Wir Frauen wollen Merz NICHT! (Und Männer ebenfalls nicht)

15 01 2021

Ich teile hier einen Link, in dem sehr ausführlich steht, warum wir Merz verhindern müssen, sowohl als Parteivorsitzenden, als auch als Kanzlerkandidaten. Er ist frauenfeindlich, homophob, ausländerfeindlich, diskriminierend und rassistisch … um nur ein paar Beispiele zu nennen. Das Wichtigste: Er sieht sich als Lobbyisten, nicht als Politiker. Wir wollen nicht, dass ein nach stark rechts orientierter, demokratiefeindlicher Mensch unser Land regiert – da könnten wir genausogut auch Trump zu uns einladen.

Hier der Artikel auf Volksverpetzer

Hier der Link zur Petition auf change.org



Das Ende von 2020

28 12 2020

Lockdown über Weihnachten bedeutete für Uschi: Alles wie seit März. Meine Freundes-Sozialkontakte dieses Jahr kann ich an einer Hand abzählen. Verreist sind wir einmal, für 4 Tage an den Gardasee, weil ich nicht stornieren konnte und es mir um das Geld leidtat. (Und es war wundervoll.) Abgesehen von diesen Ausnahmen, Einkäufen und, seufz, ein paar Wochen auch Tierärzten, bin ich seit März nur zu Hause. Es ändert sich also auch jetzt mit dem neuen Lockdown (der sicher bis mindestens Ende Januar verlängert werden wird) nichts, alles wie gehabt. Bis auf eine Palette Holzbriketts, die ich am Dienstag vor dem Lockdown noch in aller Hektik kaufen musste und tatsächlich auch bekam, ohne niedergetrampelt zu werden von anderen hektischen Leuten. Denn heizen möcht‘ schon sein.

Manchmal wurde es mir zu viel, manchmal fühlte ich mich eingeengt, eingesperrt, nicht mehr frei genug, einsam.
Es sind auch Freundschaften zerbrochen.

Nach einer solchen weinerlichen Minute aber schämte ich mich für meinen Egoismus. Ich bin dankbar, dass ich alles habe, was ich brauche – meine Arbeit, meine Versorgung, mein Dach über dem Kopf, Heizung (dank Hektik am Dienstag …), und vor allem:
KEIN CORONA.

Und nein, dies ist kein Scheißjahr gewesen. Es ist durch die Pandemie ein ungewöhnliches, ja krasses Jahr gewesen, das sicherlich so manchen über Gebühr belastet hat (und ich rede hier nicht von dem Medizin-Bereich, wo die Menschen zum Hohn nicht mal eine saftige Gehaltserhöhung bekommen haben, sondern Beifall und Plätzchen, wofür man sich nur fremdschämen kann – nein, lieber pumpen wir der Lufthansa und der Autoindustrie kräftig was rein) und Familiengewalt verschlimmert hat. Aber diese Dinge treten sonst auch auf und die Betroffenen werden zumeist alleingelassen. Hauptsächlich Frauen, die sich sagen lassen müssen, wenn sie sich von ihrem Partner trennen, müssen sie halt damit rechnen, dass er sie umbringen will. Oder dass der Masseur sie vergewaltigt, weil das kommt in der Branche halt vor. Angesichts solcher heutzutage unvorstellbaren Gerichtsverfahren erkennt man, dass wir von Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau noch Lichtjahre entfernt sind – eher, habe ich den Eindruck, nimmt das patriarchalische System wieder zu, sehe ich da etwa die arrogante, herablassende Hackfresse eines alten weißen Sacks wie Friedrich Merz vor mir, der noch dazu als Millionär sowieso jegliche Bodenhaftung verloren hat. Aber der entstammt ja auch der Nachkriegsgeneration, wo Frauen Benimm- und Verhaltensbücher lesen mussten und die Söhne wie Kronprinzen alles in den Arsch geblasen bekommen haben, ohne auch nur einen Finger krumm machen zu müssen. Und die wollen unser Land künftig regieren, da möchte man nur noch kündigen. DAS ist scheiße. Denn es versaut uns die Zukunft.

Die Pandemie tut das nicht. Die gibt uns eine Chance. Die wir natürlich nicht nutzen und nicht mal dann akzeptieren, wenn Wochen nach einer „Hygiene“-Demo ohne Gesichtsschutz an dem Ort die Leute reihenweise sterben wie die Fliegen, sondern weiter leugnen und lieber über Kinderblut und Diktatur lamentieren. Das hat das meiste Fremdschäm-Potential und ist der blanke Hohn vor allem denjenigen gegenüber, die nicht so privilegiert sind wie wir Deutschen und elend und einsam in der Pandemie sterben müssen.

