Generalprobe

29 05 2016
Aufbruch!

Aufbruch!

Es ist Pfingstsonntag, der 15.5.2016, und das Wetter ist mehr als bescheiden. Immerhin – der Regen macht nach dem samstäglichen Schütt-Tag eine Pause, aber als wir dann mit vier Pferden und zwei Hängern hoch Richtung Füssen fahren, sehen die Berge recht bedrohlich aus und wir satteln mit gemischten Gefühlen am Parkplatz auf. Das tut allerdings der guten Stimmung keinen Abbruch, und fröhlich reiten wir los. Auch die Pferde sind gut drauf und wir kommen flott voran nach Neuschwanstein. Trotz des garstigen kalten Wetters ist es schon voll – klar, die japanischen Touristen haben lange auf diesen Urlaub gespart, sind sehr weit gereist, da lassen sie sich nicht abhalten. Wir müssen uns durch die Menschenmassen regelrecht schieben, nur gut, dass Touch und ich einen Kuhschubskurs gemacht haben. Immer wieder müssen wir verlangsamen wegen der vielen Fotos; das japanische soziale Netzwerk war vermutlich anschließend überlastet mit diesen Erinnerungen. Aber dann sind wir durch und jetzt geht es los, den Berg auffi!
An der Pöllat entlang steigen wir ordentlich steil hinauf, vorbei an der 1167 m hoch gelegenen ehemaligen Jagdhütte König Ludwigs II. Bleckenau weiter Richtung Jägeralpe. Bis hierher geht alles sehr gut, die Pferde stapfen tapfer über eine durchbrochene Metallbrücke, gehen durch Rinnsale am Weg, hinauf und ab und zu wieder hinunter, auch eine schwingende Holzbrücke wird später problemlos genommen. Auf halbem Wege zur Jägeralpe aber schlägt das Wetter so sehr um, wir haben nur noch 0° C und ein eisiger Graupel geht nieder, der nicht so aussieht, als wäre er nur ein kurzer Schauer, dass wir kurz entschlossen umkehren. Der Weg geht steil hinunter, das kann sehr rutschig und gefährlich werden. Das hochalpine Wetter darf man niemals unterschätzen. Es war auch keine falsche Entscheidung, denn wie wir später von Radfahrern hören, ist die Wirtsstation sowieso geschlossen, ebenso wie auch die Marienbrücke – es ist noch zu sehr Winter. Also zurück und in Bleckenau eingekehrt bei leckerem, frischem Eintopf, Radler und heißer Schokolade. Hier haben wir immerhin 2° – deshalb brechen wir auch bald wieder auf, weil es einfach zu kalt ist. Auch den Rückweg nach unten meistern die Pferde toll. An einer flachen Stelle der neben uns hertosenden Pöllat dürfen die Pferde pritscheln. Bis auf eines – meines. „Wieso soll ich da rein?“ – „Na schau doch, das ist lustig!“ – „Nee, isses nicht. Es ist nass.“ – „Aber deine Kumpels haben so viel Spaß!“ – „Ich aber nicht.“ – „Du gehst da jetzt rein!“ – „Nö.“ – „Warum nicht?“ – „Weil es nicht sein muss. Westernpferde tun nichts, was nicht sein muss.“ – „Himmel nochmal, kannst du mir nicht EINMAL den Gefallen tun?“ – „So! Da! Bitte! Ich hab den Huf reingesetzt! Zufrieden? Und jetzt Schluss mit dem Quatsch, lass uns nach Hause gehen.“ Und er dreht um und auf den Weg und da rührt er sich nicht mehr weg.
Sagte ich schon, dass es keinen Sinn hat, mit meinem Pferd zu diskutieren? Wie er sagt: Er ist ein Westernpferd. Nein, eigentlich ein Indianerpony. Ein Appaloosa, die bekannt sind für ihren Sturschädel. Einfach so zum Spaß ist nicht. Alles, was nicht sein muss, wird gelassen und stattdessen lieber gefressen. Wer weiß, wann es wieder was gibt. Wir sind nicht zum Spaß hier in den Bergen!
So erreichen wir wieder den Parkplatz (hier: 6°) und freuen uns auf die warme Heizung im Auto. Wir haben in ca. 4,5 Stunden reiner Reitzeit über 800 Höhenmeter und über 20 km zurückgelegt. Die Pferde haben alles willig und fleißig mitgemacht. (Schnauze! Das Pöllat-Bad zählt nicht.) Am nächsten Tag kein Muskelkater und ein Pferd, das sich schon auf den nächsten Ritt freut. Also dann: Alpen, ich kooooommeeeee!

Auffi geht's! Die Steigung sieht man leider nicht

Auffi geht’s! Die Steigung sieht man leider nicht

Feucht, Flechten, urwüchsig - die Landschaft ist traumhaft

Feucht, Flechten, urwüchsig – die Landschaft ist traumhaft

Touch mit seinem neuen besten Freund Nardo

Touch mit seinem neuen besten Freund Nardo

Ab und zu geht's auch wieder abi

Ab und zu geht’s auch wieder abi

"Uih, da kann man ja durchgucken!"

