Gedanken zu Perry Rhodan Neo 135

25 11 2016

neo135
Und noch ein Roman in der Staffel – yeah! Mir gefällt diese Widerstandsgeschichte auf der Erde, und das Kosmische mit den Liduuri, und ich mag auch die Konstellation mit Tuire und Ishy gern.
Was ich an diesem Roman aber am liebsten mag, ist natürlich die Wüste. Als Rüdiger Schäfer, seines Zeichens einer der zwei Expokraten, mich fragte, ob es New York oder Dubai sein sollte, hatte er die Antwort schon wenige Sekunden später im Mailfach. Zurück in die Wüste!
Wer die „Elfenzeit“ verfolgt hat, und den Nachfolger „Schattenlord“, weiß längst, dass ich ein Faible für die Wüste habe. Und das liegt schlichtweg daran, dass ich 1995 auf einer Kamelkarawane durch die Sahara unterwegs war. Es war eine der ersten, die überhaupt mit ausländischen Touristen stattfand – zu viert, mit zwei Führern, vier Reit- und einem Lastkamel. Die Menschen dort konnten uns nicht verstehen, wie man so bescheuert sein kann, freiwillig durch die Wüste zu latschen.
Das Fazit dieser „bescheuerten Reise“ ist, dass ich damals ein Stück von mir in der Wüste zurückgelassen habe. Dass es eine unglaubliche Erfahrung war, die sich mit nichts vergleichen lässt, was ich sonst je erlebt habe. Gerade durch die Reduzierung auf das Mindeste. Unsere winzige Gruppe, primitivste Ausstattung, körperliche Erschöpfung über die Grenze hinaus, nur die Kamele, die Wüste und wir.
Auf diesem Terrain kenne ich mich also von Haus aus besser aus als im New York in rund 40 Jahren. Und ich wollte etwas darüber schreiben. Mit Karl May, was die meisten Leute annehmen, wenn ich anfange, von der Wüste zu erzählen, hat das nichts zu tun.
Denn ich war dort. Ich weiß, was eine Oase ist. Ich habe Beduinen da draußen kennengelernt, ihre Gastfreundschaft, die in der Wüste selbstverständlich ist. Auch heute im Jahr 2016 und das wird in 30 oder 40 Jahren auch noch sein, solange sie in der Wüste leben. Da gibt es Traditionen, die niemals gebrochen werden, egal wie modern die Ausstattung mittlerweile sein mag. Auch die Beziehung der Araber, Beduinen, Nomaden, gleich welchen Stammes, zu ihren Tieren wird sich nicht verändern. Die Wüste fordert Respekt ab, und die Tiere, die es schaffen, darin zu existieren, noch mehr. Dessen sind sich die Menschen, die dort leben wollen, bewusst.
Authentisch ist also alles, was ich beschrieben habe. Die Kamele, die Palmen, die Zelte, der Sand, die Menschen.
Was die Auswirkungen des Cortico-Syndroms betrifft, so habe ich mich ein bisschen in Saramagos „Stadt der Blinden“ hineinversetzt gefühlt, und zwar nach der Flucht und der Rückkehr in die Stadt, in der alles langsam an Apathie zugrundegeht.
Und wieder ein Massaker, das Dubai zugrunderichtet, was aber verschwindend ist angesichts des drohenden Todes von Milliarden Menschen.
Da tut es gut, dem Super-Nerd zu begegnen, wie frisch aus der Big-Bang-Theory entsprungen. Ein Hoffnungsschimmer. Und für mich ein echtes Vergnügen gewesen zu schreiben.



