Anmerkungen zu OLYMP

15 06 2018


Ja, nun ist es soweit, heute wird mit Band 12 der Abschluss gebracht – und ich habe hier im Blog noch gar nichts dazu geschrieben. Nicht, weil ich nicht wollte, sondern weil einfach keine Zeit dafür übrig war. Ich habe Foren und Facebook und Instagram bedient, aber nicht mein eigenes Blog. Allerdings hatte ich auch etwas Besonderes geplant.
Nämlich, wie der Titel verrät, gibt es kleine Blicke hinter den Vorhang. Nur hier und exklusiv und spoilerfrei. Diese sind nicht wichtig zum Verständnis der Geschichte, sondern kleine „Insider-Gags“, die mir einfach Spaß bereitet haben.

Spiel mit Zahlen
Wer Elfenzeit und Schattenlord kennt weiß, dass ich gern Zahlenspielereien und vor allem Zahlenmystik verwende. Auch bei Olymp habe ich welche eingesetzt.
– Die Nummer auf der Gefängniskombination auf Adarem:
— 1233 (Perry Rhodan) = 12²+33², „besondere Zahl“, symbolisiert Perry als den, der er ist
— 1009 (Ypheris Bogyr) = kleinste vierstellige Mirpzahl, die rückwärts eine Primzahl ergibt, symbolisiert, dass alles ganz anders sein kann
— 107 (Mahé Elesa) = kleinste Mirpzahl, auch Mahé ist mehr als sie vorgibt zu sein – und sie ist schon länger gefangen
– Band 12, S. 42: 983, 971 und 977. Da für Erotik kein Platz war, wollte ich wenigstens ein wenig Sex reinbringen – in Form dieses Tripels = sexy Primzahldrillinge. Primzahlen, deren Differenz 6 beträgt, bezeichnet man als sexy Primzahlen, und die gibt es eben nicht nur einzeln, sondern auch als Mehrlinge. Skurril und lustig, das musste rein

Spiel mit Namen
Wer ein paar meiner Werke kennt, insbesondere bei der Fantasy (zB Chroniken von Waldsee), weiß, dass ich sehr gern Namen mit symbolischer Bedeutung verwende. So geschah es auch hier mit einem Augenzwinkern – und einer Hommage.
– ETSI: Aus dem Finnischen abgeleitet „Suche“
– ATRAST: Aus dem Lettischen abgeleitet für „Finde“
– Krystophar: Johnny Depp (in Aussehen und Exzentrität) war das „Schaubild“ für den Charakter in der Erstauflage. Johnnys zweiter Vorname lautet Christopher. Somit lag es nahe, diesen Tarnnamen zu vergeben.
– Advok: Der Name, unter dem Roi Danton/Michael Rhodan mit den von Geoffry Abel Waringer neugegründeten Freihändlern den Kampf gegen die Cantaro aufnahm. Wie Mike auf diesen Namen kam ist wiederum ein schönes Wortspiel: Georges Danton, nach dem er sich benannt hatte, war von Beruf Advokat, also Rechtsanwalt. Eine schöne Hommage und passende Lösung für Talin Buff, finde ich.

Weitere kleine Anspielungen finden sich in allen 12 Romanen – selber finden macht Spaß!

Ja, und damit sind wir auch schon am Ende angekommen – wir haben innerhalb von zehn Monaten die zwölfteilige Miniserie konzipiert, geschrieben und publiziert. Das ist eine beachtliche Leistung, finde ich! Ich bin emotional in diesem Moment durchaus hin und hergerissen, lachend und weinend zugleich, stolz, erleichtert … und noch so einiges mehr. Kurzum und zusammengefasst: Es ist soooo geil!

Schön ist es vor allem, dass die eBooks auch weiterhin erhältlich sein werden, dass nach wie vor noch ein Abo möglich ist, dass man ein preisgünstiges Paket bekommen kann … so wird die Miniserie hoffentlich noch ein bisschen im Gedächtnis bleiben. Einfach mal auf der Perry Rhodan-Homepage im Shop vorbeischauen, da gibt es haufenweise Infos und Bestellmöglichkeiten für alle, die sich bis jetzt noch nicht entscheiden konnten. Oder zum ersten Mal davon gehört haben. (Dann erst recht! OLYMP ist für jeden, der sich mal mit Perry Rhodan beschäftigen wollte, aber sich nicht an die Erstauflage getraut hat.) 😉

Und hier zum Abschluss noch ein Bild zum OLYMP-Panel auf dem GarchingCon 11!

