ElfenZeit!

30 03 2020

 

 

 

 

 

Ich freue mich unglaublich – nach vielen Jahren kommt die große Urban-Fantasy-Serie Elfenzeit nun endlich in den freien Buchhandel! Die Serie ist komplett überarbeitet, mit vielen Extras, Karte, und Roman 11 wurde exklusiv neu verfasst: MERLIN! Offiziell (natürlich auch mit eBook) geht es ab 1.11.2020 monatlich los, aber für Vorbesteller und Abonnenten gibt es ein supertolles Angebot – und Lieferung im monatlichen Rhythmus schon ab Juli!
Hier alle Infos



Rezension zu „Der Moloch“

14 02 2020

 

 

Ja, diese Social Fiction hat es durchaus in sich, und wenn man bedenkt, wie sich aktuell die Dinge entwickeln, erscheint Iwoleits Dystopie gar nicht so unwahrscheinlich. Michael Schmidt zieht jedenfalls das Fazit: „Der Moloch ist kein einfaches Buch, aber mit Sicherheit eines der herausragendsten und ungewöhnlichsten und abgefahrensten der deutschsprachigen Science Fiction der letzten Jahre, wenn es auch eines der schwer verdaulichsten ist.
Lest es, aber wundert euch nicht über eure schlechten Träume!“ Zur Rezension
Dieses Fazit geben wir gern weiter! Zur Bestellung (natürlich versandkostenfrei)



Wenn so viele gehen …

11 02 2020

Oft häuft es sich zu Jahresanfang, dass Leute sterben, die ich kannte. Leider ist es so, je älter man wird, desto mehr Todesfälle gibt es im eigenen Umfeld. Meistens familiär – was bei mir wegfällt -, dann im Freundeskreis. Bei mir kommt noch mein Arbeitsumfeld dazu. Die vielen KollegInnen, die vielen Fans und Leser, das ist nach der langen Zeit schon breit gefächert.

Erst vor wenigen Tagen hat sich Autorenkollege Thorsten Scherer davongemacht. Lange hat er gegen das große K gekämpft und verloren, doch er hatte nie aufgegeben und gleichzeitig noch vielen anderen Mut gespendet, die ähnliches durchmachten oder verzweifelt waren, hatte immer ein offenes Ohr für jeden und immer einen Rat.

Nun ist auch noch Ulrich Bettermann auf die Reise gegangen, auch er hat den Kampf verloren. Er war ein großer SF-Fan, kannte sich bestens aus in der Szene, war seit den 80ern auf unzählbar vielen Cons, ein „Urgestein“, kann man sagen. Wie es so ist, begegneten wir uns immer auf Cons, nie außerhalb davon, doch das machte nichts, es gab immer Unterhaltung und einen freundschaftlichen Umgang. Ulrich war immer freundlich, immer lächelnd, eher ruhig und beobachtend. Auch er hatte bis zum Schluss nicht aufgegeben, immer tapfer gekämpft und war zuversichtlich.

Wenn so etwas kurz hintereinander passiert, wird man wieder einmal nachdenklich und fragt sich, wo eigentlich die wirklichen Werte liegen. Ob manches tatsächlich so wichtig ist und nicht anderes kostbarer.

Solche Momente sollten uns in uns gehen lassen. Sollten uns bewusst machen, wie reich wir sind an Familie und Freundschaft, auf was für einer wunderbaren Welt wir privilegiert sind, zu leben. Der Mensch pauschal erscheint mir derzeit zu egoistisch und selbstsüchtig. Anstatt den Dialog zu suchen, wird beschimpft und mit Gewalt gedroht oder sogar ausgeübt. Wer anders ist, hat zusehends wieder einen schlechteren Stand. Aber was ist denn die Norm? Die gibt es doch gar nicht. Jeder schafft seine Norm für sich selbst und vergisst, an den anderen zu denken. Unsere westlichen Privilegien sind eine Selbstverständlichkeit geworden, und zwar so sehr, dass das Patriarchat wieder zunimmt und Regierende einfach machen können, was sie wollen, selbst Straftaten begehen, und trotzdem an der Macht bleiben. Bei solchen Vorbildern nimmt es nicht Wunder, dass so mancher das Beschimpfen, Verhöhnen und Bedrohen übernimmt, dass so mancher sich für den Dreh- und Angelpunkt der Welt hält und deswegen Sanitäter, die gerade einen Schwerverletzten retten wollen, verprügelt, weil sie ihm im Weg stehen.

