MagicCon 2018

31 03 2018


Der Kaffee gehört stilecht in den Fabylon-Becher!

Es begann ein wenig holprig. Es war Mittwoch, der 21.3., Olymp 12 war noch nicht ganz fertig, es waren Besorgungen zu erledigen, und um 15 Uhr rief die Autovermietung an, dass das vor 3 Monaten gebuchte Auto zur Abholung Donnerstag 8 Uhr NICHT bereit stünde. Ich gebe zu, ich bin ausgerastet. Und zwar so richtig. Die Details, was man uns stattdessen für unbrauchbaren Murks angeboten hat, brauche ich nicht auszuführen – jedenfalls wurde dann um 9 Uhr Abholung vereinbart und ich war gespannt. Vorher: Olymp Abgabe, alles für die Tiere für die nächsten Tage vorbereiten, Auto in die Werkstatt bringen, Motorrad in die Werkstatt bringen, Koffer packen, Stand packen, um Mitternacht im Bett, um 6 Uhr raus … und was soll ich sagen: Es läuft wie am Schnürchen und total entspannt. Der Ersatzwagen ist super, wir machen alles in Ruhe fertig und starten in aller Gemütlichkeit mit vollen Bechern (siehe Bild 1 und Teasersatz) gegen halb 12 nach Bonn. Nach nur 4,5 Stunden kommen wir im Maritim an, es ist ein Stellplatz frei. Erst mal rein, Standplatz finden, und schon geht es los mit auspacken und reinkarren. Vor dem Aufbau eine Pause mit Sandwich und Coke, und um halb 7 dann geht es weiter zum Hotel. Das ist die richtige Wahl, im Zentrum von Bad Godesberg und doch ruhig gelegen, eine tolle alte Villa mit nettem Service, schönem Ambiente und hervorragendem Essen. Zum ersten Mal werden wir tatsächlich jeden Abend im Restaurant beim Hotel essen, weil wir die Speisekarte rauf und runter haben wollen. Es ist ein bisschen hochpreisiger, aber auch wert. Und: wir haben es uns verdient. Nachdem wir am Montag und Mittwoch zwei unschöne Hiobsbotschaften bekommen haben, ist diese Auszeit genau richtig.

Am Freitag geht es also los, schon ab 10 Uhr füllt sich das Hotel mit Cosplayern und sonstigen Geeks. Unser Stand ist optimal gelegen zwischen beiden Hauptsälen, sodass wir alles mitbekommen können und unweigerlich jeder bei uns vorbei muss. Ab und zu schauen wir in die Säle rein, meistens aber haben wir am Stand zu tun. Die Zeit vergeht wie im Flug. Um 16 Uhr habe ich Lesung oben im 1. Stock, und, argh, da gibt’s ein kleines Problem. Ich habe keine Arbeit mitgenommen und somit auch keinen Laptop, nur den Stick. ARGH! Doch die netten Techniker haben einen für mich – und die Technik klappt auch perfekt. Ich allerdings bin sowas von aufgeregt, als wäre es mein erstes Mal. Tatsächlich ist der Raum auch noch erstaunlich gut besucht. Ich zeige Trailer, spiele Musik, stelle die Chroniken von Waldsee vor und lese aus der Trilogie, Fyrgar und TUSCH Hatar Stygan, der ja noch in Arbeit ist. Am 31.5. wird er erscheinen, huiii, das wird knapp! Da hab ich zu tun! Die Zuschauer haben Spaß und stellen Fragen und die Stunde ist ganz fix um. Danach an den Stand, schnell ein Käffchen – und es geht zur Opening. Kreischend laufe ich Backstage, um Tom Ellis zu treffen, jaja, ällabätsch, der ist noch gar nicht da. Nach diesem ersten Tag sind wir beide schon ordentlich geschafft, fallen übers Essen her und schlafen beim Nachtisch schon fast ein.