Foto: Andi Wolz. v.l.n.r.: Dietmar Schmidt, Dennis Mathiak, Madeleine Puljic, Mod. Stefan Friedrich, Olaf Brill, Arndt Drechsler, Sabine Kropp



GarchingCon 2018

4 06 2018


Aufregend! Das sagt schon alles. Am 26.5. sind wir nach Mallorca geflogen, um ein paar Tage zu entspannen und einen Geburtstag zu feiern, weswegen der Rückflug schon am Freitag 1.6. sehr früh erfolgen musste. Eurowings hat den Flug dann um eine Stunde verschoben, aber trotzdem hieß es um halb 6 Uhr aufstehen, weil ich vergessen hatte, den Mietwagen zu tanken. Um 12 Uhr pünktlich landeten wir in München, um dann 2 Stunden später nach der Warterei auf den Koffer und die S-Bahn zum Urlauberparkplatz (bis auf einen waren alle S-Bahn-Abgänge gesperrt und die S8 fiel gleich ganz aus) im Kulturzentrum Trudering anzukommen. Immerhin können wir vor dem Eingang parken und gleich dahinter sind unsere Tische. Kurze Begrüßungen, eine schnelle Apfelschorle, ein Essen bestellt, bevor die Küche zu macht, und dann schon der Aufbau.
Das alles kann mich nicht so wirklich von meinem Lampenfieber ablenken. Ich bin denkbar schlecht vorbereitet – hatte erst im Flugzeug die Gelegenheit, für den Sketch in wenigen Stunden zu üben, bin also völlig blank und panisch.
Um 16 Uhr trifft Andi „Daniel B. Hofmeister“ vom A&I-Duo ein, nicht minder nervös, aber besser vorbereitet als ich. Immerhin ist die Bühne vorbereitet – wir haben schon alles durchgesprochen, die PP-Show steht, der erste Soundcheck auch. Andi und mir bleibt nicht viel Zeit zum Üben! Mehr als drei Durchgänge sind nicht drin, weil dann schon das Programm beginnt … Ohweh. Ich verstopple mich dauernd im Text, kriege die Nase nicht aus dem Skript, bringe alle Bilder durcheinander, mein bester Ehemann Gerald muss als Souffleur ran. Der letzte Rest meines Selbstvertrauens versinkt in den stürmischen Wogen der Panik.

Lasset die Proben beginnen …

… und wir freuen uns auch über imaginären Applaus!

Aber es hilft nichts – da müssen wir durch! Die Kehle zugeschnürt, aus allen Poren quillt der Schweiß, und nicht nur wegen der Hitze im Zimmer. Ich versuche, Maske anzulegen, aber die zerläuft. Okay, in Ordnung, ich bin eh ein Alien. Dann halt ohne sexy! Währenddessen nochmal alles im Schnelldurchgang, Andi ist genauso nervös wie ich, nur ist er schon ganz in seiner Rolle und man sieht nicht mal ein Schweißperlchen im Gegensatz zu mir, die aussieht wie frisch aus der Sauna.

Außer & Irdisch meets the Conchef Stefan Friedrich

Und dann wird es ernst! Wir müssen auf die Bühne. Bedingt durch die allgemein herrschende Wärme bekommt das Wort „Lampenfieber“ eine ganz neue Dimension. Ich habe Angst, dass mein Headset einfach davongeschwemmt wird. Aber dann – mein Einsatz! Omeingottomeingott, hoffentlich kriege ich das mit den Bildern hin!!!!! Denn die PP-Show ist zwar sehr unterstützend und wird sicherlich gut ankommen – aber ich muss mich erinnern, welches Bild als nächstes kommt, weil jeder Mono- und Dialog dorthin führt …

Danny-Boy wartet auf Levia …

… da ist sie! Echauffiert – und geschossen wurde auch auf sie!

Levia Magath berichtet, dass sie zum Arcturus entführt wurde …

… und verwahrt sich dagegen, mopplig geworden zu sein!

