Leserunde zu „Niemand – Mehr!“ mit Nicole Rensmann

16 09 2016

9783927071971kl

 

 

 

Die Bewerbungsfrist läuft! Seid nicht zögerlich, macht mit, Fabylon spendet 10 Bücher, und außerdem noch zusätzlich 5 Bücher zu „Niemand“, wer sich im Niemandsland noch nicht so gut auskennt. Man versteht aber den Inhalt auch so, ohne Vorkenntnisse! Eine Leseprobe zum Anschnuppern findet sich dabei. Ansonsten – löchert die Autorin mit Fragen und macht mit! Allein schon der Augenschmaus des Print-Buches, die Klappenbroschur mit der farbigen Karte und den farbigen Illustrationen, lohnt sich.

 



Vorbestellbar: Niemand & Niemand – Mehr! von Nicole Rensmann

30 06 2016

9783927071964kl

 

 

 

Wir Fabylonier freuen uns sehr, ein wunderbares Projekt ankündigen zu können, „Niemands Märchen“ von Nicole Rensmann, die in einer Welt (gleich neben unserer) spielen, in der so ziemlich alles wörtlich genommen wird. Literarische Fantasy, voller Wortreichtum, Spannung und leckerlieblichzuckersüßem Erdbeerdurft – den wir leider nicht mitliefern können. Dafür aber erhalten alle Vorbesteller, die beide Bände bis 20.7.2016 vorbestellen, die Bücher von der Autorin handsigniert! Auf Wunsch natürlich auch nit Widmung – einfach auf der Bestellung vermerken! Natürlich wie immer portofrei in Deutschland. Ausland kann von uns leider nicht beliefert werden.
Neben einem außergewöhnlich erzählten Inhalt erwarten die Leser viele Extras von Künstler Timo Kümmel, der die Cover, Umschläge, Karten und Illustrationen schuf. Da schlägt auch das Sammlerherz höher, und das Buchregal freut sich über eine schicke Ausgabe!
fabEbook-Ausgaben wird es natürlich auch geben – aber hier sind wie immer nicht alle Extras enthalten. Diese werden ab Erhältlichkeit online gehen.
9783927071971kl

 

 

 

 

 

 

 

 



Niemand (Nicole Rensmann)

18 07 2013

Ich liebe Märchen. Ich bin Märchen-Fan. Schon immer gewesen, werde ich immer sein. Ich habe ein ganzes Buchregal (wenn es reicht) voll nur mit Märchen, Sagen, Fabeln, Legenden, dazu diverse Time-Life Sammlungen, Lexika und was es sonst noch so gibt. Schon immer habe ich – zunächst nur für mich – Texte verfasst, die sich mit Märchen beschäftigten, aber auch mit der Umsetzung schräger Wortspiele, bestimmter Bezeichnungen und dergleichen mehr.
Als Neil Gaimans – den ich für den größten Phantastik-Autoren der Gegenwart halte – „Sandman“ herauskam, stellte ich fest, dass noch jemand diese – skurrile – Erzählweise mochte. Märchen neu zu erzählen, neu zu interpretieren, und manches wörtlich zu nehmen.
Als ich die Chance für die Serie Elfenzeit bekam, war es endlich soweit, selbst aus dem Vollen schöpfen zu können, mich gnadenlos und ungeniert aus Märchen der ganzen Welt zu bedienen und dabei noch seltsame Wesen zu schaffen. Vor allem Co-Autor Michael Marcus Thurner brachte da jede Menge Facetten mit ein, die mir viel Vergnügen bereiteten.