„Uih, da kann man ja durchgucken!“

Vorsicht, Stufe!

Vorsicht, Stufe!

In der Pause ...

In der Pause …

... scheint auch mal die Sonne

… scheint auch mal die Sonne

Aber dann ...

Aber dann …

... der Schnee. Wir müssen umkehren.

… der Schnee. Wir müssen umkehren.

EInmal Grasen zur Belohnung.

Einmal Grasen zur Belohnung.

 



Aethercircus in Stade – zwei tolle Wochenenden Teil 2

29 05 2016

Am Montag ging es weiter an der Nordseeküste entlang, bei Hagel und Schnee und garstigem Wind. Schließlich erreichen wir unser 4****-Hotel im Seebad Duhnen bei Cuxhaven, und da lockert es doch tatsächlich auf, bis zur Sonne! Ein schöner Empfang. Wir sind in einem äußerst komfortablen Hotel untergekommen, das Zimmer mit Seeblick, einfach ein Traum. Na ja, eigentlich sollte ich Wattblick sagen, denn das Meer ist ja immer nur drei Stunden da. Das Wetter ist in den nächsten drei Tagen trotzdem zu schlecht (was kann man auch Ende April schon erwarten), um etwas zu unternehmen, macht aber nichts, ich habe Abgabetermin und muss eh Tag und Nacht schreiben. Ich bin bald ortsbekannt, weil ich selbst zum Essen noch mit Laptop gehe, Gerald in der Apotheke Koffeintabletten besorgt, und so weiter. Von unserem Zimmerfenster aus haben wir Blick auf das begrünte Vordach, und darauf weiden die Blauen Schafe, Teil einer internationalen Ausstellung. Wir genießen diese Tage in vollen Zügen, mal etwas ganz anderes.

So freundlich werden wir begrüßt - sogar das Meer ist da

So freundlich werden wir begrüßt – sogar das Meer ist da

Wattreiten

Wattreiten

Nein, das ist nicht das Meer - der Abendhimmel spiegelt sich im Watt!

Nein, das ist nicht das Meer – der Abendhimmel spiegelt sich im Watt!

Nach dem Sturm fahren auch die Karren wieder

Nach dem Sturm fahren auch die Karren wieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Und wir fahren weiter – nach Stade. Zuvor machen wir noch zwei Besuche, wenn wir schon mal „da oben“ sind, und dann sind wir auch schon wieder – nach zwei Jahren – in der Festung Grauerort, dem tollen Ambiente für ein Steampunk-Festival. Wieder gibt es eine Menge auch für uns anzuschauen und zu bestaunen, und wir haben trotz des nicht besonders guten Wetters (zum Glück zeigt sich auch mal die Sonne, aber es ist kaaaaaaalt) ordentlich viel Spaß und gute Laune. Und dann kommen da auch noch Käufer, die unsere Bücher gleich stapelweise mitnehmen. Leider kann ich das Beweisfoto nicht zeigen, weil es mitsamt Handy im Klo gelandet ist. Jedenfalls – das Warten und die Vorfreude haben sich wieder einmal gelohnt! Am Montag fahren wir dann fröhlich und bei absolut freien Straßen in nur sechseinhalb Stunden wieder nach Hause. 10 Tage – so eine Tour machen wir gern wieder.

Das Dampffahrrad fährt perfekt.

Das Dampffahrrad fährt perfekt.

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Elfia Fair in Haarzuilens – zwei tolle Wochenenden Teil 1

