H. G. Francis ist verstorben

4 11 2011





Soeben habe ich die traurige Nachricht erhalten, dass mein lieber Perry Rhodan-Kollege Hans Gerhard Franciskowsky, bekannt als H. G. Francis, verstorben ist.
Ich habe Hans auf meiner ersten Autorenkonferenz 1992 persönlich kennengelernt, und wir, der gestandene Hamburger und die gestandene Münchnerin, haben uns gleich auf Anhieb verstanden und gemocht. Über seine Fähigkeiten als Autor brauche ich nichts zu sagen, diese sind unbestritten und in vielen, vielen Veröffentlichungen nachweisbar. Gesehen haben wir uns verständlicherweise durch die Entfernung nicht oft, auf den Konferenzen, auf Cons und auf Buchmessen. Wir hatten immer viel Spaß, Hans hatte einen herzerfrischenden Humor. Ich habe ihn als durchaus streitbaren und durchsetzungsfähigen Kollegen, der sich auch immer für die Belange des Teams eingesetzt hat, sehr geschätzt, und die Zusammenarbeit mit ihm war eine reine Freude. Auch nach meinem Ausscheiden aus dem Team haben wir uns gefreut, wenn wir uns gesehen haben, geplaudert, gelästert, und ach, was konnte ich stundenlang seinen Erzählungen aus der „Altvorderenzeit“ und seinen Anekdoten lauschen, die er so herrlich dargebracht hat!
Das Foto zeigt uns beide auf der Autorenkonferenz 2001, als wir ein Gläschen auf Hans‘ 65. Geburtstag erhoben haben. Eine schöne Erinnerung an die lustigste aller Konferenzen, die auch in einem Perry Rhodan-Report verewigt ist.
Hans ist nach längerer schwerer Krankheit verstorben, mein Mitgefühl und Beileid gilt seiner Familie, die ihn sicher vermissen wird – so wie auch ich – aber er wird durch seine Werke unsterblich sein und immer in Erinnerung bleiben. Danke, Hans!


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