Aber was hat Enervira Bombasta mit A&I zu tun?

Ja, es klappt tatsächlich, alle (diesmal berechtigte) Aufregung umsonst. Alle Bilder passen zu den Gags und zum Fortgang des Sketches. Das Publikum freut sich und lacht mit, vor allem, weil wir diesmal auch einen echten Bezug zum Perryversum dabei haben – es geht um die Aufnahme des Volkes der Hrudldubiep ins Galaktikum, die sich gar nicht so einfach gestaltet – und weswegen Levia Magaths umfassende Diätkenntnisse benötigt werden.

… dramatische Erzählungen

… und große Freude über einen neuen Auftrag!

Und schon geht es wieder an den Applaus … ach, das tut sooo gut!!!

Uff! Geschafft!

Anschließend sind wir geflasht und erleichtert, es trotz all dieser Widrigkeiten geschafft zu haben! Das erste Weißbier zischt nur so, wir sind wie immer euphorisiert und würden am liebsten gleich wieder auf die Bühne. Es macht süchtig!
Noch ein Absackerli im Biergarten beim Hotel, und dann ab ins Bett – schon um 9 Uhr geht es los!
Samstag: Wir wollen den Con-Opener nicht verpassen, schließlich geht es um OLYMP. Ein Kurzfilm, der den Anfang von Olymp erzählt, mit Voice Over – einfach toll und spannend! Im Anschluss an die Eröffnung beginnt dann auch gleich mein erstes Panel: Olymp – die Miniserie! Mit dabei sind die Co-Autoren Madeleine Puljic, Dietmar Schmidt, Olaf Brill, Dennis Mathiak, sowie der Coverkünstler Arndt Drechsler und Redakteurin Sabine Kropp. Moderiert von Stefan plaudern wir über allerlei Hintergründe, ein sehr schönes Panel, das vor allem im Anschluss viel Feedback bringt. Überhaupt während des ganzen Wochenendes kommen immer wieder Fans zu mir, denen die Miniserie sehr gut gefällt und die schon gespannt auf die Auflösung sind. Just am Freitag ist ja Band 11 erschienen und endete mit einem Knaller. Ich freue mich einfach sehr, wie gut OLYMP angekommen ist!
Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es schon weiter für mich, NEO steht an, dann gehe ich mit der STELLARIS auf große Fahrt, und natürlich darf auch die ERSTAUFLAGE nicht fehlen, außerdem wird der „Ernst-Ellert-Preis“ an Arndt Ellmer verliehen, dessen Laudatio ich verfasst habe und vortrage, und dann steht die Autogrammstunde an, aber das schaffe ich nicht mehr, denn ich muss endlich was essen und mich vor allem umziehen – am Abend heißt es wieder „Perry Genial“! Und ganz ehrlich – wie kann Stefan sich nur solche Fragen ausdenken? Und was, um Himmels willen, haben die Autoren damals vor allem bei wichtigen -99 und -00 Romanen für einen Stuss verfasst??? Entsprechend lustig ist es, und die Raterunde ist auch super besetzt – Rüdiger „Hugo Egon Balder“ Schäfer als Fragesteller, und wir auf der Nicht-Antwort-Findenden Seite, Marc A. Herren, Leo Lukas, Dennis Mathiak und ich. Nicht nur wir, auch das Publikum hat sehr viel Spaß!

Ich habe das passende Shirt angezogen: „The Schwartz Awakens“!

Ja, ne?

… grübel …

Ob ich ihnen sagen soll, dass die Antwort falsch war?

Ach, egal. PROST!

