Rush

7 10 2013

Jahrzehntelang gab es keinen Rennfahrerfilm mehr. Damals als Teenie habe ich sie alle gesehen, keinen Einzigen verpasst – und nun nach langer Hungerzeit das. Rush, der Film über Niki Lauda, vor allem aber über James Hunt, seinen „Rivalen“, der nur 45 Jahre alt wurde, und der nur ein einziges Mal Weltmeister war. Warum und wie das alles, und was Lauda in 48 Tagen geschafft hat – muss man gesehen haben.

Der Film ist von einer unglaublichen Intensität und Dichte, dass es den Blutdruck nur so hochtreibt. Obwohl man weiß, was passiert, krallt man vor lauter Spannung die Finger in den Kinositz und kann es kaum noch aushalten.
Der Film hat ein unglaubliches Tempo, passend zum Thema, ohne dabei jemals hektisch zu werden, sondern die Geschichte wird episch erzählt. Mit einer optischen Opulenz, genau richtig eingesetzt. Hier stimmt einfach alles auf höchstem Niveau!

Als zum Schluss Bilder von Lauda und Hunt gezeigt werden, wird deutlich ersichtlich, wie hervorragend das Casting-Team gearbeitet hat, denn es hätte keine bessere Besetzung als Chris Hemsworth und Daniel Brühl für die beiden Rennfahrer geben können. Das Aussehen passt, die Darstellung erst recht. Brühl hat wohl inzwischen ernsthafte Chancen, für den Oscar nominiert zu werden, und dafür drücke ich ihm beide Daumen. Seine Leistung ist schlichtweg grandios; man glaubt die reale Person Lauda vor sich zu haben. Achtung: Für die letzten zwei Minuten unbedingt ein Taschentuch bereithalten!

Rush ist für mich aus dem Stand zum Top-Film des Jahres avanciert. Mal sehen, ob er getoppt werden kann …


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