Gedanken zu Perry Rhodan NEO 132

24 11 2016

neo132
Der Zyklustitel „Meister der Sonne“ allein ist es schon wert, dabei zu sein. Die besondere Aufgabe bei diesem Roman war, die unglaubliche Fülle an Informationen, Personen und Handlungsebenen unterzubringen. Dafür benötigte es, obwohl erst Teil 2 des Kurz-Zyklus von 10 Bänden, ordentlich Recherche und Strukturarbeit. Doch der Anfang, der schrieb sich von selbst.
Ich möchte dazu ein wenig ausführen. Touristisch hat es mich nie nach Russland gezogen. Warum, weiß ich nicht. Ein reines Bauchgefühl. Mit diesem Exposé war ich aber dazu gezwungen, zumindest geistig dorthin zu reisen. Und dabei stellte ich fest, wie vertraut mir das alles dort eigentlich ist. Die Vorfahren meiner Mutter stammen aus Russland. Die „Starros“ waren Großknechte gewesen und entstammten damit gewissermaßen der Mittelschicht. Warum sie ausgewandert sind, ist mir nicht bekannt. Sie ließen sich in Niederbayern nieder und wurden Bauern.
Ein bisschen was muss noch in meinen Genen aktiv sein, denn ich habe sehr früh angefangen, mit zehn Jahren, russische Literatur zu lesen, und zwar genau die dicken, schweren Schmöker. Vor allem Dostojewski hatte es mir angetan. Bis ich 13 war, hatte ich ziemlich alles von ihm gelesen, was auf deutsch zu bekommen war. Und natürlich Tolstoi & Co. So einen seltsamen Eifer in dem Alter mit derart schwerer Kost kann ich nur mit den Genen beantworten.
Mit all diesen Voraussetzungen war ich begeistert, literarisch auf die Reise nach Russland zu gehen – und Petersburg platt zu machen. Das passt doch genau zur russischen Seele; am Ende sind alle tot. Das wollte ich deshalb nicht einfach aus der Außensicht, sondern ganz unmittelbar, mittendrin, mit den Augen der einfachen Leute beschreiben.
Ich habe mit den alten Leuten des 1. Kapitels die Brüder Boris und Arkadi Strugazki, sowie ihre Mutter Alexandra verewigt. Als ich mit 13 Jahren die Science Fiction für mich entdeckte, waren es ihre Werke, die ich als erste las – denn sie waren Russen und ich noch nicht „durch“ mit der russischen Literatur.
Die Trinksprüche sind authentisch, ebenso, dass man ohne sie als Säufer gilt.
Am Ende ihres Lebens hören die „Stugarskis“ ein Summen in der Luft, das so ähnlich klingt wie ein Volkslied. Sie singen mit, in der plötzlichen Gewissheit, dass sie gleich sterben werden. Es ist die Melodie des Untergangs, denn das Summen stammt natürlich von den Waffen der Sitarakh, mit denen sie Petersburg zerbomben, als Antwort auf den Angriff russischer Seite. Diesem Massenvernichtungsschlag können auch die drei Russen in dem schwankenden Boot nicht entkommen.
Alexander Solschenizyn, einer der wichtigsten und eindruckvollsten Literaten Russlands, schrieb „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“. Der von mir beschriebene I.D. hat seinen letzten Tag – im Kreml. Er entkommt dem Grauen, indem er sich aufs Land absetzt. Sein Nachname, Schukow, bedeutet „Käfer“. Aber er wird eben nicht als solcher zertreten, sondern zeigt sich mit zähem Panzer. Sein kühl kalkulierender Kollege Morosow, der die Dinge rechtzeitig erkennt und die Flucht vorschlägt, trägt folglich den Namen „Frost“.
Die beiden Russen begreifen genauso wie Professor Oxley, dass der Angriff des russischen Präsidenten mit den Raketen irrer Wahn ist. Behauptungen hin oder her, allen ist klar, dass der Einschlag der Raketen in das Sitarakh-Schiff Petersburg zerstören wird. Dem russischen Präsidenten ist das aber egal, und genau darauf kam es mir an. Diese Unmenschlichkeit habe ich nicht wörtlich ausgeführt, nur im Ansatz: „Du denkst doch nicht, er …“ und „Er … er …“ Nein, das Ungeheuerliche darf nicht laut ausgesprochen werden, um eine Panik zu vermeiden. Eine kleine Hommage an die „Watchmen“, wo am Ende alle Helden die Wahrheit über den „Alien-Angriff“ verschweigen. Bis auf einen – aber für den hatte ich hier keinen Platz.
Für einen kurzen Moment entkommt Petersburg der Vernichtung, als der Raketeneinschlag einfach zerpufft, ohne weitere Auswirkungen. Gezündet oder nicht, lässt sich nicht feststellen, jedenfalls passiert nichts.
Dann beginnt die Tragödie mit den Strafaktionen, Petersburg nahezu zerstört, ein Handelsschiff vernichtet, Zehntausende verlieren das Leben. Stellvertretend für sie habe ich drei alte Russen in ein Boot gesetzt, als berührenden Moment aus der Nähe. Den Rest kann man nur aus der Distanz ertragen.