Kurz vor Mitternacht bin ich wieder im Bett, ziemlich geschafft nach dem langen Tag mit den vielen, aber schönen Panels. Das hat sehr viel Spaß gemacht. In den paar Freiminuten war ich am Fabylon-Stand und habe Bücher verkauft und Autogramme gegeben.
Sonntag: Jetzt bin ich deutlich entspannter – heute stehen nur zwei Panels auf dem Programm. Zum einen mein eigenes „Fabylon mon amour – neues aus dem Verlag“ und um 14 Uhr, schon zum Ausklang hin, geht es um „Freud und Leid an den Miniserien“ mit Uwe Anton, Marc A. Herren und mir. Das ist nochmal ein richtig schönes Panel – und anschließend geht es auch schon wieder an den Standabbau (der erheblich schneller geht, da wir nur noch wenige Bücher zum einpacken haben) und dann endlich (ja, wir freuen uns jetzt schon sehr) nach Hause zu den Wauzis, Katzis und Pferdis.
Der Exil-Con in Trudering – nun, der Veranstaltungsort kann sich bei weitem nicht mit dem Original messen. Nicht nur, weil er kleiner ist, auch das Catering mit den muffligen Wirten war nicht der Hit. Der Vorteil war allerdings, dass man vor Ort blieb und so sehr viel mehr Gemeinschaft entstand. Ehrengäste und Besucher hatten viel Gelegenheit zum Austausch, und die Stimmung war dadurch – wie immer – einfach nur grandios zu nennen. Es war viel zu schnell vorbei, man hatte viel zu wenig Gelegenheit, sich zu unterhalten. Und ein ganz großes Danke wie immer an die großartige Organisation. Am Donnerstag zum Stammtisch werden wir ein Resümee ziehen!

Nachtrag: ein erstes Resümee gibt es schon: 370 Teilnehmer – wow! Für den „Exilcon“ super. 2020 sehen wir uns wieder – im Original!

… und dann hätte ich gern noch einen oberkörperfreien Sixpack-Mann mit Flügeln herunterschweben …

Bild mit freundlicher Genehmigung von Holger Tilicki

Im Anschluss habe ich den Trailer zu Hatar Stygan gezeigt.

Auf zum Endspurt!

Bild mit freundlicher Genehmigung von Holger Tilicki

Und zum Abschluss: Es gab auch noch wundervolle Geschenke! *freu*



Ponyfest in Türkheim

6 05 2018

 

 

 

Es wurden 13 Sonnenstunden vorhergesagt, also schrieb ich in meinen Moderationstext für den Ritterauftritt „an einem herrlichen Frühlingstag wie heute“ … und als ich dann heute Morgen den Rollladen aufzog, erwarteten mich dick bewölkter Himmel und 12°. Uaaaahhhh. Mit zwei Jacken angetan machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt, Ninas Hof. Doch schon 10 Minuten on the Road später machte es sich auf, die Jacken flogen auf den Nebensitz, und es wurde tatsächlich ein herrlicher Frühlingstag.

Wenn ich daran denke, wie kalt und nass es letztes Jahr war – so haben wir es dieses Jahr einfach traumhaft angetroffen. Während wir uns kostümierten und vorbereiteten, kamen die Besucher und begeisterten sich schnell an den vielen verschiedenen Pferden, von den riesigen Shires zum winzigen Falabella.

Der erste Auftritt: die Entführung der Königstochter und damit die Herausforderung des Bräutigams an den Raubritter zum Turnier mit drei Disziplinen: Ringestechen, Axt + Schwert, Becher greifen. Keine Frage, dass der Bräutigam Johann von Schauroth gegen Evric O’Brian aus Irland (gewöhnlich streiten die beiden bei den Württemberger Rittern) gewinnt und seine Braut befreit und heimführt!

Der zweite Auftritt kommt ganz spanisch daher, mit Begleitung durch den Mariachi auf der spanischen Gitarre, und ist ebenfalls ein Erfolg mit viel Beifall.

Kulinarisch wurde man auch bestens versorgt – es gab knusprige Laugensemmeln mit Pulled Pork oder Hirschbratwurst, diverse Kuchen und zu trinken Radler und Bier und so komisches alkfreies Zeug (nix für mich), natürlich auch Kaffee.

Da ich in der Halle zwecks Moderation und zudem nur mit Handy ausgestattet – nicht für diese Herausforderung geeignet – keine Fotos machen kann, habe ich draußen beim Warmreiten ein paar Bilderchen geschossen, damit ihr einen Eindruck bekommt.

Schön war’s, rundum, das Showteam Colorido freut sich schon aufs nächste Mal aufs Fest von der Pony AG in Türkheim und hat bereits im kurzen, aber intensiven Brainstorming zwei tolle Nummern mit fantastischen Kostümen ausgetüftelt!