An der negativen Entwicklung der Welt kann ich nichts ändern – aber ich kann zumindest in meinem unmittelbaren Umfeld versuchen, auf die zu achten, die mir nahestehen oder die ich auch nur kenne. Mit einem Lächeln im Shop oder auf der Straße kann ich anderen den Tag versüßen, mit Rücksichtnahme denen helfen, die es gerade brauchen, oder einfach auch nur höflich sein. Mal jemandem, der schwer bepackt ist, die Tür aufhalten, oder einer Frau mit dem Kinderwagen die Stufe hochhelfen. Es sind immer nur Kleinigkeiten, doch ich denke, genau diese sind ebenso ansteckend wie die negativen Anmachen, sie helfen, Ignoranz und Intoleranz zu überwinden. Unter der Haut, innen drin sehen wir alle gleich aus. Und eines verbindet uns unverbrüchlich alle, da kommt keiner aus, das ist unsere Sterblichkeit. Wir haben nur ein kurzes Leben. Machen wir es doch uns und allen anderen schön.



Wiederholung: Noch Plätze frei im Schreibcamp

29 01 2020

5.-10. Mai in der Nähe von Wien – wer kann da eigentlich widerstehen? Es wird geschrieben, analysiert, gelacht, gefachsimpelt und geblödelt. In den Schreibpausen gibt es Spaziergänge, Rundgänge, oder eine Runde sonnen. Urlaub mit Kreativität, denn Arbeitsurlaub kann man das eigentlich nicht nennen.

Hier gehts zu den Infos und Anmeldung



SCHREIBCAMP 5.-10. Mai 2020 bei Wien

12 01 2020

Die Schreibcamps von Michael Marcus Thurner finden schon seit vielen Jahren erfolgreich statt – an einem sehr idyllischen Ort in der Nähe von Wien.

Ich bin diesmal als Gastdozentin mit dabei, worauf ich mich schon sehr freue. Es wird spannend, lustig, lehrreich, mit viel Abwechslung und auch Inspirationen. Ihr trefft auf Gleichgesinnte, könnt fachsimpeln und euch über Bücher, Filme und das Schreiben austauschen.

Die Anmeldefrist läuft, hier finden sich alle Informationen: http://www.mmthurner.at/ in der Rubrik „Schreibcamps“, ihr könnt mich aber auch anmailen, dann schicke ich euch die PDF. Auf eure Anmeldung freue ich mich jetzt schon!

 



DRAKHIM IM EPUB NUR 2,99!

3 01 2020

 

 

 

Lasst euch das erste TOP-Angebot des neuen Jahres nicht entgehen: Fast 800 Seiten starke Trilogie im EPUB derzeit nur 2,99!



Frohe Festtage und alles Gute für 2020!