Ein krasses Wochenende / KittyCon

2 11 2016

buecherkoffer
Fabylon packt den Bücher-Koffer – zum letzten Mal in diesem Jahr! Die KittyCon ruft vom 29.-30.10.2016, in dem hübschen kleinen Städtchen Langenfeld im frohnaturischen Rheinland. Wo ich übrigens, weil man genau „zwischendrin“ liegt, wie man mir versicherte, mein erstes Alt getrunken habe, und wo ich bereut habe, es nicht längst in all den Jahrzehnten zuvor probiert gehabt zu haben. Lecker, das Zeugs, herbes Malz, aber nicht so bitter und latsch wie Guinness. Mag ich, meine lieben Kölner Freunde mit eurem komischen Kölsch, und als Bayerin halte ich euren Hohn aus!
Der Blogtitel ist Programm, fürwahr. Die Ereignisse rund um den Con haben uns weitaus mehr beschäftigt. Mal abgesehen von unserem sehr schönen Hotel und dem guten Essen und Trinken, das wir in den Tagen genossen haben. Ein wundervoller Kurz-Urlaub in dieser Hinsicht. Doch es gab auch eine Menge zuhauf, was man sonst nicht so erwartet. Und diesmal lag es nicht am Verkehr, denn sowohl auf der Hin- als auch der Rückfahrt war es ruhig und gemürlich, bei bestem Herbst-Wetter, und ganz ohne Stress.
Zur Con selbst: Das Ambiente war super, auf einem alten, noch in Betrieb befindlichen Fabrikgelände mit vielen verschiedenen Firmen, eine große Halle. Es waren auch viele verschiedene Aussteller da mit interessanten Sachen.
Was die Lesungen betrifft, so jagte ein Pech das andere. Der einen Autorin lief auf dem Weg zur Con ein Reh vors Auto, die andere wurde auf der Intensiv eingeliefert. Entwarnung für beide, aber zunächst waren wir sehr besorgt, da häuften sich schon die Unglücksfälle.
Am Samstag abend, als wir uns mit den Verlegern des Arunya-Verlags im Zentrum verabredet hatten, wurden wir noch Zeugen eines sehr unschönen Ereignisses – das dennoch positive Momente hatte. Aktuell läuft ja der Prozess in Essen gegen mehrere Personen wegen unterlassener Hilfeleistung, die einfach neben einem sterbenden Mann in aller Gemütsruhe Geld abgehoben haben. Hier in Langenfeld lief das anders. Während wir aus einer Nebenstraße, wo wir geparkt hatten, Richtung Hauptstraße spazierten, ging plötzlich ein Tumult ca. 20-30 Meter vor uns los. Mehrere männliche Personen – die ich als Jugendliche sah, ob das stimmt, weiß ich nicht – gingen plötzlich auf einen Mann los, schubsten ihn über die Straße, schlugen ihn dann drüben – mitten in aller belebten Öffentlichkeit! – zu Boden, prügelten und traten mit aller Kraft auf ihn ein. Das Ganze dauerte nicht einmal dreißig Sekunden. Ein sehr beherzter Autofahrer hielt hupend an, stieg aus und schrie die Täter an, während gleichzeitg von allen Richtungen Leute brüllend angerannt kamen. Daraufhin ergriffen die Angreifer die Flucht. Inzwischen waren wir auch rennend eingetroffen. Immerhin war der Mann bei Bewusstsein, er hatte natürlich einen Schock erlitten, aber ich glaube, es ist ihm abgesehen von Prellungen nichts weiter passiert. Zusammen mit ein paar anderen Passanten blieben wir dann bei ihm und seinem 10jährigen Sohn, bis der Krankenwagen und die Polizei eintrafen. Viel aussagen konnten wir nicht, aber wir haben gesagt, was wir auf die Entfernung wahrgenommen hatten. Jedenfalls: Hut ab vor dem Mann, der mit seinem Auto angehalten und gehupt hatte und dann ausgestiegen war. Der war eindeutig der Held des Abends.
Anschließend hab ich einen Schnaps gebraucht. Und war erleichtert, dass es immer noch Zivilcourage gibt, die in diesem Fall das Opfer vor Schlimmerem bewahrt hatte.
Doch nun der Conbericht per Bilder!