29 05 2016
Präsentation Nauraka - Bild von Theo Barkel

Präsentation Nauraka – Foto von Theo Barkel

Neun Stunden haben wir nach Holland gebraucht – drei davon im Stau. Doch kaum sind wir in der tollen Unterkunft bei Anne-Mieke angekommen, und Bier und Essen steht bereit (sooo lecker essen) sind wir schon wieder erholt und bester Dinge und freuen uns auf den Samstag. Das Wetter ist für Ende April ja alles andere als berühmt, aber – es könnte schlimmer sein. Allerdings wenigstens ein bissl wärmer. Was soll’s. Mit Theo fahren wir dann also nach Haarzuilens zu dem Kastell – eine große Anlage, bestehend aus Wasserschloss und Landschloss mit noch größerem Park. Es dürfte gut 200 Aussteller geben – wenn nicht mehr. Kleidung, Accessoires, Bücher, Essen, Trinken, einfach alles, was das Herz begehrt. Man kann sich dumm und dämlich kaufen, und das tun wir auch. Und essen. Und trinken.
Der Stand von Theo ist gegenüber vom Schloss, eine prima Lage, und dahinter, kann man noch weit, weit, weiiiiiiiit laufen. Wir haben in den zwei Tagen nicht alle Stände gesehen, was auch am anstrengenden Wetter lag. Wie man an den Bildern sieht, gab es zwischendurch Sonne, aber auch viel Graupel und Hagel, und es war einfach kaaaalt. Trotzdem wurde auf der großen Bühne heiß aufgespielt, den ganzen Tag bis spät in die Nacht gab es Programm.
Der Verlagsstand ist groß, das Programm wird toll präsentiert. Endlich kann ich die holländische Ausgabe von Nauraka in Händen halten! Und es ist richtig schön geworden. Der Künstler, Marten, ist auch vor Ort, Besucher können sich von ihm Karikaturen anfertigen lassen. Mir schenkt er einen gerahmten Druck von Nauraka mit Signatur. Jippie! Das Bild bringe ich in meinem Büro unter, und wenn ich ein Buchregal wegsprengen muss!
Claudia Christian ist auch da, da Theo ihre Bio „Babylon Confidental“ publiziert; sie ist auf zweimonatiger Europatour und von London hierher geflogen, zusammen mit ihrem Gefährten Bill, der zum ersten Mal so ein Event erlebt. Wie lustig! In den USA gibt’s Cons ohne Ende, doch bei uns lernt er das kennen. Und freut sich wie ein Kind und findet es toll. Die beiden sind ein sehr sympathisches Paar.
Leider geht es beiden aber gesundheitlich nicht gut, sodass wir kein gemeinsames Foto schaffen, denn gleich nach ihrem Panel fahren sie ins Hotel. Aber ein Foto hab ich trotzdem. Und abends sowie am Sonntag haben wir sie im Hotel getroffen und uns ein wenig unterhalten.
Um die 20.000 Besucher kommen auf das Festival, viele auch von England. Die Kostüme sind schlichtweg irre, überraschend wenig Manga, dafür viel Steampunk, und alles aus Film und Büchern, aber auch selbst kreiert – nicht ein Kostüm gleicht dem anderen, und aufwendig sind sie alle. Beispiele finden sich auf der Elfiaseite. Und die Tardis war natürlich auch da. Wir haben an diesen zwei Tagen eine Menge Spaß, die Stimmung ist perfekt, und sind sehr begeistert von dem abwechslungsreichen, fantasievollen und großen Festival und freuen uns schon aufs nächste Mal.

Mehr Märchenschloss geht nicht.

Mehr Märchenschloss geht nicht.

Waldelfe

Waldelfe

Auch die Hunde tragen Kostüm

Auch die Hunde tragen Kostüm

Künstler, Autor, Leser vereint

Künstler, Autor, Leser vereint

Dicke Dinger!

Dicke Dinger!

Dr. Alien

Dr. Alien

Velerii ;-)

Velerii ;-)

Alle Nationen vertreten

Alle Nationen vertreten

Claudia Christian

Claudia Christian

Ein Blick auf den hinteren Bereich

Ein Blick auf den hinteren Bereich

Sonntag morgen mit Highland Rock

Sonntag morgen mit Highland Rock

Sonnenslot

Sonnenslot mit Wikinger

:-)

:-)

Gute Laune am Sonntag

Gute Laune mit Tim am Sonntag

Nur keine Angst ...

Nur keine Angst …

Elfe unterm Kirschbaum

Elfe unterm Kirschbaum

Wächter des Babys

Wächter des Babys

Kuriositätenkabinettistin

Kuriositätenkabinettistin



Ab sofort wieder bei audible: Die Hörbücher!

13 05 2016

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Ab sofort können beide Hörbücher wieder bei audible heruntergeladen werden. Die Trilogie gibt es auch als Einzeltitel, das folgt aber erst noch. Selbst zum Kauf-Preis sind die beiden Titel unschlagbar – 8,95 und 9,95!!

16 Stunden und 40,5 Stunden – wer kann da nein sagen?

 

Zum Download Nauraka

Zum Download Waldsee-Trilogie

 

 

 



Eilt: Gerechtigkeit und Pressefreiheit für türkischen Journalisten

20 04 2016

Am Wochenende fliegt Merkel zu ihrem türkischen Freund. Natürlich wird sie ihn weiter beschleimen, wie sie es bisher getan hat, um irgendwie aus der Flüchtlingskrise rauszukommen, genauso wie sie ihm mitsamt der EU noch 6 Milliarden in den Hintern blasen will (er wird für seine Dienste bezahlt, aber Merkel glaubt, sie wäre abhängig von seinem Goodwill), und die hier verlinkte Petition wird sie einen Scheiß interessieren, so wie alles sie einen Scheiß interessiert, solange ihr Sessel schön breit und warm ist – dennoch sollte sie wissen, dass uns die Menschenrechte wichtig sind, die Pressefreiheit, die Demokratie (von der Merkel offenbar, wie sich nach all den Jahren immer mehr herauskristallisiert, am wenigsten Ahnung hat), und eine mit mehr als hunderttausend Unterschriften vollgepackte Petition im Gepäck haben, die auffordert, einen Journalisten, dem lebenslang droht, freizulassen. Denn auf einen fairen Prozess darf man nicht hoffen – die Gerichte in der Türkei haben seine Verurteilung ja sogar abgelehnt, aber das Staatsoberhaupt hat sich damit nicht einverstanden erklärt und sich darüber hinweggesetzt.