22 12 2019

 
Nun ist es gleich soweit. Wo ist das Jahr denn schon wieder hingerannt? Habe ich alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte?
Nein, jedoch bewege ich mich unverwüstlich auf das Ziel zu, und ich bin recht zuversichtlich, dass es mir gelingen wird. Wenn ich ein bisschen mehr Disziplin aufbringe! Hüstel.
Was war 2019 für ein Jahr? Ein gutes, weil für unsere Verhältnisse erstaunlicherweise relativ ruhiges. (Irgendwas ist natürlich immer, that’s life.)
Das wichtigste ist für mich, dass mein uraltes Mopsmädchen Anabell immer noch bei mir ist und zusammen mit uns ins neue Jahr gehen wird. Auch unser alter Pferdekumpan Jack ist noch da, immer noch ein bisschen grauer und gebrechlicher, aber unverwüstlich. Mein Touch wird ja nun auch schon 23 Jahre, aber er ist nach wie vor ein Kasper, sein Temperament ungebrochen, auch wenn es nicht mehr gar so energievoll ist wie früher. Unser kleiner Minimax ist nun auch schon drei Jahre bei uns und hält die beiden alten Herren auf Trab. Die Mopsbrüder sind, wie sie sind, da muss man nicht mehr sagen. Bei den Katzen gab es dieses Jahr einen weiteren Abschied, unser wunderschöner Norweger Olrig erlag in noch jugendlichem Alter seinem schweren Nierenleiden. Aber er war bis zum Schluss munter und fröhlich und schlief in meinen Armen ein.
Das neue Jahr wird für mich als Autorin gleich mit jeder Menge Arbeit beginnen (also ab 7.1., ich nehme mir noch frei bis dahin), vor allem in Sachen Perry Rhodan. Das erste NEO-Expo ist schon da, und ich freue mich richtig drauf, denn es gibt fiese Intrigen und vroum vrouuuuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmmmm, und bei der Erstauflage tut sich auch was, auf das ich mich schon freue.
Aber auch für Fabylon habe ich einen fleißigen Zeitplan, denn es gibt sehr viel zu lektorieren und herauszugeben. Eine Neuauflage einer erfolgreichen Vampirserie und eine Neuauflage eines sehr umfangreichen (und erfolgreichen) Herzensprojektes, mit dem ich hoffentlich zum GarchingCon im Juli schon starten kann. Viele, viele schöne Bücher bis 2021!
Der Verlag geht dann auch schon in sein 33. Jahr. Und er wird die nächsten Jahre weitergehen, daran gibt es gar keinen Zweifel.
Ab morgen werden die Tage wieder länger. Hier ist gerade ein kleiner Herbststurm ausgebrochen. Zeit, sich zurückzulehnen, einzukuscheln und ein gutes Buch zu lesen. Oder Filme anzuschauen, der Stapel muss mal kleiner werden …

Euch allen da draußen wünsche ich frohe Festtage ohne düstere Gedanken, und einen positiven Angriff auf 2020!



Star Wars IX

18 12 2019


Derselbe Tag, 19:05: Ich komme völlig geflasht aus dem Kino. Ich bin überwältigt von der Wucht dieser großartigen Bilder, von dem durchgehend rasanten Tempo. Und es ist alles genau so, wie ich es im Beitrag vorher geschrieben habe: Die Freundschaft, die Romantik, insbesondere, was die Familie betrifft, der Humor, die niedlichen Reminiszenzen. Der Zusammenhalt, der Optimismus, der heitere Abschied, einfach alles so, wie ich es mir gewünscht habe, einschließlich des Schlussbildes. Die Fäden werden zusammengeführt und es wird aufgeräumt.
Der Film ist keineswegs perfekt, aber das will er auch gar nicht sein. Sondern so wie 1977: emotional packend. Ein Film, der einfach gut tut, und das gerade heutzutage, wo sowieso nur noch alles negativ gesehen wird.
Das Fazit: Niemand ist allein.
Und das ist so ziemlich das beste und hoffnungsvollste Fazit, das man überhaupt ziehen kann.
Das 16jährige Kind in mir geht heute sehr glücklich schlafen, mit vielen Bildern und Träumen im Kopf. Ich werde sie mir bewahren.