Samstag ist der Haupttag – und das Gewurle geht auch schon um 9 Uhr los. Es sind zwar bei weitem nicht so viele und tolle Kostüme da wie früher, doch das, was da ist, ist großteils toll. Und die Con ist gut besucht. Auch heute vergeht der Tag wie im Flug, den ganzen Tag zu tun, viele Gespräche, wir treffen auch Kollegen und tauschen uns aus. So geht es fast nahtlos in den Sonntag über, und tatsächlich ist das der eigentliche Haupttag. (Ich stelle übrigens in der Früh fest, oh, die Gürtelschnalle passt ins dritte Loch, ich habe zwei Kilo abgenommen.) Es ist am meisten los, die meisten Verkäufe, der meiste Spaß, und die Closing mit Bierabsacker ist einfach super schön. Es sind wieder sehr nette, fröhliche und gut aussehende Stars da, die sich über die jubelnden Fans und den heißen Andrang bei den Autogrammstunden und Fotoshootings freuen. Ich stoße mit Bierflasche mit Tom Ellis an und unterhalte mich in perfektem Englisch: „Asgflblbl“. Bin bestimmt die peinlichste 15-Jährige im Raum. Ein paar Gespräche noch, letzte Umarmungen, und dann geht es schon wieder an den Abbau. Auch den haben wir bis gegen halb 7 in aller Ruhe geschafft, und es geht ein letztes Mal ins Hotel zum letzten genussvollen Abendessen, bevor wir am Montag nach dem Frühstück (ich stelle fest, der Gürtel ist wieder im ersten Loch) – netterweise werden unsere Becher gratis befüllt – in aller Ruhe wieder auf die Autobahn fahren und in ebenfalls gemütlichen 4,5 Stunden nach Hause kommen. Tiere begrüßen, alles ausladen, Auto abgeben, essen – und dann ins Bett fallen.

Die MagicCon2 war eine gelungene Veranstaltung, sehr gut organisiert, mit vielen freundlichen Helferleins, da freuen wir uns doch schon auf nächstes Jahr!

Schöner großer Stand

Theke darf nicht fehlen

und der finstere Freund natürlich auch nicht

Gut gerüstet!

🙂

Samstag in großer Robe

Auch andere tragen große Roben!

Über 2,5 Meter auf Stelzen

Sonntag braucht’s bequemeres für den Abbau

Steampunk rules!

Tom Ellis auf der Bühne

Bernhard Hennen und Robert Corvus stellen die Phileasson-Saga vor

… und bei WDR-online waren wir auch!



Vorbestellbar: Die Grüne Muse

16 03 2018

 

 

 

Gehalt- und anspruchsvoll: Darauf freuen wir uns schon ganz besonders: Diese Anthologie hat es in sich, denn es geht um – Absinth! Vor allem bei den Dichtern und Malern des 19. Jahrhunderts erfreute sich das hochprozentige, zumeist grüne Kräuterelixier großer Beliebtheit. Im 20. Jahrhundert jahrzehntelang verboten, wurde der Absinth Ende der ’90er wieder freigegeben. Grund genug, zu diesem Thema hochprozentige Geschichten zu schaffen!

Print und fabEbook sind ab 30.4.2018 lieferbar und ab sofort vorbestellbar bei uns! Und natürlich überall sonst im (Online-)Fachhandel!

Informationen und Bestellung: https://www.fabylon.de/produkt/bionda-alisha-hrsg-die-gruene-muse/ (copy&paste, damit keine Daten übertragen werden)



Einführung in OLYMP in Wort und Bild

20 02 2018

 

 

 

Wer sich bisher noch nicht entscheiden konnte, die PERRY RHODAN-Miniserie zu lesen, kann hier einen schöne Einführung erhalten – Raimund Peter hat dieses Szenario erstellt. Den kompletten Film gibt es als Opener auf dem GarchingCon 11 vom 1.-3.6. 2018!

Hier geht’s zur Einführung: https://www.frostrubin.at/olymp/olymp-teil-1/ (Copy&Paste, damit keine Daten übertragen werden)

Nach wie vor kann man auch ein Abo abschließen und ein tolles Goodie dazu erhalten:

Bestellen: https://perry-rhodan.net/produkte/miniserien/olymp/bestellformular?pk_campaign=Olymp (copy&paste, damit keine Daten übertragen werden)



Autorenkonferenz 2018

16 02 2018


Fasching – das ist die Zeit für die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz! Diesmal in Karlsruhe – perfekt, ich buche gleich mein Zugticket für eine bequeme Anreise. Die ich dann auch habe, bei Wechselwetter mit Sonne und Schnee.

Als mein Gegenüber sich aus dem nur eine Tür entfernten Bordrestaurant ein Weißbier holt, habe ich schlagartig enormen Durst und hole mir auch eins. Wir stoßen an und ich tippe noch ein bisschen weiter meinen Text.

Kaum im Hotel angekommen, treffe ich schon die ersten gut gelaunten Teamkollegen. Abends gibt es ein prächtiges Dinner in einem Restaurant mit gutem Service und angenehmer Atmosphäre. Alle Teamkollegen sind eingetroffen, mit dem Chefredakteur gibt das eine lange Tafel mit fröhlichem Geplauder. Anschließend geht es noch zur Hotelbar, ich streiche um 00:15 die Segel, ein paar Kollegen bleiben noch ein bisschen.

Blick aus dem Hotelzimmer

Der Pavillon mit dem begrünten Dach ist unser Tagungsort.