Hier geht es zur Petition – die Zeit drängt!



Und es ist eben doch kein Sieg

16 04 2016

Natürlich sind die Meinungen gespalten, sogar deutsche Zeitungen (sic!) halten die Entscheidung Merkels für gut und richtig. Noch einmal: es geht hier nicht um juristische Korrektheit und auch nicht um den Rechtsstaat. Es soweit kommen zu lassen, dass der Staat die Staatsanwaltschaft dazu ermächtigt, gegen einen ihrer Bürger Klage zu erheben, schließt die Trennung von Staat und Recht aus! Noch dazu ist es blanker Hohn zu sagen: „Also dieser Paragraf ist ja wohl total retro, den schaffen wir jetzt ab, den brauchen wir nicht mehr – aber vorher wenden wir ihn übrigens noch mal an!“, das führt doch schon alles ad absurdum! Nein, das ist kein Sieg, das kann kein Sieg sein, ganz im Gegenteil sogar.
Es ist nicht so, dass Erdogan mit dieser Entscheidung gezeigt wird, dass Deutschland ein Rechtsstaat ist, denn er hat ja erreicht, was er wollte: es wird Klage erhoben! Seine Privatklage wäre ja womöglich abgewiesen worden, aber nun wird tatsächlich gerichtlich geklärt, was ein Satiriker sagen darf.
Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob Böhmermann verurteilt wird oder nicht (und das wird er, daran zweifle ich keine Sekunde), sondern es genügt schon, dass ein ausländisches Staatsoberhaupt sagt: Der in Deutschland darf so nicht über mich reden, klagt ihn an, verbietet ihm den Mund!
Und Deutschland gehorcht.
Ist das nun Fakt oder nicht? Wie kann man das anders auslegen?
Wir mit unseren unterschiedlichen Meinungen darüber werfen uns gegenseitig vor, nicht zu verstehen. Aber was bitte verstehe ich denn daran nicht?

Vielleicht finde ich ja nicht die richtigen Worte. Und ich bin ja auch nicht wirklich betroffen, bin ja Deutsche und keine Journalistin. Aber wie sieht es denn im Ausland aus? Das Ausland schüttelt seinen jeweiligen Kopf über uns. Kann in der Tat nicht verstehen, was Merkel dazu bewogen hat, einen Paragrafen, den sie abschaffen will, zum Schluss noch einmal anzuwenden, ohne dass eine Notwendigkeit dafür bestanden hätte.

Aber gehen wir doch mal dorthin, wo der Verursacher dieses Zwistes sitzt: die Türkei. Was sagen denn die Journalisten dort? Denn genau die sollten die Entscheidung eigentlich richtig verstehen, oder? Die wissen, was daraus entstehen wird.

Und was sagen sie? Die Journalisten sind entsetzt. Sie befürchten, dass von nun an bei ihnen alles noch viel schlimmer wird. Erdogan schafft es, dem Ausland den Mund zu verbieten – nun wird er im Inland überhaupt keine Grenzen mehr kennen. Unter Journalisten schürt die Entscheidung die Sorge vor mehr Unterdrückung.

Wer das aus berufenem Munde von Betroffenen immer noch nicht verstehen kann und weiterhin Merkels Sieg feiert, ganz ehrlich, dem ist nicht mehr zu helfen.

Hier in der Tagesschau eine Kurzreportage.



Ein schwarzer Tag

15 04 2016

Nicht für die AfD, o nein, im Gegenteil, die wird vermutlich gerade den Mietvertrag für ein Bürohochhaus unterschreiben, so viel Ansturm wird sie erleben.

Bereits 1987 gab es einen ähnlichen Vorfall mit Khomeini, der ebenfalls eine Forderung stellte wie Erdogan, der sogar Diplomaten ausweisen ließ etc pp. Rudi Carrell und seine Familie mussten damals unter Polizeischutz gestellt werden. Die Regierung allerdings, damals Kohl, bezog sofort und eindeutig Stellung: Bei uns in Deutschland darf Satire das.