Die Ära der Sterne

18 12 2019

Ab 9:01 fällt die Schranke der Berichterstattung, und es wird Rezensionen hageln. Heißt: Ich werde ab da nicht mehr im Netz unterwegs sein.
Ob spoilerfrei oder nicht, ich will’s einfach nicht wissen, wie andere den Film sehen, den ich heute um 16:15 anschauen werde und damit eine Ära beende, die vor 42 Jahren begann. Unglaublich, etwas so lange durchzuhalten – und damit meine ich nicht die Filmemacher. Wenn etwas gut läuft, dann hält das durchaus Jahrzehnte. Dr. Who gibt es (nach einer Pause) heute noch. Die Simpsons feiern auch schon 30 Jahre und machen weiter.
Nein, ich rede von mir. Damals, als „Krieg der Sterne“ ins Kino kam, war ich gerade mal 16 Jahre alt. Im Fernsehen, in den Zeitungen, im Radio wurde darüber gesprochen, und natürlich in der Schule. Viele machten sich darüber lustig, weil so ein Science-Fiction-Abenteuer ja eigentlich was Kindisches und Albernes ist. Also echt, da verknallt sich ein jugendlicher Held in eine Prinzessin, die von einem Drachen namens Darth Vader bedroht wird, und will sie retten. Da gibt’s Raumschiff-Geballer und etwas Geheimnisvolles, das „die Macht“ heißt und einem Telepathie und Telekinese verleiht.
Star Trek und Raumpatrouille Orion kamen zwar zehn Jahre früher, und es verging keine Woche, in der ARD oder ZDF nicht einen SF-Film aus den 50ern in guter alter Schwarz-Weiß-Manier brachten, die abgesehen von „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ mehr oder minder Gruselschocker waren mit immer demselben Ablauf – Damsel in Distress muss gerettettet und der Schauspieler in schlecht sitzendem Alienkostüm plattgehauen werden.
Aber irgendetwas an „Krieg der Sterne“ war anders, dass es in aller Munde war und nicht nur die Filmlandschaft und Zuschauer in Deutschland in Aufruhr brachte. Denn die Geschichte war zwar simpel – was nichts Schlechtes bedeuten muss -, aber herzergreifend, alle Typen an HeldInnen waren dabei, inklusive niedlicher Sidekicks in Form von zwei ewig streitenden Robotern. Der eine immer fröhlich, der andere immer besorgt und nörgelig. Ganz wichtig dabei und vermutlich einer der Gründe für die Bildung der Legende: Die Prinzessin war keine Damsel in Distress. Sie hatte es, da sie schon länger als Anführerin im Widerstand kämpfte, sogar noch mehr drauf als der jugendliche Held und der coole Abenteurer. Mit viel Mut, Unbedarftheit und jener auflockernden Art von Humor, die für Entspannung sorgt, bevor neue Spannung aufgebaut wird, stolpern die drei Protagonisten in der eigentlich inflationären Dreieckskonstellation durch das Szenario einer grauenvollen und mörderischen Diktatur und lassen sich durch nichts aufhalten oder gar in ihrem Glauben an das Gute erschüttern.
Die Geschichte verströmt Optimismus und dass das Gute am Ende siegen wird, auch wenn das Böse entkommt und nur ein Teilsieg errungen werden konnte.
Vor allem aber auch ist es eine Geschichte über Freundschaft, die vorbehaltlos ist und in der jeder sich auf den anderen verlassen kann. Einschließlich der Roboter und des Wookies. Sie sind die 5 Freunde, auch wenn sie zu sechst sind (3 Helden, 3 Sidekicks), denn sie stehen treu zueinander, egal was geschieht. Sie tun das, was getan werden muss, ohne viel Zaudern und Zagen.
„Krieg der Sterne“ ebnete den Boden für eine neue Ära Science-Fiction-Filme. Die Produzenten nahmen Geld in die Hand und gaben es auch aus. Nicht nur, dass mit „Das Imperium schlägt zurück“ der beste Film der Reihe auf eine bedeutend ernsthaftere Weise zurückkehrte und neben der Freundschaft die Familiensaga in Gang brachte, Meilensteine wie „Alien“ und „Terminator“ setzten weitere Markierungspunkte, die die Ansprüche wachsen ließen – und die Begeisterung. Mit den Jahrzehnten kamen Filme zu Games und, kaum zu glauben, die Superhelden, sonst im Nachmittagsprogramm im TV, auf die große Leinwand.

Aber zurück zu mir. Auch in mir hat 1977 der Film eine Menge bewegt und mir gezeigt, dass andere genauso Fantastereien und Träume hatten wie ich. Ich wurde entführt in ferne Welten, sah opulente Bilder mitten im Universum, begegnete fremden Wesen und erlebte rasante Abenteuer. Egal wie enttäuscht ich von dem damaligen Teil 3 war und wie grottig ich „Episode I-III“ empfand, ich war immer im Kino, wenn es losging, und ich war jedes Mal wieder 16, wenn der Musikbombast, der Titel und die Textrolle einsetzt. Ich habe jetzt schon Gänsehaut und fast Tränen in den Augen.
Ich werde heute zum letzten Mal dieses Empfinden haben, und darauf freue ich mich ganz besonders.



Leserunde zu IRISH SUMMER auf Lovelybooks

3 09 2019

Sie beginnt bald, die Leserunde, die Bewerbung ist abgeschlossen. Es kann aber auch jeder mitmachen, der das Buch vielleicht schon hat, oder sich nur informieren will.

Ich selbst bin auch mit dabei und beantworte Fragen!

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