Und nun gibt es da also „Niemand“ von Nicole Rensmann.
Wenn es um Trauerklöße, Drecksäcke, unsichtbare Niemande (Niemand, Niemand Sonst und Überhaupt Niemand) geht, um Abrissbirnenkatzen, Laberbacken und E-Mann-Zehen (na? kapiert?), da kann ich nicht widerstehen. Da muss ich zugreifen. Und schlemme, genieße, versinke mit jeder Seite. Genau das, was ich als Phantastik liebe.
Einen ganzen, ordentlich umfangreichen Roman auf diese Weise und auf bleibendem hohen Niveau zu erzählen – das ist der Autorin in einer Weise gelungen, die sonst nur Neil Gaiman schafft.
„Niemand“ ist eines der zauberhaftesten, fantasievollsten und humorvollsten Märchen, die ich je gelesen habe. Wo Sprichwörter und Bezeichnungen wörtlich zu nehmen sind und man sehr genau aufpassen muss, was man sagt, um nicht in Gefahr zu geraten, jemanden zu beleidigen oder aus Versehen zu verraten. Der unsichtbare „Niemand“, Herrscher des Niemandslandes, Sohn des überaus niederträchtigen Niemand Sonst, der wiederum mit seinem anscheinend fast genauso niederträchtigen Bruder Überhaupt Niemand im Streit um den Thron liegt, der ihnen gar nicht zusteht, hat sich selbst noch nie gesehen. Genauso wenig wie natürlich auch Vater und Onkel, doch sie haben andere Sinne, um sich zu orientieren, und das ist vor allem der Geruch. So gewinnt die Wahrnehmung eine ganz neue Facette, findet ganz neue Begriffe, und Liebe ist ein leckerlieblichzuckersüßer Erdbeerduft, und zwar so, dass ich als Leserin sie auf der Zunge schmecken kann. Niemand (also der Herrscher, der ein Junge ist) ist so herzergreifend liebenswürdig, dass man ihn die ganze Zeit nur knuddeln möchte. Und er begegnet einer Nina, wie es eben nur eine Nina sein kann, aus unserer Welt, ein selbstbewusstes Mädchen voller Charme und Humor, manchmal ein bisschen tollpatschig, aber das passt ja zu Niemand. Dass die beiden sich ineinander verlieben, ist zwangsläufig und eine wundervoll romantische Geschichte. Wie im richtigen Märchen eben, wie wir es beim „Letzten Einhorn“ und bei der „Brautprinzessin“ und natürlich auch beim „Sternwanderer“ erlebt haben, so gehört sich das.
Mit ihrem unerwarteten Erscheinen im Niemandsland bringt (die entzückende) Nina natürlich alles komplett durcheinander – und Niemand dazu, eine Entscheidung zu treffen. Oder eigentlich mehrere. Die erste gipfelt darin, dass er einen Namen will, und das löst das Chaos (und den Kampf um den Thron) erst so richtig aus. Vor allem auch, weil Niemand ja zuvor das Geheimnis um seine Mutter lösen muss, und wie es überhaupt zu allem gekommen ist.
Das Buch ist wie seine Protagonisten – charmant, humorvoll, rasant, spannend (oh ja!) und einfach vergnüglich; kurz: ein Wohlfühlbuch.

Obwohl ich mich sonst nicht für solcherlei interessiere, habe ich extra auf der Seite des Deutschen Phantastik Preises nachgesehen und musste feststellen, dass Niemand nicht auf der Shortlist steht. Sehr schade. Das Buch hätte es verdient.
Wäre Elfenzeit noch nicht zu Ende, ich hätte die Autorin in meinem Keller angekettet und unter Honorarandrohung gezwungen, einen Roman dafür zu schreiben.
So werde ich eben ab und zu wieder nach Niemandsland reisen, bis „Niemand Mehr“ erscheint, an dem die Autorin ihrem Blog zufolge gerade schreibt. Man darf gespannt sein. Große Klasse.