Und nun? Versucht Merkel es also zuerst wieder mit der Aussitz-Taktik, und als das nichts hilft, muss sie ans Mikro. Tagelang windet und dreht sie sich hin und her, schweigt, schweigt noch länger, berät sich mit Ministern und Juristen und was weiß ich wem – und entscheidet augenscheinlich allein, was zu tun ist, da von der Mit-Regierungspartei sofort öffentlich gemacht wird, dass sie diese Entscheidung nicht gut heißt. Ihre Kanzlerstimme gibt den Ausschlag. Merkel entspricht lieber der Forderung ihres ausländischen Freundes, anstatt sich einmal hinzustellen und zu sagen: „bei uns ist das so!“ und sich vor Böhmermann zu stellen, anstatt ihm einen Fußtritt zu verpassen. (Hier nachzulesen, Zitat „Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ein im ZDF ausgestrahltes und dann wieder gestrichenes Schmähgedicht Jan Böhmermanns über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als „bewusst verletzend“ kritisiert. Das habe sie in einem Telefonat mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu deutlich gemacht, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.“ https://www.tagesschau.de/inland/boehmermann-merkel-101.html) Sollte das Gericht nicht verurteilen, jo mei, dafür kann sie dann nichts, sie hat alles Nötige getan. Am schlimmsten hallt in mir nach, dass es „keine Vorverurteilung“ sei. Ja, was denn sonst? Vor allem, nachdem sie Kritik geübt hat? Kohl tat es nicht – was also stimmt hier nicht?

Eines frage ich mich sowieso ganz grüblerisch. Wer hat eigentlich diesen § ausgegraben und weitergeleitet? Die meisten befragten Juristen haben zugegeben, keine Ahnung davon gehabt zu haben und mussten erst mal nachlesen. Wäre der § präsent gewesen, hätte man ihn sicherlich schon längst abgeschafft. Also was/wer genau hat denn nun diese Lawine ausgelöst und Erdogan die Handhabe gegeben?

Es geht hier nicht darum, einem anderen Staatsoberhaupt vorzuführen, wie unser Rechtssystem funktioniert. Das weiß der längst. Erdogan hat einen deutschen Anwalt, und genau deswegen hat er diese Lawine überhaupt losgetreten und eine Staatsaffäre daraus gemacht. Weil er genau wusste, dass Merkel klein beigeben wird!
Es geht hier nicht um juristische Spitzfindigkeiten, nicht um abstrakte Technik, ob der das darf oder nicht, ob Judikative und Legislative getrennt sind. Dieser Fall ist POLITISCH, er kann nicht „rein juristisch gesehen …“ betrachtet werden. Erdogan schöpft rechtliche Mittel aus, aber ihm geht es nicht um Recht oder Gerechtigkeit, sondern um politisches Kalkül, wie weit er gehen kann.
Ab dem Moment, in dem Merkel die Staatsanwaltschaft ermächtigt, die Ermittlungen gegen Böhmermann aufzunehmen, hat auch sie politische Stellung bezogen und einer ausländischen Regierung erlaubt, sich in die Angelegenheiten eines anderen Staates einzumischen. Da sie zu keinem Zeitpunkt unsere anderen Gesetze zitiert hat, die unter anderem Satire erlauben, geht es nicht um die Gesetzgebung und die Handhabung damit.
Der hierbei zitierte §103 StGB stammt aus dem 19. Jahrhundert. Nur weil er noch da ist bedeutet das nicht, dass man ihn auch anwenden muss. In §104a steht eindeutig, dass die Regierung ermächtigen kann, es aber nicht muss. In dem Fall also, wenn sie schon nicht öffentlich Stellung beziehen will, hätte Merkel einfach sagen können: Die Ermächtigung erteile ich nicht. Ende der Geschichte. Von Rechtsbeugung könnte in dem Fall keine Rede sein.
Erdogan steht es jederzeit frei, Anzeige zu erstatten und selbst einen Antrag zu stellen. Aber was darüber hinaus geht, hat die Regierung nach dem Grundgesetz, in dem Meinungsfreiheit geregelt wird und ausdrücklich staatliche Zensur verboten ist, keinerlei Handlungsbedarf. Satire ist erlaubt.
Persönlich muss ich sagen, dass ich Böhmermanns Schmähverse unter aller Sau finde, ich hab es lieber intelligent formuliert und subtil, als untere Gürtellinie (um es freundlich zu formulieren). Aber mein persönlicher Geschmack tut nichts zur Sache. Der Böhmermann darf das. So steht’s im Gesetz. Und wenn nicht, dann kann das auch ohne Einschaltung der Regierung gerichtlich festgestellt werden.
Das hat nichts mit der Ermächtigung laut §103 StGB und der dort geregelten Strafe zu tun. Und auch nicht damit, eine Staatsaffäre daraus zu machen und seitens des Betroffenen Forderungen an einen befreundeten Staat zu stellen, anstatt nonchalant darüberzustehen. Neinnein, Erdogan ist unantastbar, nie ein Wort der Kritik ist erlaubt, nicht einmal ein Hauch davon. Nur zu Boden werfen und Stiefel lecken ist erlaubt. Wohlgemerkt haben wir hier jemanden als Regierenden eines angeblich modernen scheindemokratischen Staates, der Menschenwürde mit Füßen tritt, die Pressefreiheit abgeschafft hat, lieber die im Kampf gegen die Terrororganisation Daesh behilflichen Kurden abballert, der Frauen öffentlich verprügeln lässt und kund tut, dass jede Frau in ihrem Leben mindestens drei Kinder zu bekommen habe, jemanden, der von außen betrachtet möglicherweise zusehends an Größenwahn leidet und sein Land ganz offensichtlich in die Diktatur führt.