Liebe Freunde von Uschis Blog …

4 05 2018

… ich habe alle Verlinkungen rausgehauen und die Kommentarfunktion deaktiviert sowie alle Kommentare gelöscht. Es gibt keine früheren gespeicherten Daten mehr und neue wird es nicht mehr geben. Ich werde den Blog weiter betreiben. Vielleicht gibt es eine Lockerung meiner Regelungen, sobald sich die neue Verordnung eingespielt hat und man weiß, worauf man eigentlich achten muss. Ich hoffe, ihr lest trotzdem weiter!



Trailer zu Hatar Stygan

11 04 2018

 

Auf der MagicCon habe ich den Trailer vorgestellt – jetzt ist er auf dem Fabylon Kanal zur Einstimmung: Die Chroniken von Waldsee 6: Hatar Stygan – Der Dunkle Hass. Das Finale wird eingeläutet! Der Band ist wie die anderen in sich abgeschlossen, schlägt aber den großen Bogen zurück zu den Wurzeln des „Stern der Götter“. Mehr dazu bald. Vorbestellbar schon überall in Print und Digi, lieferbar hoffentlich ab 31.5.

Hier geht’s zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=9w4eWlDeyQw&feature=youtu.be (copy&paste, damit keine Daten übertragen werden)



Sag NEIN zu Menschenfeindlichkeit und Fremdenhass!

5 04 2018

Mitte März wurde eine „Gemeinsame Erklärung 2018“ veröffentlicht, in der sich leider auch viele Autoren gegen „illegale Masseneinwanderung“ – was immer das sein mag – wenden. Ich meine, wie viele Einwohner haben wir gerade? 82 Millionen? 83 Millionen? Was ist unter „Masseneinwanderung“ zu verstehen, wie viele Prozent sind das doch gleich? Sind es denn überhaupt alles per definitionem Einwanderer? Und was heißt „illegal“? Diese so genannten Intellektuellen, hochgeistigen Unterzeichner kennen offenbar nicht einmal die Defintion der Begriffe und die Unterschiedlichkeiten zwischen „Flüchtling“, „Asylant“, „Immigrant“ und „illegaler Immigrant“. Nein, da wird alles in einen Topf geworfen ohne Differenzierung. Alles, was nicht teutsch und blütenweiß ist, ist böse. („Sarrazin“? Hallo?) Fehlt nur noch der Ariernachweis! Ahso, dann wären die Inder ja gleich wieder legal, die sind das ja auch. Also zum Teil. Irgendwie. Und andere, die wie wir Neandertalergene in sich tragen, ebenfalls. Begleitend zu ihrer „Erklärung“ haben sie auf ihrer Seite ein Banner, auf dem steht „Wir Frauen sind kein Freiwild!“ Äh, ja. Genau. Sind wir nicht. Und zwar per Gesetz in Deutschland. Sogar innerhalb der Ehe ist Vergewaltigung strafbar. Es stimmt, manche Männer betrachten Frauen als Freiwild. Machen sie an, verfolgen sie, vergewaltigen sie. Ich wüsste aber nicht, dass das nur irgendwelche „illegalen Masseneinwanderer“ machen.

Was hier abgeht ist eine Schande. Als Deutsche sollten wir, gerade wegen unserer Vergangenheit, ein Vorbild für Demokratie, Gleichberechtigung und Menschenrechte sein. All das wird in dieser „Erklärung“ mit Füßen getreten. Und ich verwahre mich dagegen, als ebenfalls Deutsche damit identifiziert werden zu müssen! Ich will nicht auf eine Stufe mit solchen Leuten gestellt werden. Ich bin nämlich auch anders. Meine Wurzeln väterlicherseits sind sorbisch, die mütterlicherseits sind russisch. Wir sind zwar schon einige Generationen deutsch, aber das ändert nichts daran, dass mein Name, den ich mit Stolz trage, nicht deutsch ist. Der meines Mannes ist übrigens ungarisch. Seine Eltern stammen aus Böhmen.

Tellkamp, Broder, Sarrazin … die Liste ist sehr lang. Ich bin entsetzt, wie menschenfeindlich gerade diejenigen Leute sind, die gepampered im Elfenbeinturm sitzen, sich von Talkshow zu Talkshow hofieren lassen und willentlich verleugnen, was für ein Leid auf der Welt herrscht. Krieg, Folter, Unterdrückung – alles Lüge, in Wirklichkeit wollen alle nur ans Geld der Deutschen und vor allem an ihre Weiber??