Es war ein Jahr, in dem wir lernen mussten, dass wir keineswegs die Krone der Schöpfung sind, sondern nur kleine schwache sterbliche Würstchen, denen die Natur eins reinsemmeln kann, wann immer es ihr beliebt.
(Dass wir nichts aus der Lektion machen werden, ist ein anderes Thema.)

Aber alles andere ist genauso wie in all den Jahren zuvor. Es gab und gibt immer Höhen und Tiefen, Existenzangst, Ärger, Schmerzen und Kummer, es gab und gibt immer Verluste.
Ich hatte in den sechs Jahrzehnten meines Lebens schon viele Jahre, die ein schrecklicher Albtraum waren und die ich noch nicht vollends verarbeitet habe und wahrscheinlich auch nie werde. Echte Scheißjahre.
Dieses Jahr aber gehört definitiv nicht dazu.
Denn:
KEIN CORONA.

Wir sollten ein bisschen bescheidener und vor allem dankbar sein, wie gut es uns geht, solange wir einfach gesund bleiben. Alle anderen Probleme können uns früher oder später immer betreffen. Aber das ist kein Hindernis, das zu akzeptieren, was sein muss – sich verdammt nochmal zusammenzureißen, mitzumachen und solidarisch zu sein -, denn es ist nur auf Zeit, und nichts läuft uns weg.
Diese Krise zeigt uns, wo unsere Stärken und unsere Schwächen liegen. Lassen wir die ganzen Deppen außen vor, regen wir uns über die nicht mehr auf, sondern sorgen wir dafür, dass unsere Basis stabil bleibt. Es liegt an jedem Einzelnen von uns, uns gegenseitig zu unterstützen, uns Mut und Trost zuzusprechen.
Seien wir füreinander da.

In diesem Sinne, kommt alle gut ins neue Jahr, bleibt gesund, jammert nicht, sondern steht auf, richtet die Krone gerade und macht weiter.

Wir lesen uns.



fabEbooks im SONDERANGEBOT!

20 12 2020



Elfenzeit 6 lieferbar!

10 12 2020

 

Die Halbzeit ist überschritten, pünktlich vor Weihnachten ist Band 6 der zehnbändigen Reihe erschienen – Zeiterbe.

In diesem Band gibt es zwei Besonderheiten: Zum einen ist Roman 11 Merlins Rückkehr von Jana Paradigi exklusiv verfasst worden und feiert Premiere! Zum zweiten erleben wir mit Roman 12 einen ersten dramatischen Höhepunkt mit Ragnarök. Auf dem Idafeld über Island kämpfen alle Mächte gegen den Untergang und den Zusammensturz aller Welten. Wie das gelöst werden kann, welche Opfer es fordert, und ob es überhaupt einen Sieg geben kann – das muss sich erweisen.

Wie immer kann man in unserem Shop für Deutschland versandkostenfrei bestellen, wir liefern auch versandkostenflichtig nach Österreich, nicht aber in die Schweiz. Wer fabEbooks bevorzugt: Auch das ist kein Problem in unserem Shop!

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Leserunde auf Lovelybooks: Elfenzeit 1 – Herbstfall

28 10 2020

Bis 15.11.2020 läuft die Verlosung von 10 EPUBS! Seid gemeinsam mit dabei, auf die Reise zu gehen und teilt eure Eindrücke! Interessant für alle, die Urban Fantasy lieben. Natürlich bin ich mit dabei und stelle mich euren Fragen!

Hier geht’s lang



Es ist lieferbar: Elfenzeit 1!

10 07 2020


Ich freu mich sehr, dass es endlich soweit ist – der erste Band von Michael Marcus Thurner und mir ist raus! Zwei dicke Romane in einem Band. Ich hoffe, er gefällt euch – also wir Autoren, ganz ohne Bescheidenheit, finden die Serie immer noch geil.
Zum Einstieg gibt es ein Interview auf MMTs Seite (Beiträge/Interviews). Ich beantworte viele Fragen zum Hintergrund.

Und wer kaufen möchte (jaaaaaa!) wird hier fündig!



Vergünstigtes Abo nur noch bis 9.7.! ELFENZEIT!!

3 07 2020


Am 10.7. ist es soweit: Die Elfenzeit geht los (oder endet?!)!! Ich freue mich schon sehr darauf. Band 1 ist ein wirklich dickes Teil, mit Karte und Extras und sehr schön geworden.
Das Ende der Anderswelt naht!