So jemandem müssen Grenzen gesetzt werden. So jemandem muss vor Augen geführt werden, wie Demokratie funktioniert (und nicht etwa dadurch, dass man neue Wahlen ansetzt, weil man die vorherige verloren hat), und dass man sich nicht alles erlauben kann. Jetzt wäre genau so ein Zeitpunkt gewesen.

Aber Sie, Frau Merkel, haben sich in meinen Augen als rückgratlos und prinzipienlos erwiesen. Sie sind für mich feige und  haben Ihr Land verraten. Und das, obwohl Sie es eigentlich besser wissen müssten. Oder trauern Sie der „DDR“ so sehr nach? Die Toten von Charlie Hebdo werden sich im Grab umdrehen. Und mir dreht sich der Magen um.

Gern können Sie mich jetzt auch anzeigen. Das hier ist nicht mal eine Satire.

Hier noch Links zu Extra 3 (das ist jetzt wieder Satire):

Erdowie, Erdowo, Erdogan; ein Lied, das sehr trefflich die diktatorischen Tendenzen Erdogans aufzeigt

Das Lied war übrigens der Song des Anstoßes, dessentwegen Erdogan den deutschen Botschafter einbestellt hatte, und Böhmermann setzte daraufhin seine Satire.

und: Johannes Schlüter, der Erdogan-Pilot – das bringt einen wenigstens wieder zum Lachen.



Sehr geehrte Frau Merkel,

14 04 2016

bitte tun Sie endlich mal das, wofür Sie Geld verdienen, und tun Sie was. Sitzen Sie es nicht aus, sagen Sie nicht „wir schaffen das“ und meinen damit in Wirklichkeit die anderen. Glauben Sie nicht, dass Aussitzen durch Schweigen immer von Vorteil ist. Respektieren Sie bitte unsere Demokratie, respektieren Sie das Grundgesetz, respektieren Sie, dass man in diesem Land den Mund aufmachen darf, ohne dafür ins Gefängnis gesteckt zu werden (was noch die harmloseste Variante ist). Respektieren Sie, sonst wird dieses Land an sich zur Farce, zur hohlen Lüge, die es für viele dort draußen bereits ist. Zeigen Sie endlich mal Mumm, einem Diktator zu sagen, dass er Grenzen hat. Gerade Sie sollten wissen, was eine Diktatur ist, da, wo Sie herkommen. Oder sehnen Sie sich nach diesen alten Zeiten zurück? Dann müssten Sie sich über die AfD, Legida und Pegida ja nur so freuen, die den Boden dafür bereiten. Tun Sie deshalb nichts dagegen?

Ich hab die Petition, Sie zu loben, nicht unterschrieben, und ich hab auch nicht auf Facebook geliked oder geteilt, wie großartig Sie sind. Der Ansicht bin ich nicht. Gewiss, Sie haben einige gute Aktionen gebracht, und Sie haben nicht das „sozial“ gestrichen so wie diejenigen, die sich auf ihren Ursprung als Arbeiterpartei berufen. Doch das, meine liebe Bundeskanzlerin, ist verdammt nochmal Ihr Job und hat kein Lob verdient. Ich meine, gut, wer Ihnen unbedingt applaudieren will, tut das auch im Sangriabomber nach Mallorca nach geglückter Landung. Aber genau wie vom Piloten erwarte ich auch von Ihnen, dass mein Flug sicher verläuft und die Landung weich ist. Ich erwarte, dass Sie Ihren Job gut machen. Sonst haben Sie ihn nicht verdient. Kanzler zu sein bedeutet mehr als in den Sessel zu pupsen.

Genau wie Ihr Vorgänger scheinen Sie aber doch nicht mehr als ein Schaumschläger zu sein, perfekt darin, das richtige Wort zur richtigen Zeit zu sagen, aber dann nichts mehr zu tun und sich einen Dreck um die Konsequenzen zu scheren. Sie haben marketingtechnisch gut ausgetüftelt Ihr Image als „mächtigste Frau der Welt“ (oder Europas, oder was auch immer) hingebügelt, bis es jeder geglaubt hat. Dann schaut auch keiner mehr hinter die Kulissen. Hinter denen Sie die Arbeit, nachdem Sie Ihre Entscheidung gefällt haben, den anderen überlassen, ob die damit nun zurechtkommen können oder nicht. Um wen genau scheren Sie sich denn? Nicht ums Volk, dessen Vertretung Sie darstellen, von dem Sie bezahlt werden.

Ich weiß nicht, wer Sie sind, Frau Merkel, und vor allem weiß ich nicht, wo Sie sind. Ich könnte Ihnen sagen, wo Sie sein sollten, aber ich kann Sie ja leider nicht erreichen.



