfangreichen Verzeichnis, das ständig aktualisiert und erweitert wird, finden sich Autoren, aber auch Magazine und Kleinverlage werden vorgestellt. Einfach immer wieder mal reinschauen! Und natürlich freut sich das Team auch über jede Art von Unterstützung.