Fremdenhass, Rassismus, Intoleranz, das kennzeichnet diese „Aktion“.

Ich mache da nicht mit! Der rührige Klaus Farin von „Hirnkost“, vormals „Archiv der Jugendkulturen Verlag“, unternimmt mit vielen anderen etwas dagegen: Eine Petition „Unsere Antwort für Demokratie“. Ich habe unterzeichnet und bitte alle Künstlerkollegen, so nicht schon geschehen, es gleichzutun (und massenhaft zu verbreiten) – und alle übrigen Leser und Freunde meines Blogs fordere ich auch dazu auf, denn es geht uns alle an.

Macht mit: http://antwort2018.hirnkost.de/ (copy&paste, damit keine Daten übertragen werden)

„Die Menschenrechte enden an keiner Grenze dieser Welt.
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut in unserem Land Zuflucht suchen, und wenden uns gegen jede Ausgrenzung.“



MagicCon 2018

31 03 2018


Der Kaffee gehört stilecht in den Fabylon-Becher!

Es begann ein wenig holprig. Es war Mittwoch, der 21.3., Olymp 12 war noch nicht ganz fertig, es waren Besorgungen zu erledigen, und um 15 Uhr rief die Autovermietung an, dass das vor 3 Monaten gebuchte Auto zur Abholung Donnerstag 8 Uhr NICHT bereit stünde. Ich gebe zu, ich bin ausgerastet. Und zwar so richtig. Die Details, was man uns stattdessen für unbrauchbaren Murks angeboten hat, brauche ich nicht auszuführen – jedenfalls wurde dann um 9 Uhr Abholung vereinbart und ich war gespannt. Vorher: Olymp Abgabe, alles für die Tiere für die nächsten Tage vorbereiten, Auto in die Werkstatt bringen, Motorrad in die Werkstatt bringen, Koffer packen, Stand packen, um Mitternacht im Bett, um 6 Uhr raus … und was soll ich sagen: Es läuft wie am Schnürchen und total entspannt. Der Ersatzwagen ist super, wir machen alles in Ruhe fertig und starten in aller Gemütlichkeit mit vollen Bechern (siehe Bild 1 und Teasersatz) gegen halb 12 nach Bonn. Nach nur 4,5 Stunden kommen wir im Maritim an, es ist ein Stellplatz frei. Erst mal rein, Standplatz finden, und schon geht es los mit auspacken und reinkarren. Vor dem Aufbau eine Pause mit Sandwich und Coke, und um halb 7 dann geht es weiter zum Hotel. Das ist die richtige Wahl, im Zentrum von Bad Godesberg und doch ruhig gelegen, eine tolle alte Villa mit nettem Service, schönem Ambiente und hervorragendem Essen. Zum ersten Mal werden wir tatsächlich jeden Abend im Restaurant beim Hotel essen, weil wir die Speisekarte rauf und runter haben wollen. Es ist ein bisschen hochpreisiger, aber auch wert. Und: wir haben es uns verdient. Nachdem wir am Montag und Mittwoch zwei unschöne Hiobsbotschaften bekommen haben, ist diese Auszeit genau richtig.

Am Freitag geht es also los, schon ab 10 Uhr füllt sich das Hotel mit Cosplayern und sonstigen Geeks. Unser Stand ist optimal gelegen zwischen beiden Hauptsälen, sodass wir alles mitbekommen können und unweigerlich jeder bei uns vorbei muss. Ab und zu schauen wir in die Säle rein, meistens aber haben wir am Stand zu tun. Die Zeit vergeht wie im Flug. Um 16 Uhr habe ich Lesung oben im 1. Stock, und, argh, da gibt’s ein kleines Problem. Ich habe keine Arbeit mitgenommen und somit auch keinen Laptop, nur den Stick. ARGH! Doch die netten Techniker haben einen für mich – und die Technik klappt auch perfekt. Ich allerdings bin sowas von aufgeregt, als wäre es mein erstes Mal. Tatsächlich ist der Raum auch noch erstaunlich gut besucht. Ich zeige Trailer, spiele Musik, stelle die Chroniken von Waldsee vor und lese aus der Trilogie, Fyrgar und TUSCH Hatar Stygan, der ja noch in Arbeit ist. Am 31.5. wird er erscheinen, huiii, das wird knapp! Da hab ich zu tun! Die Zuschauer haben Spaß und stellen Fragen und die Stunde ist ganz fix um. Danach an den Stand, schnell ein Käffchen – und es geht zur Opening. Kreischend laufe ich Backstage, um Tom Ellis zu treffen, jaja, ällabätsch, der ist noch gar nicht da. Nach diesem ersten Tag sind wir beide schon ordentlich geschafft, fallen übers Essen her und schlafen beim Nachtisch schon fast ein.