Phantastika in Oberhausen

4 09 2017

Das gab es alles Tolles (und noch mehr) für uns VIPs, und in der Contüte der Fabylon Prospekt

Am ersten Septemberwochenende fand zum ersten Mal die „Phantastika“ im Congresscentrum in Oberhausen statt. Fabylon war nicht mit eigenem Stand vertreten, aber ich war als Ehrengast für PERRY RHODAN eingeladen. An dem Wochenende war bei uns zu Hause Herbsteinbruch, dort aber erwartete uns schönstes Wetter – und das blieb auch so.
Es war eine schöne Veranstaltung, mit vielen illustren Gästen, Playmobil, Lesebus, jeder Menge Verkaufsständen und vielen Räumen für Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Lesungen. Auch eine schöne Dr.-Who-Ausstellung gab es, dazu Vorführungen mit Laserschwertern, die German Garrison war ebenso vertreten wie viele andere. Auch Groot lief herum, der in Wirklichkeit natürlich das Wurzelmännchen aus Nicole Rensmanns „Niemand – Mehr!“ war.
Ich hatte mein erstes Panel kurz nach der Eröffnung – PERRY RHODAN – und mir im Vorfeld die Freigabe der Redaktion geholt, dass ich eine kleine Ankündigung machen durfte, die für mich persönlich sehr aufregend ist und mich die nächsten 6 Monate vollauf beschäftigen wird: Es gibt 2018 eine neue Miniserie, die Olymp heißt, und ich darf sie steuern!! (An dieser Stelle bitte vorstellen, dass ich auf dem Tisch tanze.) Damit ich mich nicht verplappere und auch keine Fragen mehr kommen können, habe ich darum gebeten, kurz vor Panelende zwei Sätze zu sagen. Dann aber nix wie weg von der Bühne!
Samstag Abend waren dann drei Stunden Show und Preisverleihung für den Deutschen Phantastik Preis, kurz DPP, angesagt. Die Moderatoren Luci van Org und Hermann Ritter führten mit einer Rahmenerzählung durch den Abend, jeder Preis wurde speziell von einem oder zwei weiteren Moderator(en) vorgestellt und an den glücklichen Gewinner übergeben. Dazwischen gab es Vorführungen – u.a. ein atemberaubend schöner Kurzfilm „Time Lapse“ von der ESA mit der Erde aus dem Weltraum betrachtet, Laserschwertshow, Kinderchor und Tanz (großartig! u.a. mit „Hanging Tree“ aus „Mocking Jay“), einer Herausforderung an einen Mathematiker …
Zusammen mit Ralf „Scotty“ Boldt (SFCD e.V.) habe ich den DPP für die „beste Serie“ moderiert und den Preis übergeben; das hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht. Im Vorfeld kamen wir überein (wir sind ja Rampensäue), dass wir uns besonders gewanden. Ralf hatte ein „Scotty“-Kostüm mit Redshirt und Kilt und natürlich Behütung, also wollte ich nicht hintenanstehen für das Motto „Serie“ auch etwas zu besorgen – was passt da besser als eine „Vampir“-Jacke in Blutrot mit hohem Kragen. Sie kam zum Glück rechtzeitig, aber ich geriet in Panik, ob ich die auch am Samstag Abend zubekomme, weil sie trotz einer Nummer größer eng saß, und hielt mich ab da extrem im Essen zurück. Auch am Samstag Abend vor Beginn der Show im Restaurant (naja, Steak und ein Glas Wein waren drin) – und die Mühe hat sich gelohnt, alles saß perfekt, auch das Hütchen. * grins * Und ich muss ganz ohne Übertreibung sagen, wir beide haben eindeutig am besten ausgesehen! 😉
Auch wenn Fabylon keinen Stand hatte, so haben wir uns doch mit einigen unserer Autoren getroffen – Rebecca Hohlbein, deren „Fast nichts als die Wahrheit“ in zwei Wochen erscheint, Nicole Rensmann, die im tollen Doppeldecker-Lesebus eine spannende Lesung aus „Niemand“ und „Niemand – Mehr!“ hielt, und Andrea Weil, die ihren temporeichen und humorvollen bayerischen Vampir-Krimi „No Pflock“ vorstellte. Mit Nicole und Andrea gingen wir abends auch noch lecker essen auf Verlagskosten (ja, das darf ruhig auch mal sein). Dazu trafen wir auch noch (für den DPP als Künstler nominiert) Timo Kümmel, der leider nur wenige Stunden Zeit hatte.
Als Perry-Autorin habe ich natürlich einige liebe Kolleginnen und Kollegen wiedergesehen, was dazugehört und worauf ich mich auch immer freue. So gab es abends nach der Show an der Hotelbar ein gemeinsames Absackerli, aaaaber ich bin um 00:30 zu Bette gegangen! Ich wollte ja am Sonntag frisch sein. Und das Frühstück nicht verpassen, denn den Käsekuchen, den ich mir am Vortag verkneifen musste, hatte ich sowas von verdient!!!!
Die Veranstalter haben sehr viel Engagement und Mühe investiert, um an beiden Tagen eine abwechslungsreiche, bunte Convention aus dem Bereich der Phantastik für Augen und Ohren zu bieten, und das ist ihnen gelungen. Auch das Catering ließ keine Wünsche offen.
Ich denke, nicht nur wir „VIP“-Teilnehmer, sondern auch alle Besucher haben diese zwei Tage vollauf genossen, sind in neue Welten eingetaucht, haben vertraute Welten wiedergefunden, neue Kontakte geknüpft oder Wiedersehen gefeiert.
Müde, denn so eine Veranstaltung ist doch anstrengend, aber sehr zufrieden sind wir am Nachmittag wieder gen Alltag aufgebrochen.