Um 10 Uhr am Faschingsdienstag, während andere die Pappnasen aufziehen, treffen wir uns im Konferenzraum.

Gerüstet und bereit!

Zunächst geht es mit einem allgemeinen Überblick los, wo stehen wir, auch im Vergleich, was haben wir vor, es geht auch um Marketing, Lizenzen, (Hör-)Spiele,  Olymp und NEO, und vieles mehr. Der Mittag ist so schnell erreicht, und danach geht es erfrischt weiter mit den Inhalten ab Band 2965 und sogar einem Ausblick bis 3099. Das Konzept gefällt uns allen sehr gut, die Auflösung um „Genesis“, aber auch der neue Zyklus ab 3000. Das wird sehr dicht, kosmisch, eine schöne, spannende Sache, finde ich, und ich freue mich jetzt schon sehr drauf!

Es ist eine sehr intensive Tagung, bei bester Laune, mit vielen Ideen und Austausch. Ich muss ehrlich sagen, zum Abendessen hab ich es noch nicht so gemerkt – da habe ich auch noch das eine oder andere zu besprechen, aber danach spüre ich doch deutlich, wie sehr der Kopf raucht, weil die Systeme so langsam runterfahren. Um 22:15 wanke ich müde aufs Zimmer (jawohl, trotzdem 4 Stockwerke zu Fuß, nicht Lift!).
Die Kollegen Lukas und Thurner haben am nächsten Tag denselben Zug Richtung München, sodass wir noch Gelegenheit zu einem Selfie haben zum Abschied.

Solche Konferenzen sind wichtig. Nicht nur wegen der Inhalte, sondern auch, dass man sich wenigstens einmal jährlich alle miteinander persönlich trifft, sich austauscht, auch Privates, einfach um nicht nur auf dem Papier ein TEAM zu sein. Und das sind wir. Wir verstehen uns gut bis freundschaftlich, wir reden offene Worte, es gibt auch mal Kritik, doch immer ziehen wir am selben Strang.

Hochmotiviert fahre ich heim – und habe auch noch etwas sehr, sehr Schönes im Gepäck, das etwa Mitte des Jahres spruchreif wird.

Selfie mit meiner Kamera

Und das ist von Michael Marcus Thurners Kamera

Weitere Bilder und Bericht gibt es in Michaels Blog.



PERRY RHODAN OLYMP

27 01 2018


Jaaaaa ich weiß, ich prokrastiniere grad und ich hoffe, der Scheffe kriegt das nicht mit, weil ich muss NEO #172 schreiben. Trotzdem. Ich freue mich einfach sehr, und ich habe hier noch nicht viel darüber berichtet. Warum eigentlich? Keine Zeit! Und jetzt nehme ich sie mir. Kurz.
Dass ich meine eigene kleine Miniserie in 12 Teilen für PERRY RHODAN machen darf, war mein persönliches Highlight 2017. Da wie immer die Zeit drängte, bekam ich kaum Luft zum Atmen, denn so eine Gestaltung beansprucht sehr viel Hirnschmalz und schüttelt sich nicht mal eben so aus dem Ärmel. Auch wenn man es möglichst unkompliziert und nicht mit erschlagendem Überbau und Hintergrund gestalten will – oder gerade deswegen? Recherche, Recherche, Recherche, Datenblätter stellen, abklären, in die Tonne treten, fluchen, ändern. Noch mehr Recherche. Irgendwann: Exposé 1. Yay!

Ich bin euphorisch, panisch, Kopf zu voll, Kopf zu leer. Wie soll es weitergehen? Und davon gleich 12 Teile? Kreisch! Der Rahmen steht zwar, aber es muss ja auf den Punkt genau abgestimmt werden, und es gibt sehr viele Dinge zu beachten. Dazu ein andermal mehr, wir haben uns ja auf „kurz“ geeinigt.
Der erste Roman dann erst mal ein völliges Desaster. Den Anfang zig mal umgeschrieben, weil er einfach sooo schwer ist. Auch dazu später mehr. Ihr wisst: Prokrastination.
Nun, die Zeit verging rasend schnell, der 12.1. nahte, und ich war nurmehr ein Nervenbündel. Am liebsten wäre ich ausgewandert. Aber den PC auszulassen, oder vielmehr, das Internet auszulassen, das brachte ich dann doch nicht fertig, zu viel Neugier.
Und dann … überwiegend positiv. PLUMPS! Nun dachte ich, ich kann entspannter sein. Immerhin werkle ich gerade an den letzten Exposés, 7 Romane sind schon abgegeben. Aber dann? 26. Januar, KREISCH! Der zweite Band.