Samstag ist der Haupttag – und das Gewurle geht auch schon um 9 Uhr los. Es sind zwar bei weitem nicht so viele und tolle Kostüme da wie früher, doch das, was da ist, ist großteils toll. Und die Con ist gut besucht. Auch heute vergeht der Tag wie im Flug, den ganzen Tag zu tun, viele Gespräche, wir treffen auch Kollegen und tauschen uns aus. So geht es fast nahtlos in den Sonntag über, und tatsächlich ist das der eigentliche Haupttag. (Ich stelle übrigens in der Früh fest, oh, die Gürtelschnalle passt ins dritte Loch, ich habe zwei Kilo abgenommen.) Es ist am meisten los, die meisten Verkäufe, der meiste Spaß, und die Closing mit Bierabsacker ist einfach super schön. Es sind wieder sehr nette, fröhliche und gut aussehende Stars da, die sich über die jubelnden Fans und den heißen Andrang bei den Autogrammstunden und Fotoshootings freuen. Ich stoße mit Bierflasche mit Tom Ellis an und unterhalte mich in perfektem Englisch: „Asgflblbl“. Bin bestimmt die peinlichste 15-Jährige im Raum. Ein paar Gespräche noch, letzte Umarmungen, und dann geht es schon wieder an den Abbau. Auch den haben wir bis gegen halb 7 in aller Ruhe geschafft, und es geht ein letztes Mal ins Hotel zum letzten genussvollen Abendessen, bevor wir am Montag nach dem Frühstück (ich stelle fest, der Gürtel ist wieder im ersten Loch) – netterweise werden unsere Becher gratis befüllt – in aller Ruhe wieder auf die Autobahn fahren und in ebenfalls gemütlichen 4,5 Stunden nach Hause kommen. Tiere begrüßen, alles ausladen, Auto abgeben, essen – und dann ins Bett fallen.

Die MagicCon2 war eine gelungene Veranstaltung, sehr gut organisiert, mit vielen freundlichen Helferleins, da freuen wir uns doch schon auf nächstes Jahr!

Schöner großer Stand

Theke darf nicht fehlen

und der finstere Freund natürlich auch nicht

Gut gerüstet!

🙂

Samstag in großer Robe

Auch andere tragen große Roben!

Über 2,5 Meter auf Stelzen

Sonntag braucht’s bequemeres für den Abbau

Steampunk rules!

Tom Ellis auf der Bühne

Bernhard Hennen und Robert Corvus stellen die Phileasson-Saga vor

… und bei WDR-online waren wir auch!



Vorbestellbar: Die Grüne Muse

16 03 2018

 

 

 

Gehalt- und anspruchsvoll: Darauf freuen wir uns schon ganz besonders: Diese Anthologie hat es in sich, denn es geht um – Absinth! Vor allem bei den Dichtern und Malern des 19. Jahrhunderts erfreute sich das hochprozentige, zumeist grüne Kräuterelixier großer Beliebtheit. Im 20. Jahrhundert jahrzehntelang verboten, wurde der Absinth Ende der ’90er wieder freigegeben. Grund genug, zu diesem Thema hochprozentige Geschichten zu schaffen!

Print und fabEbook sind ab 30.4.2018 lieferbar und ab sofort vorbestellbar bei uns! Und natürlich überall sonst im (Online-)Fachhandel!