Es gibt die Unsterblichen wirklich: Elfen, Feen, Vampire, Götter, Fabeltiere … und sie leben gleich nebenan. Alle Mythen und Legenden der vielen Ethnien sind wahr.

Seit Jahrhunderten sind die Grenzen zwischen den Welten geschlossen.
Doch dann geschieht etwas, das unmöglich scheint: Die Zeit bricht in die Anderswelt ein, die Grenzen werden durchlässig. Die Suche nach dem Quell der Unsterblichkeit beginnt!

… und zwar in Paris.
Die erfolgreiche, leicht chaotische Journalistin Nadja Oreso freut sich auf die Modenschau in Paris. Sie traut ihren Augen nicht, wer da über den Catwalk tänzelt: Eine ätherische Frau mit seltsam spitzen Ohren, deren Füße den Boden nicht berühren und die ihren Schatten verliert!
Zusammen mit ihrem Kollegen und Freund Robert Waller wird Nadja in das außergewöhnlichste Abenteuer ihres Lebens hineingezogen, als sie heimlich der Elfe folgt und dabei einem finsteren Geschöpf, dem Mann ohne Schatten, in die Quere kommt.
Die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu, denn unerklärliche Fälle plötzlicher Komazustände häufen sich, die immer tödlich enden. Als würde den Betroffenen das Leben ausgesaugt … oder die Seele.
Nadja und Robert ahnen, dass der Mann ohne Schatten dafür verantwortlich ist. Oder ist es das unheimliche Wesen, dessen fremde Augen aus Spiegeln blicken?
Die Spur führt ins britische York, wo es während des Guy-Fawkes-Festivals zu weiteren unerklärlichen Todesfällen kommt – ein neuer Softdrink scheint dafür verantwortlich zu sein. Der Produzent ist ein Elf …

Zwei umfangreiche Romane in einer Ausgabe – Spannung pur!
Geh mit auf die große Reise um die Welt, lerne berühmte Städte kennen, springe von Kontinent zu Kontinent und erfahre die wahre Geschichte der vielen mythischen Helden, Götter und Schöpfer.

Band 1 von 10 der größten Urban-Fantasy-Saga.
ABO UND INFOS HIER



SONDERPREIS Waldsee 1-6 als fabEbook

16 06 2020

 

 

 

 

Aktuell sind die >2600 Seiten überall für nur 9,99 zu haben statt 19,99! Das ist doch ein superduperPreis, oder? Kann man da widerstehen? Natürlich ist die Saga ungekürzt, wie immer fehlen die Farbgrafiken und die Anhänge, die in den Hardcover zu finden sind.

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Joko & Klaas: 15 Minuten Männerwelten

14 05 2020

Ich bin kein Fan von ihnen und schaue mir ihre Sendungen nicht an. Aber sie haben Format und etwas Besonderes gemacht. Nachdem der Sender ProSieben mit seinen Kandidaten die Challenge verloren hatte, wurden Joko & Klaas 15 Sendeminuten zur Verfügung gestellt, die sie frei nutzen durften. Und sie haben sich entschieden, auf die Lage der Frauen auch heutzutage noch aufmerksam zu machen. Leider wurde einiges auf Youtube trotzdem zensiert, obwohl es hieß, nur für Erwachsene, manches könnte verstörend sein – nun, dazu kommt es nicht. Das macht aber nichts, es erklärt sich auch so und berührt.

Natürlich ändert sich damit nichts. Aber ich denke, die Botschaft von Joko & Klaas ist es, darauf aufmerksam zu machen. Nicht mehr schamhaft zu schweigen. Sich schuldig zu fühlen. Sondern solche Männer ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Deutlich zu zeigen, was sie getan haben. Sie nicht weitermachen lassen, im beruhigenden Gefühl der Sicherheit, dass die betroffenen Frauen sowieso nichts unternehmen werden.

