Buchmesse Leipzig 22.-25. März 2007 + Erreichbarkeit

So, nun sind wir schon mit einem halben Fuß auf der Messe, auf die wir uns sehr freuen. Unser Stand wird repräsentativ sein, klein aber fein, und Interessierte sind herzlich zu einem Gespräch bei einem kleinen Gläschen eingeladen!

Anschließend werden wir ein paar Tage in Dublin und auf der Isle of Man verbringen, zum Teil Urlaub, zum Teil aber auch Recherche für ein … psssst … neues Projekt. Könnte interessant werden! Das bedeutet, dass wir erst ab 2.4.07 wieder auf Fragen und Bestellungen antworten können!

Gleichzeitig muss ich mein Notebook in Reparatur geben, weil der Ventilator (ich habe ihn unten bei „Sally ist traurig“ mal erwähnt) inzwischen uns beide – Notebook und mich – in den Wahnsinn treibt. Arbeiten ist nahezu unmöglich, dieses Blog hier ist geradezu Glücksache. Ich hoffe, ich kriege alle meine Netz-Daten (eMail und Browser) genauso wieder, wie sie abgegeben werden, alles andere ist bereits entfernt vor neugierigen Augen. Wünscht mir Glück, dass es rechtzeitig geholt und Anfang April zurückgebracht wird!
Bis bald, Freunde! Wir lesen uns. Oder sehen uns? Das wäre schön!

In Wirklichkeit sind sie Hobbits.

Meine Tiere nämlich, allen voran die Hunde und die Katzen. Die Katzen sind Hofkatzen, denn wir leben auf dem Dorf, umgeben von 350 Kühen. Meistens aber machen es sich die zwei im Haus gemütlich, und sind damit vielleicht doch Hauskatzen, denn warum arbeiten, wenn man auch faulenzen kann? Das ist schon mal ein Punkt, der beweist, dass sie Hobbits sind. Der zweite ist das Essen: In der Früh bekommen Hunde, Katzen und Pferde ihr Frühstück, meistens so um 6 Uhr, bevor mein bester Ehemann in die Arbeit fährt. Dann gehen die Katzen raus, und für die Hunde gibt es ein kleines Nickerchen.  (Die Pferde fressen. Dann kommen sie raus auf die Weide und fressen weiter. Irgendwann kommen sie wieder rein und fressen. Das ist ziemlich einfach.) Gegen halb zehn kommen die Katzen wieder rein, weil sie das zweite Frühstück wollen. Manchmal schlafen sie dann, oder sie gehen wieder raus. Um elf kommen sie wieder und wollen den Vormittagsimbiss. Gegen eins das Mittagessen. Um halb zwei könnte man zum Nachmittagsimbiss übergehen, um vier zum High Tea, und ab fünf ist Abendessen angesagt. Nachtmahl und Mitternachtsimbiss wären auch noch erwünscht, aber irgendwann schlafe ich.
Beneidenswert, oder?
Jedenfalls, wenn ich all diesen Wünschen nachgeben würde, was ich natürlich nicht tu. Aber wenn ich dann diese aneinandergeschmiegte, durcheinandergewürfelte Idylle der Vier in meinem Büro sehe, schnurchelnd und schnarchend, ja, da denke ich schon manchmal …

Psyhack – Michael Iwoleit liest

Samstag, 17.3.2007, 13 Uhr

Dortmund, Fritz-Henßler-Haus, Geschwister-Scholl-Str. 33-37, im Rahmen des DORT.Cons. Veranstalter: Jugendamt der Stadt Dortmund, Verein Dortmunder ConZiel e.V.

Wer in der Nähe ist: Vorbeischauen, es lohnt sich! Es finden sich noch viele weitere illustre Gäste hautnah. Die Veranstaltung ist Samstag und Sonntag ab jeweils 10 Uhr eröffnet, Einlass 9 Uhr.

SunQuest Part 1 – Spannender Auftakt!