Freitag - Aufbau des Standes

Freitag – Aufbau des Standes

Samstag - nun sind wir auch bereit

Samstag – nun sind wir auch bereit

Impressionen mit Agentur Ashera

Impressionen mit Agentur Ashera

Allein das Ausstellungsdesign ist ein Hingucker

Allein das Ausstellungsdesign ist ein Hingucker

Fantastische Drachenbilder

Fantastische Drachenbilder

... und Musikinstrumente

… und Musikinstrumente

Steampunk-Bobbycar-Rennen

Steampunk-Bobbycar-Rennen

Der Sonntag beschert viel Sonne

Der Sonntag beschert viel Sonne und uns entsprechend ein Lächeln



AustriaCon 2016

23 10 2016
Die mit allerlei tollen Sachen gefüllte Überlebensbox - unter anderem mit Wiener Luft

Die mit allerlei tollen Sachen gefüllte Überlebensbox – unter anderem mit Wiener Luft

 

 

Am letzten Septemberwochenende fand der AustriaCon in Wien statt (obwohl es ganz bestimmt nie wieder einen geben sollte! 😉 ) Ich habe mich daher schon sehr darauf gefreut und auf Facebook die Entwicklung der enorm vielen Aktivitäten mitverfolgt. Der Wiener Stammtisch hat erneut eine Menge ungewöhnlicher Ideen realisiert, und das macht diesen Con so besonders und „anders als die anderen“.
Stressfrei war es für uns allerdings nicht. Am Freitag haben wir nicht weniger als 9 Stau-Stunden für die 540 Kilometer gebraucht und sind entsprechend auf dem Zahnfleisch erst am Abend, als der Empfang im Rathaus schon begonnen hatte, im Hotel angekommen. Da gab es nur noch ein Bier, eine Kartoffelsuppe und ab ins Bett. Samstag früh waren wir immer noch reichlich zerknittert, vor allem mussten wir erst mal unseren Tisch aufbauen. Immerhin hat es nicht geregnet, aber dafür hat die Klimaanlage versagt und so waren wir bald schwitzenass und haben bis Mittag gebraucht, um einigermaßen wieder auf ein normales Level zu kommen und ansprechbar zu sein.

Man sieht's an den Haaren: Noch ein bissl gestresst

Man sieht’s an den Haaren: Noch ein bissl gestresst

Aber dann ging es auch gleich los mit den Verkäufen, kaum ausgepackt, schon weg 😉 und den Begegnungen, freudigen Wiedersehen. Gut platziert und weil quasi „alles in einem Raum“ war, haben wir auch von den Panels das eine oder andere mitbekommen, wie etwa Raimund Peters Intro, Highlights waren natürlich Andreas Eschbach, Andreas Gruber – der gerade erst den Leo-Perutz-Preis erhalten hatte – und Andreas Brandhorst. Ständig war Bewegung, der Con war gut besucht, auch aus Deutschland waren einige gekommen.
Kurz nach dem ersten Bier, das endgültig die Tiefenentspannung einläutete, war ich auch schon bei einem Panel dabei – es ging um PERRY RHODAN ARKON, die Miniserie. Wie man sieht, waren wir recht entspannt auf der Bühne!