JETZT LIEFERBAR: Die Lazarus Verschwörung von Ladina Bordoli

7 04 2016

9783927071674SteamPunk 6! Großbritannien, Ende 19. Jahrhundert. Der bedeutende „Lazarus-Moment“, eine besondere Mondfinsternis, steht bevor. Alle 18 Jahre kann ein Todkranker während dieses Ereignisses geheilt werden.
Doch immer nur einem einzigen Todgeweihten wird die Erlösung zuteil – dem Sieger eines mörderischen Dampfmaschinen-Wagenrennens, bei dem nicht nur die beste Maschine, sondern auch der Verstand durch Lösung von Rätseln und Bewältigung tödlicher Gefahren gefordert ist.
Bisher hat die adlige Oberschicht auf skrupellose Weise für ihren Sieg gesorgt und plant auch diesmal eine Verschwörung gegen alle Konkurrenten.
Doch im Geheimen ist ein Kind mit einer besonderen Seele geboren worden, das durch seine Wiederkehr als mystischer König dazu ausersehen ist, Großbritannien vor dem drohenden Krieg zu bewahren.
Aber das Neugeborene ist von einer tödlichen Krankheit gezeichnet. Nur die Energie des Lazarus-Momentes kann es retten – und damit auch Großbritannien.
Dafür braucht es ein besonderes Team … und eine wandelbare Maschine namens Chimaira!

Zu den Buchhandlungen ist es unterwegs, ebenfalls zu den eBook-Shops – aber bei uns im Shop sofort und gleich zum liefern und downloaden!

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Kühe schubsen Teil 2

21 03 2016

IMG_20160319_115002Der erste Teil war im November, ich habe hier berichtet, und nun war der zweitägige Fortgeschrittenenkurs angesagt! Nina und ich hatten am Samstag morgen die volle Motivation. Ihr erkennt die Ironie im Tonfall? Elmar, Rinderchef und Kursleiter, hat nämlich gesagt, dass der Kurs schon um 8:30 anfängt. Bedeutet für mich (und bei Nina sicher nicht anders …): 5:30 aufstehen, füttern, alles versorgen, sich selbst versorgen, zwischendrin einen Kaffee ins Gesicht schütten, und dann geht es schon los. Touch lässt sich ja inzwischen gut verladen (naja, fast gut, räusper), sodass wir hier das Verladezeitfenster auf 15 Minuten reduziert haben, was in Wirklichkeit nur noch 5 Minuten für zwei Pferde sind. Oder weniger, wenn mein Pferd dringend wohin will. Was meistens „nach Hause“ bedeutet.