Geht das jetzt immer so weiter? Schätze, ja. Ich bin immer erst beruhigt, wenn es die ersten positiven Meldungen gibt. Bisher stimmt der Kurs. Dann kann ich ja wieder durchdrehen bis in 14 Tagen …














Nur noch 1 Tag!

9 01 2018

 

 

 

Der Countdown läuft! Die Subskription für € 14,00 statt € 18,00 für 724 Seiten Fantasyabenteuer mit Signierung und Widmung endet einschließlich morgen! Die Auslieferung erfolgt noch vor der offziellen Veröffentlichung am 1.2.2018! Es gilt der Bestell-, nicht der Zahlungseingang bei Vorkasse.

 



Frohe Festtage und einen guten Rutsch!

20 12 2017


Wie jedes Jahr nehme ich mir eine Online-Auszeit, deshalb wünsche ich an dieser Stelle allen da draußen schöne Feiertage und alles Gute für 2018!
Wir lesen uns.



Der Winter ist da! Winter is here!

15 12 2017

 

 

 

 

 

Die stade Zeit ist da, und bald gibt es Gelegenheit zum Schmökern in kuschliger Decke auf dem Sofa, bei Kerzenschein und Plätzchenduft. Wir haben genau das Richtige dafür – mit „Winter’s Night“ von Sophie Oliver die außergewöhnliche Geschichte der jungen Wissenschaftlerin Nellie im winterlichen London, und mit „Namiria“ von Fabienne Siegmund ein zauberhaftes Wintermärchen im gleichnamigen Land.

In Print und fabEbook, im Fabylon-Shop und überall!

 



Subskription bis 10.1.18: Drakhim – Die Drachenkrieger

2 12 2017

 

 

Viele haben lange darauf gewartet – nun kommt sie tatsächlich: Die Printausgabe von „Drakhim – Die Drachenkrieger“ von Uschi Zietsch! 724 Seiten Trilogie Gesamtausgabe im Paperback!
Und wegen dieses besonderen Ereignisses ist das Buch ab sofort vorbestellbar – nur bei Fabylon!! – zum Subskriptionspreis von nur € 14,00 (in D versandkostenfrei) gegenüber dem Normalpreis von € 18,00 zum VÖ am 1.2.2018. Dazu gibt es Handsignatur und auf Wunsch mit Widmung! Aber Achtung: Die Subskription gilt nur bis 10.1.2018!

Deswegen gleich hier bestellen und sichern



Ausgeschleckt

27 11 2017

So, das Urteil für Anton Schlecker, der um Millionen betrogen hat, 25.000 Arbeitsstellen vernichtet hat, die Insolvenz verschleppt hat, der nur Frauen eingestellt hat, weil die es sich gefallen lassen, für einen Hungerlohn wie Dreck behandelt zu werden, ist also jetzt da. Der 73jährige muss nicht in den Knast, der hat Bewährung für die 2 Jahre bekommen und eine lächerliche Geldstrafe von 54.000 Euro. Wow, im nächsten Leben werde ich auch millionenfacher Pleitier! Dass kurz vor und noch während der Insolvenz Millionen an Geldern beiseitegeschafft wurden, zählte wohl nicht mit hinein. Und die Bewährung kam wohl daher, weil er soooo alt ist und deshalb keine Wiederholungsgefahr besteht.
Anders als bei der 84jährigen Rentnerin aus Bad Wörishofen, die aus Hunger stiehlt (insgesamt 70 Euro), und weil Wiederholungsgefahr besteht, für 90 Tage ins Gefängnis muss. Und natürlich auch eine Geldstrafe bekommen hat, die im Verhältnis zigfach höher ist als bei dem Pleitier.
Also vergleichen wir das mal:
– 90 Tage (die auch 9 Monate werden können, wenn die beiden vorherigen Bewährungsstrafen aufgehoben werden) und Geldstrafe für 70 Euro bei insgesamt 5x erwischt werden, Grund: Hunger.
– Dagegen 2 Jahre Bewährung und 54.000 Euro für eine verschleppte Pleite, versteckte Millionen und 25.000 vernichtete Arbeitsplätze, Grund: Gier.
Die Kinder, die eifrig bei diesem Betrug unterstützt und das gesamte Geld beiseite geschafft haben, müssen ihre lächerlichen unter 3 Jahren Haft antreten. Vermutlich wegen der Wiederholungsgefahr, ha, ha.
Ich hoffe, mir kann jemand erklären, worin diese Verhältnismäßigkeit begründet liegt. Was für „Rechtsstudierte“ wir haben. Recht kam mal von richtig.
Moral? Aber bitte. Wir haben hier einen bedeutenden Unternehmer. Mit Moral hat das gar nichts zu tun!
Zu Schlecker