Der erste Teil des ersten Bandes ist satzfertig, und gestern habe ich das Cover dafür gesehen – wow! Ein echter Hingucker! Nein, ich zeige es jetzt weder hier noch auf der Homepage, sondern exklusiv in Leipzig nächste Woche. Um Ostern herum werde ich das Cover mit einer Leseprobe online stellen, und dann kann man sich noch mehr auf die Premiere in Garching am 9.6.07 freuen! Dort werden übrigens viele Autoren und Zeichner anwesend sein, auf dem Podium ein bisschen was über die Arbeit zu SQ erzählen und sich den Fragen des Publikums stellen!

Ein großer Ansporn für uns ist natürlich die fast täglich wachsende Zahl unserer Abonnenten und die jahrelange Treue einiger Buchhändler. Wir werden das in uns gesetzte Vertrauen bestimmt nicht enttäuschen!

Schreibwerkstatt 2007 in Österreich

Ich kann nunmehr auch einen Termin im Kolpinghaus Salzburg anbieten:

Donnerstag, 20.9. 17.30 Uhr – Sonntag, 23.9.2007 ca. 15 Uhr

Teilnehmerzahl: 5-7
Letzter Termin zur Anmeldung:  15.8.07

Alle weiteren Informationen wie immer hier 

Münchner Tipp: Zwickxangl – Bayerisches Gesangskabarett

Fragt’s mich nicht, wie man auf so einen Namen kommt, geschweige denn wie man ihn ausspricht – das ist leider nicht erklärt worden, und ich hatte vor lauter Lachen keine Zeit zu fragen. Aber ich sag euch was: Der Gesang ist ein Ohrenschmaus, und die kritischen Texte (zwerchfell-)erschütternd.
„Hartzer Roller“, wie das Programm heißt, hat weder was mit Kanari noch mit Käse zu tun: Mindestens einen Hartzer kennen wir alle, oder sind es selbst. Es gab da nämlich mal einen Herrn Hartz, der was für den … Dings … den Herrn … wie heißt er doch gleich … oiso der Vorgänger von der Anschi halt … also dieser Hartz, der hat da was gegen die Arbeitslosigkeit entwickeln sollen, und weil die ersten 3 Versuche eh nix g’scheits warn, ist man gleich zur völlig versagenden Phase IV übergegangen. Und Roller ist einer, der sich schleichen soll, also sozusagen in Deutschland so ziemlich jeder, der Deutscher ist und keine Steuern zahlt.

Wobei, das muss man jetzt schon sagen, nicht alle Hartzer Roller tatsächlich scheitern. Da wird beispielsweise von der Gitti die G’schicht vom Schorsch Graffiti erzählt, der von einem übereifrigen Polizisten böswillig in der Ausübung seiner Kunst gehindert und nach St. Adelheim verfrachtet wird, was in München aber der Beginn einer sagenhaft erfolgreichen Karriere sein kann und bei Schorsch auch der Fall ist, denn bereits zwei Jahre später hat der Schorsch eine Ich-AG angemeldet, Fördergelder en masse erhalten, Arbeitsplätze geschaffen und sich persönlich weiterentwickelt, indem er sich nicht mehr erwischen lässt.

In launigen Überleitungen werden auch viele andere Themen, die uns beschäftigen, besungen: Denglisch (merke: „Toll“ heißt nicht etwa „super“, sondern „Straßenmaut“), Handymanie, Geiz-ist-geil-Manie, Schwarzarbeit, und vieles mehr.
Intelligent, bissig, witzig, spritzig, pointiert und temporeich, teils mit jazzig-swingender Musik allbekannter Rhythmen unterlegt, die zum Mitschnipsen und Taktklopfen einladen, teils a capella in harmonischer Mehrstimmigkeit – man merkt dem Quartett an, dass es mit Freude und Engagement dabei ist, und stets nah am Publikum. Mitten drin, nicht nur dabei. Einer der vier ist übrigens ein „Münchner Original“: Wiggerl Schönberger, sein Leben lang der Kleinkunstbühne verbunden, einer der ersten „Erlebnis-Gastronomen“ (Stadtschreiber, Radl-Steg, Iberl-Bühne).