Bei bestem Wetter aber kalten Temperaturen treffen wir in Wiedergeltingen ein. Erst mal geht es an die Theorie, die verschiedenen Themen der Rinderarbeit auf Turnieren – Zeitvorgaben, Regeln, und die Aufgaben an sich. Da gibt es das Treiben in den Corral im Team und allein, sowie einzeln die Kuh arbeiten, und dann wieder im Team. Ein volles Programm für zwei Tage. Anschließend geht es ans Satteln und warmreiten, dann ab in die Halle, wo die jungen Kuhlimuhlis uns schon erwarten. Es zeigt sich, dass Touch und ich vom Novemberkurs noch nicht alles vergessen haben. Nina mit Nadin, Judith mit dem entzückenden dreijährigen Painthengst Rudi (ja – der Name passt!) und ich bilden ein Team. Im Team zu dritt dürfen wir erst mal eine beliebige Kuh auswählen und ins Gatter treiben, wobei die anderen an ihrem Platz versammelt bleiben sollen und nicht irgendwo rumlaufen dürfen. Danach wird die Herausforderung gesteigert: Zwei Kühe, drei Kühe, zwei Große, eine Kleine, eine Weiße, eine Braune, eine Schwarze … Bei neun Teilnehmern vergeht darüber die Zeit sehr schnell, und schon heißt es ab zum Mittagessen. (Ein Glück, habe schließlich nicht gefrühstückt.) Es ist so sonnig, dass wir in den Jacken sogar draußen essen können, da schmeckt es gleich nochmal so gut. Danach dürfen wir die Kühe einzeln arbeiten, na servus. So langsam kriegen es die Rindviecher raus, wie sie uns an der Nase herumführen können. Rudi entwickelt sich schon zum Halbprofi; nachdem er zu Beginn ein wenig unsicher war, was da jetzt auf ihn zukommen mochte, sieht man ihm an, wie auf einmal der Knopf aufgeht, und dann ist er mit großem Eifer und Talent dabei.Gegen 16 Uhr meint Touch: Feierabend, habe fertig. Er erledigt aber seine Aufgabe noch brav, und ich mache mit großer Euphorie für heute Schluss. Ich habe meine Aufgabe in 57 Sekunden bewältigt. Yay! Und das mit dem schnarchnasigsten Gespann – uns. Touch und ich sind ja wirklich nicht berühmt für unsere Geschwindigkeit. Es hat Riesenspaß gemacht, aber geschlaucht bin ich auch. Ein Bierchen und dann ist Couching angesagt. Sonntag immerhin dürfen wir eine halbe Stunde später anfangen. Touch ist der Ansicht, wir fangen gar nicht an. Sonst, wenn ich mit dem Halfter ankomme, möchte er gleich aus der Box. Heute: Fehlanzeige. Zusätzlich hat er sich dermaßen mit Pisse-Kacke-Schlodder eingesaut, dass … ach, was soll’s. Waaas, noch ein Tag? Nee. Meint er! Auch auf den Hänger geht er unter Protest. Heute haben wir Nebel, aber da wir eh in der Halle sind, ist das halb so wild. Nochmal Theorie mit den heutigen Aufgaben, die ordentlich schwer sind – und noch dadurch erschwert werden, dass beispielsweise bei der Einzelarbeit die anderen Kühe auch in der Halle im Panel sind und die übrigen Teilnehmer daneben versammelt. So kriegen die „dummen Kühe“ schnell raus, dass der Reiter nicht in die Menge hineindonnern kann, und verstecken sich gern mal zwischen den anderen Pferden. Da ist man ordentlich beschäftigt mit rauf und runter in der Halle undesläuftganzundgarnichtsowiemanwill. Eigentlich sollen wir noch eine Acht zirkeln, aber das ist nicht hinzukriegen, die Hornträger sind mittlerweile zu gewieft. Ich habe noch dazu die Sporen vergessen anzulegen, aber trotzdem klappt es besser als gedacht. Das Einzige, was wir nicht bewältigen können, Touch mag die Kühe nicht schubsen. Sich durch eine Herde drängeln, kein Problem, aber gezielt eine Kuh mit der Brust wegschieben, das verweigert er. Das Mittagessen habe wir uns beide aber trotzdem verdient. Inzwischen ist es sonnig, aber zu kalt für draußen. Danach geht es dann an eine Cutting-Disziplin mit insgesamt 5 Teamleuten; einer arbeitet die Kuh, die anderen unterstützen ihn und sorgen dafür, dass die Herde beisammen bleibt. Jeder kommt zum Cutten dran. Tja, nun zeigt Touch mal wieder, was ein echter Appaloosa ist: Er hat keine Lust mehr und macht komplett dicht. Anstatt hinter den Kühen, tanzt er mit mir kreuz und quer durch die Halle und an die Kuh will er partout nicht mehr ran. Ich sollte mich eigentlich nicht ärgern, denn ich kenne mein Pferd schließlich und weiß, wenn es dicht macht, ist Schicht im Schacht. Die extreme Sturheit ist rassetypisch, selber schuld, damit muss ich leben. Und immerhin hat er ja bis jetzt durchgehalten. Bin trotzdem stinksauer, weil ich nämlich eigentlich noch so richtig Spaß habe. Wenigstens habe ich diesmal die Sporen an, und so unternehme ich Versuch um Versuch, und ganz am Schluss geht er dann doch nochmal mit mir an die Kuh und arbeitet sie noch einmal kurz, sodass der Kurs auch für Touch mit einem Erfolg endet und wir zufrieden aufhören können. Leckerli kriegt er diesmal aber nicht, soweit kommt’s noch!
Es war ein sehr fröhlicher, harmonischer Kurs, zusammengesetzt aus ganz verschiedenen Pferden – Quarter, Freiberger, (Riesen-)Haflinger, PRE … – aber auch Reitern. Der älteste Reiter war imponierende 82 Jahre alt. Den Kurs hat er mit links gemeistert, und zwischendrin hat er uns auch noch das Roping (-> Lasso) gezeigt.
Kurz gesagt, es war ein tolles Wochenende. Der Kurs ist empfehlenswert für alle, die gern mal in die Rinderarbeit hineinschnuppern wollen. Und nun noch ein paar Bilder, viel ist es nicht, wir sind ja die ganze Zeit beschäftigt.

Im blauen Shirt Elmar Moog, der Kursleiter

Im blauen Shirt Elmar Moog, der Kursleiter

Erst mal rein ...

Erst mal rein …

... dann aussortieren ...

… dann aussortieren …

Wir haben eine!

Wir haben eine!

Soo, die lange Bande runter ...

Soo, die lange Bande runter …

IMG_20160319_152037

… und jetzt …

... ab ins Körbchen!

… ab ins Körbchen!

Und gleich wieder ...

Und gleich wieder …

... raus ...

… raus …

... Platz frei für den nächsten Reiter.

… Platz frei für den nächsten Reiter.

Wie am Schnürchen :-)

Wie am Schnürchen :-)

So toll macht sich der Junghengst

Rudi!!

Ja, wo laufen sie denn alle?!

Ja, wo laufen sie denn alle?!