Verena Themsen, Gerry Haynaly, Moderator und Conchef Roman Schleifer, ARKON-Chef Marc A. Herren, halb verdeckt Ben Calvin Hary, Dennis Mathiak

Verena Themsen, Gerry Haynaly, Moderator und Conchef Roman Schleifer, ARKON-Chef Marc A. Herren, halb verdeckt Ben Calvin Hary, Dennis Mathiak. Foto: Robert Christ

Eine vergnügte Runde, und für mich umso vergnüglicher, weil bis auf Ben einst alle bei mir im Schreibseminar gewesen waren … (ja, echt!). Da weiß man doch, dass man irgendwas richtig gemacht hat. Genug Selbstbeweihräucherung, der Rest des Tages verging wie im Flug, es gab noch ein Pläuschchen mit dem lieben Kollegen Uwe Anton (auch über berufliches, jaja).

Foto: Alfred Vejchar

Foto: Alfred Vejchar

Und dann aber ab ins Hotel und ins Bett gefallen – der Vortag saß immer noch in den Knochen und so haben wir die Party verpasst. Aber dafür sitzt am nächsten Morgen das Haar besser, das Wetter wechselt zwischen kühl, Wind, Sonne und Regen, der kurze Sommer hat sich verabschiedet. Kollege Robert Corvus führt mit mir ein Interview für sein Youtube-Vlog, natürlich auch mit den anderen Ehrengästen, und bekommt ordentlich viel Material zusammen. Ab ca. 29. Minute

Am Sonntag schon in Vorfreude auf ein paar Urlaubstage

Am Sonntag schon in Vorfreude auf ein paar Urlaubstage

Der halbe Tag vergeht wie im Flug, und kurz nach 13 Uhr machen wir uns auf die weitere Reise – wir haben noch ein bisschen Urlaub angehängt und fahren nach Prag. Und auch wenn es nie, nie, gar nie nicht niemals wieder einen AustriaCon geben wird – ich freue mich schon aufs nächste Mal!



Adé, Buchmesse Leipzig

14 09 2016

Fabylon ist ja schon draußen. 2016 haben wir nicht mehr ausgestellt auf der Leipziger Buchmesse, und wie es aussieht, war das die richtige Entscheidung. Vor ein paar Jahren haben die Neuerungen angefangen, und uns wurde mitgeteilt, dass Messechef Oliver Zille ein neues Konzept verfolge. Welches, wurde uns allerdings nicht gesagt. Fakt ist, dass wir gemerkt haben, den Fantasy/SF/Phantastikverlagen wehte ein kräftiger Wind entgegen. Verkaufsverbot, Auslagerung der Comics, und so ging es weiter. Als wir das erste Mal deswegen ausgesetzt hatten, wurden wir angerufen, ob wir nicht doch kommen wollten. Diesmal? Fehlanzeige. Man war wohl froh, uns lästige Krümel loszusein. Von Kollegen, die dort ausgestellt haben, wissen wir, dass die Fantasyhalle mittlerweile zu 50% verwaist ist.

Wenn nun WerkZeugs, wie auf ihrer Facebook-Seite mitgeteilt, auch noch erfolgreich hinausgeekelt wurde, was bleibt da übrig?
„Wegen des Gleichbehandlungsprinzips könne man die Sonderkonditionen nicht unbegrenzt fortführen, so der Chef der Leipziger Buchmesse.“
Wie bitte? Fakt ist, WerkZeugs hat sich in den vergangenen Jahren enorm engagiert auf der Messe, insbesondere mit der Koordination der Leseinsel. Das stemmt man nicht einfach mal so nebenbei. Anstatt dankbar zu sein, Personalkosten zu sparen, sich nicht um die Organisation, die Logistik, die Autorenbetreuung kümmern zu müssen, wird zappelig das Vertragsende abgewartet, um neue Konditionen zu diktieren. Und dann, weil WerkZeugs öffentlich / auf FB mitteilt, 2017 nicht mehr dabei zu sein, tritt Oliver Zille beleidigt im Börsenblatt kräftig nach, mit Behauptungen, die nicht nur so nicht stimmen können – wir kennen WerkZeugs seit vielen Jahren und wissen, wie kommunikativ und kooperativ sie sind -, sondern man stellt sich auch noch derart selbstherrlich dar, dass man schon fragen muss, wohin will Herr Zille denn?
Da scheint es doch sehr um Macht, Gier und … tja, das neue, inzwischen alte Konzept zu gehen, ein Vieljahresplan, dessen Geheimnis immer noch nicht gelüftet wurde.
Ob die Leipziger Buchmesse auf dem richtigen Weg ist, wird sie in nicht mehr allzu ferner Zeit erfahren. Da können die Medien noch so jedes Jahr von einer Rekordmesse berichten, wir wissen es besser. Von Jahr zu Jahr weniger Aussteller, und auch Großverlage überlegen inzwischen schon, ob sie überhaupt noch teilnehmen, weil sich die hohen Ausgaben nicht mehr rechtfertigen lassen.
Es ist insofern schade, weil wir viele Jahre mit großer Freude dabei waren. Leipzig war einfach anders. War.
Börsenblatt