Bitte anschauen – und bitte teilen. Männerwelten



Live nach Neun: Über Heftromane

13 05 2020


Vor ein paar Wochen erhielt ich eine unerwartete Mail – die ARD, genauer gesagt der Sender WDR, fragte bei mir an, ob ich Lust hätte, via Skype in der Sendung aufzutreten, und zwar zum Thema „Groschenhefte“. Was bei mir sofort ein heftiges Schnauben auslöste und ich in den folgenden Telefonaten so lange korrigierte, bis man tatsächlich zu „Heftroman“ überging.
Wir hatten zwei längere Vorgespräche und einen Skype-Test, ob die Verbindung überhaupt hinhaut. Ich musste dazu mein seit vier Jahren brachliegendes Skype-Konto reaktivieren, aber das klappte und die Verbindung auch.
So erhielt ich dann den Termin für heute gegen 9:30. Kurz vor halb 9 rief mich das Studio an und stellte die Verbindung her, auch das klappte gut. Ich hatte Gelegenheit, ein paar Worte mit Isabel Varell zu plaudern. Sie ist ja nur 4 Tage älter als ich und ich finde, wir haben uns beide super gehalten. Isabel noch mehr, da sie, hüstel, kein Problem mit der Waage hat. Oder keinen Kühlschrank.
Die Wartezeit von weniger als einer Stunde dann war wie immer am unangenehmsten, denn man kann gar nichts dazwischen machen. An der Haustür hängt „Bitte nicht klingeln“, das Handy ist auf „bitte nicht stören“, der Ehemann hat die drei Hunde nach oben verfrachtet und die Tür zum Wohnzimmer ist geschlossen. Lediglich ein Unsicherheitsfaktor besteht noch, der schwarze Kater schläft auf dem Stuhl neben mir, aber wer liebt keinen Cat-Content?
Entspannt bin ich trotzdem nicht. Da vermisse ich dann doch das Studio – da gibt es Maske, Vorgespräch, Plaudereien. Und vor allem hatte ich bereits akribisch die beste Position und Haltung ausgetüftelt, samt Licht und so, dass ich mich nicht mehr zu bewegen wagte. Immer wieder kontrollierte ich im Skype-Testbild, ob noch alles passt, das Headset richtig sitzt, die Haare gut aussehen, die Perry Rhodan-Schrift auf dem Shirt gut zu sehen ist und der Hintergrund passt. Das Licht ist ja das größte Problem. Da in meinem Büro das Fenster hinter mir ist und ein Blick in dieses Chaos sowieso bei Todesstrafe verboten, bin ich in die Küche umgezogen, wo ich auch eine schöne Rückwand habe: Holzvertäfelung und viele Fotos mit Blumen und Landschaft. Rolladen nur halb zu, da es draußen eh dunkeltrüb ist, Deckenlicht eingestellt, indirekte Beleuchtung angemacht. Gefroren wie sonst was, weil wir in der knappen Zeit noch nicht einheizen konnten und es ist draußen grad mal 3° „warm“. Eisheilige halt.
Der Perry-Kaffeebecher steht auch bereit, die aktuellen Hefte dazu, und dann habe ich mich auch noch gesondert auf die unoriginellste und unbeliebteste aller Fragen vorbereitet, die dann gar nicht gestellt wurde. Sowas!
Kurz vor halb zehn werde ich wieder angebimmelt und dann steht die Verbindung.
Im Vorspann werden zwar hauptsächlich uralte Liebesromane gezeigt, aber mir ist das egal: solange ich nicht explizit zu diesen befragt werde, konzentriere ich mich nur auf Perry.
Und schon geht es los, und ich halte zum Guten-Morgen-Gruß stilecht die Perry-Tasse ins Sichtfeld, mein Shirt ist auch gut in Szene, die Frisur sitzt, also dann, nix kann passieren.
Okay, die Fragen hatten wir vorher nicht, aber das macht nichts. Ich hab damit gerechnet, bin auf alles vorbereitet, und so kommen wir auf fast drei Minuten, die fix rum sind wie nix, und dabei hätte ich noch viel mehr sagen können. Worauf ich besonders stolz bin: Ich habe mir nicht einmal ins Gesicht gefasst, obwohl die Nase wie verrückt juckte und ich die Königin des Ins-Gesicht-Tatschens bin.
Dann wird die Verlosung meines aktuellen NEO 225 angekündigt, den ich besonders gern mag. Wer es nicht weiß, ich bin Formel-1-Fan und habe schon als Kind alle Autorennen-Filme gesehen, und natürlich Bullitt. Und in dem Roman habe ich ein Rennen gestalten dürfen, das Karaketta, auf das ich mich unglaublich gefreut habe, wroom wroooooom, ich hab’s krachen lassen, mit Totalschaden und allem. Und als weitere Handlung das Game of Throne, herrliche Intrigen und Tote.
Ich bin derweil schon wieder draußen aus der Schalte und erst mal froh, es geschafft zu haben, und dann gibt’s Kaffee und Heizung. Und Klamottenwechsel, denn jetzt geht’s in den Stall zum Misten. Immer gut, wenn man eh grad voller Energie steckt.
Am Nachmittag ruft das Studio nochmal an: Man war sehr zufrieden mit dem Beitrag und mit mir auch. Prima. Ich ebenso. Schön, mal wieder im Fernsehen gewesen zu sein, lange ist’s her, wenngleich auch nur auf digitalem Wege. Dennoch – hat Spaß gemacht.
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