So, gleich gehen wir rüber!

v.l.n.r., Dietmar Schmidt, Uwe Anton, Hermann Ritter, Ralf Boldt, Robert Corvus

Natürlich haben wir auch gelacht

Den Lesebus hätte ich gern!

Ich wollte den schönen Baum aufnehmen, aber Bernd das Brot latschte natürlich ins Bild

Nicole Rensmann mit passendem Shirt

… und bei der Lesung

(Nicht-) Groot 😉

Gleich gehts rüber …

… zur Preisverleihung

Mit Andrea Weil im Shirt-Unikat, passend zu No-Pflock

Das fröhliche Autogrammstunden-Bild stammt von Volker Hoff.



Niemand & Niemand – Mehr

2 08 2016

N Klappen 1N Klappen 2

Das ist mir ganz persönlich eine besondere Freude. Ich habe hier im Blog vor 3 Jahren über Niemand geschrieben. Als die Autorin Nicole Rensmann mich letztes Jahr fragte, ob ich eventuell die Fortsetzung dazu publizieren wolle, sagte ich sofort „ja“. (Na gut, ich habe es in langen Versalien geschrieben). Aber, fuhr ich fort, dann will ich auch Niemand 1 dazu. Wenn schon, dann machen wir eine besondere Ausgabe mit zwei Bänden. Nachdem Nicole abgegeben hatte, fingen Künstler Timo Kümmel, der auch schon Band 1 gestaltet hatte, und ich heimlich zu tüfteln an, wie wir 1. die Karte des Niemandslands entsprechend präsentieren können, und 2. den Rest gestalten. Die Klappenbroschur lag da nicht fern, innen farbig, die Karte, und dazu das Cover in Panorama ohne Titelei. Für Timo eine anstrengende Aufgabe, alles passgerecht  hinzubekommen. Und, wie man sieht, er hat sie mit Bravour gemeistert. Nicole wollten wir damit überraschen – und im Prinzip auch alle Leser. Was freue ich mich, wieder über Laberköppe, hyperventilierende Knalltüten, Oma Hempel und viele mehr (!) zu lesen! Und allen voran natürlich von Niemand und Nina.



NIEMAND macht Aktion! Gewinnt – MEHR!

11 08 2016

Niemand_Niemand_Mehr_Bücher_und_Tasse

 

 

 

 

 

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