Informationen und Bestellung: https://www.fabylon.de/produkt/bionda-alisha-hrsg-die-gruene-muse/ (copy&paste, damit keine Daten übertragen werden)



Einführung in OLYMP in Wort und Bild

20 02 2018

 

 

 

Wer sich bisher noch nicht entscheiden konnte, die PERRY RHODAN-Miniserie zu lesen, kann hier einen schöne Einführung erhalten – Raimund Peter hat dieses Szenario erstellt. Den kompletten Film gibt es als Opener auf dem GarchingCon 11 vom 1.-3.6. 2018!

Hier geht’s zur Einführung: https://www.frostrubin.at/olymp/olymp-teil-1/ (Copy&Paste, damit keine Daten übertragen werden)

Nach wie vor kann man auch ein Abo abschließen und ein tolles Goodie dazu erhalten:

Bestellen: https://perry-rhodan.net/produkte/miniserien/olymp/bestellformular?pk_campaign=Olymp (copy&paste, damit keine Daten übertragen werden)



Autorenkonferenz 2018

16 02 2018


Fasching – das ist die Zeit für die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz! Diesmal in Karlsruhe – perfekt, ich buche gleich mein Zugticket für eine bequeme Anreise. Die ich dann auch habe, bei Wechselwetter mit Sonne und Schnee.

Als mein Gegenüber sich aus dem nur eine Tür entfernten Bordrestaurant ein Weißbier holt, habe ich schlagartig enormen Durst und hole mir auch eins. Wir stoßen an und ich tippe noch ein bisschen weiter meinen Text.

Kaum im Hotel angekommen, treffe ich schon die ersten gut gelaunten Teamkollegen. Abends gibt es ein prächtiges Dinner in einem Restaurant mit gutem Service und angenehmer Atmosphäre. Alle Teamkollegen sind eingetroffen, mit dem Chefredakteur gibt das eine lange Tafel mit fröhlichem Geplauder. Anschließend geht es noch zur Hotelbar, ich streiche um 00:15 die Segel, ein paar Kollegen bleiben noch ein bisschen.

Blick aus dem Hotelzimmer

Der Pavillon mit dem begrünten Dach ist unser Tagungsort.

Um 10 Uhr am Faschingsdienstag, während andere die Pappnasen aufziehen, treffen wir uns im Konferenzraum.

Gerüstet und bereit!

Zunächst geht es mit einem allgemeinen Überblick los, wo stehen wir, auch im Vergleich, was haben wir vor, es geht auch um Marketing, Lizenzen, (Hör-)Spiele,  Olymp und NEO, und vieles mehr. Der Mittag ist so schnell erreicht, und danach geht es erfrischt weiter mit den Inhalten ab Band 2965 und sogar einem Ausblick bis 3099. Das Konzept gefällt uns allen sehr gut, die Auflösung um „Genesis“, aber auch der neue Zyklus ab 3000. Das wird sehr dicht, kosmisch, eine schöne, spannende Sache, finde ich, und ich freue mich jetzt schon sehr drauf!

Es ist eine sehr intensive Tagung, bei bester Laune, mit vielen Ideen und Austausch. Ich muss ehrlich sagen, zum Abendessen hab ich es noch nicht so gemerkt – da habe ich auch noch das eine oder andere zu besprechen, aber danach spüre ich doch deutlich, wie sehr der Kopf raucht, weil die Systeme so langsam runterfahren. Um 22:15 wanke ich müde aufs Zimmer (jawohl, trotzdem 4 Stockwerke zu Fuß, nicht Lift!).
Die Kollegen Lukas und Thurner haben am nächsten Tag denselben Zug Richtung München, sodass wir noch Gelegenheit zu einem Selfie haben zum Abschied.

Solche Konferenzen sind wichtig. Nicht nur wegen der Inhalte, sondern auch, dass man sich wenigstens einmal jährlich alle miteinander persönlich trifft, sich austauscht, auch Privates, einfach um nicht nur auf dem Papier ein TEAM zu sein. Und das sind wir. Wir verstehen uns gut bis freundschaftlich, wir reden offene Worte, es gibt auch mal Kritik, doch immer ziehen wir am selben Strang.

Hochmotiviert fahre ich heim – und habe auch noch etwas sehr, sehr Schönes im Gepäck, das etwa Mitte des Jahres spruchreif wird.

Selfie mit meiner Kamera

Und das ist von Michael Marcus Thurners Kamera

Weitere Bilder und Bericht gibt es in Michaels Blog.