Zwickxangl ist ein Stück bayerischer Kultur, das sich hoffentlich noch lange erhält in der sterbenden ehemaligen „Weltstadt mit Herz“, die beispielsweise das traditionelle Hinterhoftheater schließen will, weil solche archaischen „Brettl“ nicht mehr ins Gesamtkonzept passen. Ein Glück, dass es unverbesserliche Idealisten gibt, die trotzdem weitermachen. Also: Keinesfalls versäumen!

Übrigens: Für Nicht-Bayern gibt’s natürlich eine Wörterfibel, wo man unter anderem auch nachschlagen kann, was das mysteriöse „Uptwon Munich“ ist: Nämlich „a very big building on the Munich Middle Ring“, oder was es heißt, wenn „die von der Regierung hi’glanga wia d‘ Rab’n“ … na, i glaub, des versteht auch so a jeder.

Neu im März!

Morgen treffen druckfrisch die neuen Bücher ein, was bedeutet, dass alle Vorbesteller bis nächste Woche spannenden Lesestoff in Händen halten! Die Prospekte sind inzwischen auch da, dazu die Autogrammkarte für SunQuest, ebenso die Gummibärchen – die Buchmesse kann kommen! 🙂

Neues bei SunQuest

Ab sofort sind zwei wunderschöne Wallpaper-Motive mit Ausschnitten des Systems zum Gratis Download auf der SQ-Homepage (Link siehe rechts unten) verfügbar!

Das Schloss am Kühlschrank

Also, dieses ewige Möhren- und Sellerie-Rohkost-Geknabbere am Abend geht mir gehörig auf den Senkel. Nicht, dass ich jetzt plötzlich zum Müsli mutiert bin, aber der Kühlschrank ist nun mal dreifach gesichert und mit Ketten verschnürt, was soll ich machen? Als ich neulich zu mir kam und mich mit Zange und Brechstange bewaffnet vor dem rasselnden Kühlschrank wiederfand, habe ich ein Schild aufgeklebt: Heute schon auf der Waage gestanden? Komisch, das wirkt bis jetzt. Komisch deswegen, weil ich ja schon berichtet habe, dass die Waage Selbstmord begangen hat, und ich also nicht wirklich … Nennt man das psychologische Kriegsführung?
Nö, ich nehme nicht an der Fastenzeit teil oder mache eine bescheuerte Diät, weil die Frauen im Fernsehen alle so doll schlank sind. Ich will nur einfach zur Buchmesse in irgendwas reinpassen und keine neuen Klamotten kaufen müssen!
Tagsüber geht es ja. Da habe ich immer Ablenkung und Bewegung, so gut wie nie Hunger und bin zufrieden. Aber dann … wenn es allmählich dunkel wird … dann erwacht der gierige Jagdtrieb in mir. Nach Kalorien, und nicht zu knapp! Und ich sage euch: Ich finde sie. Sie können sich verstecken, worin sie wollen, ich entdecke und vernichte sie. Es ist ein leidenschaftliches Spiel für mich und vernichtender Ernst für die Kalorien. Schon mal den Jubelgesang von Fettzellen gehört, wenn sie glücklich gemacht werden? Übertrifft jeden Mozart.
Im Augenblick höre ich nur Klagelieder, herzzerreißend dissonant. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch ertragen kann.
Zurück zur Rohkost. Ich versuche mich zu überlisten, indem ich dieses Zeug kaue, um meinem Magen vorzugaukeln, er würde davon satt und zudem auch noch gesund ernährt. Das Letztere hört er überhaupt nicht gern. Er ist der Ansicht, dass wir beide auch so recht gut leben. Recht hat er. Aber es hilft nichts. Ich muss da durch. Jeden Abend. Bis zur Buchmesse.
Aber dann.