Die Phantastische Bibliothek in Wetzlar

11 09 2016

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Viele kennen bestimmt die Phantastische Bibliothek in Wetzlar, wenigstens dem Namen nach. Manche, so wie ich, erinnern sich sogar an die Gründung derselbigen in 1989 – und mit welchem Elan diese einmalige Sammlung der phantastischen Literatur aufgebaut wurde. Mit 280.000 Titeln ist sie vermutlich die weltweit größte Bibliothek dieser Art – und sie ist jedermann zugänglich. Sie veranstaltet Ausstellungen, Kongresse, vergibt Literaturpreise – all das verbunden mit einem sehr hohen Engagement. Seit zehn Jahren ist die Bibliothek eine eigenständige gemeinnützige Stiftung. Informationen finden sich auf ihrer Homepage und auf Facebook, wie einmalig diese Bibliothek ist – und dass sie es wert ist, erhalten zu bleiben. Davon profitiert letztendlich jeder – vom Studenten bis zum begeisterten Leser.
Wir Autorinnen und Autoren, die eng mit der Phantastischen Bibliothek Wetzlar verbunden sind, rufen deshalb dazu auf, sich mit einer klitzekleinen Spende zu beteiligen – mit dem symbolischen Buchpreis von € 11,11.
Natürlich darf es auch mehr sein – auf der Spendenseite finden sich besondere Goodies, die es so im Handel nicht gibt, denn sie werden von Autoren gespendet, für die das Goodie eine ganz besondere ideelle Bedeutung hat. Dort finden sich auch alle Informationen der beteiligten Autoren, Konto und so weiter.

Zur Spendenseite



30 Jahre – ein wundervolles Jubiläum

19 08 2016

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Das Ende der Schnitzeljagd – und hier schon die Auflösung. Vor 30 Jahren hatte ich meine erste Veröffentlichung. Seither habe ich grob geschätzt über 200 Publikationen in nahezu allen möglichen Bereichen. Vor 20 Jahren wurde ich Freelancer.

Das ist für mich ein Grund zum Feiern, und deswegen lege ich „Sternwolke und Eiszauber“ neu im Print auf. Behutsam überarbeitet, mit ein paar kurzen Szenen mehr, mit einer wunderschönen neuen Karte, mit Anhang und Rückblick samt Zeitdokumenten, und ein paar farbigen Abbildungen. Das ergibt 292 Seiten zum Jubiläumspreis von € 10,00. Offizieller VÖ ist 4.10.2016, aber im Shop ist es bereits vorbestellbar, und die Auslieferung erfolgt ab ca. 20.9. Jedes Buch wird signiert und auf Wunsch mit persönlicher Widmung versehen. UND dazu gibt es auch noch ein Gimmick. Ich freue mich sehr darauf, und ich hoffe, ihr auch.

zu weiteren Infos und Bestellung



Schnitzeljagd, letzter Teil

18 08 2016

Ausschnitt 4

 

 

 

Und nun dürfte alles klar sein 😉 Morgen gebe ich bekannt, was das alles zu bedeuten hat!

Und hoffentlich freut ihr euch dann genauso darauf wie ich.



Schnitzeljagd, Teil 3

17 08 2016

Ausschnitt 3

 

 

Nuuuuuun? 🙂



Schnitzeljagd, Teil 2

16 08 2016

Ausschnitt 2

 

 

 

 

 

Und weiter geht’s mit dem Rätselraten!